Dass Pazifisten kaum über ihre eigene Nase schauen können, beweist Monsieur Dominik ganz grossartig indem er die erstbeste Gelegenheit ergreift, John McCain durch den Kakao zu ziehen.
So wird der Unterschied zwischen einem Helden (Superman, Asterix, Monsieur Dominik, nehm’ ich ‘mal an) und einem Kriegshelden, eben John McCain (pöhse!), erklärt. So heisst es, er hätte zivile Infrastruktur angegriffen, genauer ein Elektrizitätswerk. Nur war Hanoi mit der besten Luftabwehr der Welt ausgestattet und so etwas muss genährt werden… Aber dies ist nicht einmal das Süsse. Es kommt besser: John McCain griff ein Land an, das ihm nichts angetan hatte. Mit dieser Logik hätten die Amerikaner nie in der Normandie landen dürfen; ist es überhaupt nicht verwerflich, dass die Franzosen und Engländer keinen Finger gerührt haben als Hitler in Polen einfiel; dürfen wir im Sudan ruhig zusehen ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen; you fucking name it.
Und ja, ich weiss, Monsieur Dominik verlinkt nur auf den Vergleich. Genau dies macht ihn eben noch erbärmlicher.
Auch schön: Gejubel über Ron Paul. Ich zitiere:
Sensationelle 21 Prozent der Wähler im Bundesstaat Washington im Nordwesten der Vereinigten Staaten gaben Ron Paul ihre Stimme. Damit wird klar, daß die eindrucksvollen 21 Prozent in North Dakota und erst recht die erdrutschartigen 25 Prozent, auf die er am “Super-Tuesday” im Bundesstaat Montana katapultiert wurde, keineswegs eine Abnormität darstellen.
Nein, keine Abnormität. 3 Staaten sind also die Regel und der Rest die (nicht bat-shit-insane) Ausnahme. Und wenn 25% erdrutschartig sind, was sind McCain’s 51% in New York. Übersuperdupermegagigagalaktisch?
Aber ja, natürlich, Ron Paul wird Präsident. Ich bin mir sicher die amerikanische Verfassung schreibt dies vor.