Too Cool for Internet Explorer

Mittwoch, 12. März 2008

Just pointing out

The UK’s summer floods of 2007 were a freak event unrelated to global climate change, according to a report from the Centre for Ecology and Hydrology (CEH).

Aber ja, ich mache mir Sorgen um die Eisbären. Sie sind a) knudellig und b) lecker.

Sonntag, 2. März 2008

Shot first, ask questions later?

Wie wäre es mit dem Vorgehen bei diesen Leuten? Sie sind mitunter der Grund, wieso ich jedes Mal zwei Jahre im voraus am Flughafen sein muss und ich im Endeffekt mehr Zeit am Flughafen als im Flugzeug verbringe. Und das ist nicht in Ordnung.

Donnerstag, 27. Dezember 2007

New Yorker haben’s verstanden

Und der Geek repräsentiert alles, was an den Klimahysterikern falsch ist.

Donnerstag, 22. November 2007

Früher Wintereinbruch…

Eiszeit?

Um mir den Rest zu geben fahre ich nach Warschau…

Sonntag, 28. Oktober 2007

Gore is junk.

Sein Film ist nicht wahr genug um Schülern gezeigt zu werden. Aber beim prestigeträchtigstem Preis der Welt, kann man sich nun auf keinen Fall durch Fakten beirren lassen. Wo kämen wir dahin? Dann gäbe es ja keine Grundlage um Arafat und Carter den Preis zu verleihen. Und das wollen wir unter keinen Umständen riskieren.

Punkt ist, die meisten Nobelpreisträger erhielten den Preis für ein vollendetes »Werk«. Demnach, lieber Al, ist jetzt gut. Wir haben verstanden. Wir sind die Wurzel allen Übels. Aber können wir jetzt bitte zu wirklich dringenden Problem übergehen wie z.B. Sudan, Burma, Russland (Der Typ dort ist immer mehr ausser Kontrolle) und Iran. Das mit dem Weltuntergang ist nicht mehr unterhaltsam.

Dienstag, 9. Mai 2006

Tagträume

Dank einer Welt kompakt im Flieger nach Bâle/Mulhouse darf ich euch meine Gedanken zur Aktualität präsentieren. Nur damit ihr einmal seht, was in meinem kleinen, blonden Köpfchen vor sich geht. Übrigens, es ist eine coole Zeitung. Muss unbedingt ‘mal sehen ob es die auch in der Schweiz gibt (Ich habe eine Abneigung gegen Riesenseiten, aber 20 Minuten ertragen meine Nerven nicht).

Zuerst ein Leserbrief zur Weltlage:

Da entsteht zur Zeit auf dem Jupiter ein Wirbelsturm von der Grösse der Erde, und zur gleichen Zeit versuchen einige Menschlein die Folgen des Klimawandels zu mildern, indem sie den Zugspitzegletscher mit Folien abdecken. — Dr. Klaus Lang

Einfach gross.

Die Linke will wieder Reiche beklauen. Mir als Student wäre es ja eigentlich ganz passend, aber eben, ich bin keine drei Jahre alt und weiss, dass dies so nicht funktioniert. Gysi, der Kommie, sagt Reiche haben viel zu befürchten. Was wäre wohl los, wenn irgendein Idiot vom Format Lafontaine oder Gysi, nur halt anderswo im politischen Spektrum, sagen würde, Schwarze oder Araber haben viel zu befürchten? Oder Christen? Oder Schwule?

Die Angst vor den WM-Tickets. Geile Schlagzeile. Für einen Moment stellte ich mir vor wie die Eintrittskarten zum Leben erwecken und vor den UN-Menschenrechtsrat ziehen, weil vollkommen abgedrehte, verstörte Menschen sie wie Sklaven kaufen. China würde dann ein Veto ankündigen. Das wäre brilliant.

Extremist Moussaoui zieht sein Geständnis zurück. PUSSY! Amerika hassen wohl doch nicht so lohnenswert, wenn der Preis dafür Analverkehr mit Bubba auf Lebzeit ist, was?

USA fordern Blauhelme für Darfur. Screw them. Send the Army.

Antieuropäische Partei “Selbstverteidigung” wird an der polnischen Regierung beteiligt. Meine Eltern wussten schon, warum sie dort weg sind! Ich werde ihnen ewig dankbar sein. “Selbstverteidigung” ist wohl so etwas wie die NPD, gekreuzt mit der Linken und irgendeiner Bauernpartei, das Ganze dann auf Speed.

Ahmadinedschad schreibt Brief an Bush. 1A. Wie er sich über die ganze Welt auf der Ebene der internationalen Politik lustig macht ist einfach grossartig. Ich bin neidisch. Den Brief hat übrigens der FDOG-Geheimdienst abgefangen.

Weltbank warnt vor Krise in Palästina. Unter Umständen soll das Land unregierbar werden. Denn wir wissen, momentan funktioniert es noch besser als die gute alte schweizer Demokratie. Auch eine humanitäre Katastrophe soll drohen. Denn jetzt lebt es sich in Gaza wie im Genfer Nobelviertel Cologny.

Auch Delphine benutzen Namen. Ist mir scheissegal. Jedes Lebewesen, das grinst als hätte es gerade Angelina Jolie genagelt, ist mir höchst unangenehm.

Ex-Beatles verlieren Prozess gegen Apple. Eigentlich ein klares Signal an McCartney: Invalidin ausführen und Klappe halten.

PC-Hersteller Dell revidiert Gewinnprognose. In einer guten Welt mit vernünftigen Menschen gäbe es keine Existenzgrundlage für diese Firma. Vor mir sitzt gerade ein Buisnessman mit einem Dell. Schlimm. Wobei dieser Patient bräuchte ein Make-Over nicht nur im informatischen Bereich. Wen wundert’s? You click what you are.

Fast Food immer beliebter. Im moralisch und kulturell überlegenem Deutschland? Oh. Mein. Gott.

Michael Schumacher. Das alte Mann kann es noch. Und wie! Jetzt noch bitte eine Demontage Alonsos vor Heimpublikum. Echt, den spanischen Schnösel kann ich nicht ab.

Neil Youngs “Living With War” wird selbst von der Kultur-Seite abgewatscht. Das Album muss also brutal einfallslos sein.

Laut Horoskop bekomme ich heute kosmische Unterstützung. Speck, hörst Du mich?

Warum die Türkei nicht in die EU sollte: Türkische Reality-Show um Transvestiten nach massiven Protesten gestoppt. Fast so gut wie der Cartoon-War oder unsere lokalen Anti-Popetown-Spacken.

Der ideale Mann ist für 76% (von was genau weiss ich leider nicht) gutaussehend, stark, intelligent und witzig, teilen uns Wissenschaftler mit. No Shit. Dafür braucht man Wissenschaftler? Was ist eigentlich mit den anderen 24%? Sind das irgendwelche Perverse die geil auf Blocher, Schröder und Trittin sind?

In US-Spitälern wird OP-Material in XXXXXL angeboten. Nein, das geht nicht. Das wäre ein Grund für einen Verfassungszusatz: XL ist akzeptierbar, XXL notwendig, damit die HipHop-Clowns keinen Stunk machen und XXX ist für Porno. Alles darüber ist unseren Nachfahren gegenüber höchst unverantwortlich.

Und nun noch die Nachricht des Tages: Keith Richards ist von einer Palme gefallen. Kein Scheiss, der Typ wörtlich von einer Palme gefallen. Ein besseres Argument für die Rolling Stones gibt es nicht. Deren Gitarrist ist im Alter von ungefähr 70 Jahren von einer Palme gefallen. Von einer Palme gefallen! Mehr Rock n’ Roll geht nicht. Ausser seinen besten Kumpel beim Jagen von behinderten Vögeln anzuschiessen, wenn man der Vizepräsident der USA ist.

Mittwoch, 3. Mai 2006

Saubere Welt

Since 1970, carbon monoxide emissions in the U.S. are down 55%, according to the Environmental Protection Agency. Particulate emissions are down nearly 80%, and sulfur dioxide emissions have been reduced by half. Lead emissions have declined more than 98%. All of this has been accomplished despite a doubling of the number of cars on the road and a near-tripling of the number of miles driven, according to Steven Hayward of the Pacific Research Institute.

Mr. Hayward compiles the “Index of Leading Environmental Indicators” published around Earth Day each year by PRI and the American Enterprise Institute. It serves as an instructive antidote for the doom and gloom that normally pervades environmental coverage, especially of late.

Huh, mir geht’s plötzlich besser.

Aber das Problem der Ökos ist, dass sie sich schon einmal auf einem hohen Niveau lächerlich gemacht haben:

In the 1970s, prominent greens were issuing dire predictions about mass starvation, overpopulation and–of all things–global cooling. Since then, population-growth estimates have come way down, biotechnology advances have found ways to feed more people than the doomsayers believed possible, and the global-cooling crisis has become the global-warming crisis without missing a beat.

Dabei tun sie schon Gutes:

There’s no doubt the greens have succeeded in promoting higher environmental standards, which in turn have contributed to cleaner air, water and land almost everywhere you look. Today, game fish have returned to countless American streams and lakes, the Northeast has more forestland that at any time since the 19th century and smog is down dramatically in places like Los Angeles. But environmental activists don’t want to believe their own success, much less advertise it. They need another looming catastrophe to stay relevant, not to mention to keep raising money.

Im Prinzip sind sie also wie die Pfannen- und Messer-Verkäufer von den Dauerwerbesendungen. Mit einem kleinen Unterschied: Die Leute, die ihnen nichts abkaufen sind… Ihr habt es erraten, Nazis!

As Mr. Gore puts it, Katrina “may have been the first sip of a bitter cup which will be proffered to us over and over again until we act on the truth we have wished would go away.” If that language sounds familiar, that’s because Mr. Gore borrowed the image from Winston Churchill, who used it to describe the Nazi menace in Europe in the 1930s.

The comparison between global-warming skeptics and Nazis or their sympathizers is not an idle one, as full-scale demonization of anyone who questions the global warming orthodoxy is now under way. MIT’s Richard Lindzen recently described in these pages how this intimidation is stifling scientific debate.

Um Churchill noch einmal leicht abzuändern: »You ask, what is their aim? I can answer in one word: It is fear, fear at all costs, fear in spite of all facts, fear, however long and hard the road may be; for without fear, there is no survival.«

Dienstag, 11. April 2006

Das Problem der Erderwärmung

Sie hat 1998 aufgehört.

Wobei ich hinzufügen muss, dass ich nicht genügend weiss um erklären zu können, dass die einen uns Hiobs-Botschaften in Sachen globale Erwärmung senden und die anderen sagen, alles bleibt beim Gleichen. Irgendetwas ist schief! Weiss jemand was?

Samstag, 5. November 2005

Grüne Vandalen

Momentan beschäftigt mich die Frage wieso mein Horoskop in der Zürcher Gratiszeitung 20 Minuten fast das genaue Gegenteil desjenigen in der neuen welschschweizer Gratiszeitung Le Matin bleu aussagt. Aber da ich glaube, dass dies euch nicht weiter interessieren dürfte, habe ich eine Meldung aus der letztgenannten Zeitung über das Verhalten der jungen Grünen aus dem Waadt.

Diese zogen nämlich in der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag durch Lausanne wie auch Nyon um Anti-4×4-Aufkleber auf die Rückscheibe zu kleben. Bravo, ein wirklich grosser Akt der Zivilcourage! Wenn es noch eines Beweis bedrufte, dass sie neben dem fehlenden Brain auch keine Balls haben, so ist er hiermit erbracht.

Vor ein paar Tagen erheiterte mich eine ganz andere Meldung aus der 20 Minuten in der S-Bahn. Das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior (sic!), welches gerade in einem zumindest optisch desolatem Zustand nach Australien, China, Thailand und den Philippinen segelt (würde ich zumindest hoffen), lief auf Grund veralterter Karten in einem Naturschutzgebiet auf einen Korallenriff auf. Damit hätten wir es schwarz auf weiss: Greenpeace gefährdet die Umwelt.

Zurück zur Schweiz: Bei uns wird nächstens über eine Volksinitiative für »Lebensmittel aus einer gentechnikfreien Landwirtschaft« abgestimmt. 26 Gründe dagegen zu stimmen, findet man hier. Auch Wissenschaftler sind dagegen.

Montag, 3. Oktober 2005

Mars wird wärmer

Tomislav Rus’ exzellenter Ökologismus-Blog berichtet, dass nicht nur die Erde sich erwärmt, sondern auch der Mars. Wie werden wir dies den Menschen in die Schuhe schieben können?

Donnerstag, 28. Juli 2005

Umwelt oder Kyoto?

Die USA, weltgrößter Verursacher von Treibhausgasen, sind mit ihrer Ablehnung des Kyoto-Protokolls zum Klimaschutz zuletzt arg in die Defensive geraten. Jetzt will Washington gemeinsam mit Australien, China, Indien und Südkorea ein eigenes Klimabündnis schmieden.

Der australische Umweltminister Ian Campbell sagte, Canberra und Washington hätten in den letzten zwölf Monaten eine Vereinbarung ausgehandelt, die auch die wirtschaftlich rasch wachsenden Entwicklungsländer mit einbeziehe.

Ja, auch wenn dies die Kyoto-Gröhler kaum interessiert, dies wäre - ähm, wie war das Wort noch einmal? Jetzt hab ich’s - vernünftig! Wenn man die zukünftigen Hauptverschmutzer nicht miteinbezieht, dann kann man alle Abkommen in die Windräder schmeissen (und hoffen, dass diese nicht umfallen)…

Die oppositionelle Labour-Partei rief die australische Regierung auf, das Kyoto-Protokoll umgehend zu ratifizieren. Das neue Bündnis sei wertlos.

Wahrscheinlich weil es die drei Hauptverschmutzer beinhalten würde. Meinen die Labours (und Greenpeace selbstverständlich)dies tatsächlich ernst? Oder ist ihr Anti-Reflex schon so ausgeartet, dass sie meinen, dass obwohl sie eine Minderheit repräsentieren (bzw. ganz ungewählt im Falle der Greenpeace), alle ihren Wünschen nachkommen müssen? »Seien wir realistisch, fordern wir das Unmögliche,« sagte einer von ihnen einmal… Ticken diese Leute immer noch so? Hängen sie denn an der Umwelt oder doch viel mehr an ihrem Abkommen? Wenn man die Wahl zwischen Nichtstun und einem alternativem Bündnis hat, wieso einen dritten Weg verfolgen, der sowieso nie zu Stande kommen wird? Traurig…

Donnerstag, 16. Juni 2005

Das Ende aller Tage!

Warum Trittin Schwarzenegger lobt

Der Grüne deutsche Umweltminister Trittin hat den konservativen US-Gouverneur Schwarzenegger zu dessen Klimaschutzpolitik gratuliert. Kalifornien sei bei der Verminderung der Fahrzeugemissionen vorbildlich.

Kommt jetzt noch eine Stars & Stripes auf sein Velo?

Dienstag, 10. Mai 2005

Warum die Grünen Jeeps fahren sollten

Mit einer Umweltingenieurstudentin als Angebetenen gewöhnt man sich mit der Zeit an die Apokalypsebotschaften: Die Welt wird wärmer, die Gletscher schmelzen, die Meeresspiegel erhöhen sich, die Eisbären sterben aus, die Robben sowieso und an all dem ist der Mensch schuld. Primär natürlich der Stupid White Man, wer denn sonst? Nicht etwa die Kommunisten in Asien welche die tödliche braune Wolke fabrizieren.

Genau deshalb ist es schön, dass die Natur macht was sie für richtig hält, die Warnungen vor dem Ende der Welt grösstenteils ignoriert, diese auch nicht verwirklicht und mir ganz unterhaltsame Momente beschert.

Das Neuste ist, dass die Welt wärmer wird, weil die Luft sauberer wird und das ungefähr seit etwas mehr als einem Jahrzehnt. Dies ist ziemlich logisch, da ungefähr dann die kommunisitischen, umweltverpestenden Wirtschaften zusammen brachen und Katalysatoren Wirkung zeigten.

Die Luft ist also sauberer, aber das gefällt den Ökos auch nicht, denn dadurch wird die Welt schneller wärmer, weil mehr Sonnenstrahlen auf der Erde ankommen. Na, liebe Grüne, werdet ihr nun täglich »God Bless America« vor euch hermurmeln, damit die Amis ihre Vans über die Nacht anlassen? Werdet ihr euere Fahrräder gegen Privatflugzeuge eintauschen (euer grosser, aber erinnerungsloser Führer, Joschka Fischer, hat es ja schon gemacht)? Bei solchen Momenten denke ich mir, dass es einen Gott geben muss, welcher die Natur so ausrichtet, damit sie die Ökos in regelmässigen Abständen ziemlich dumm dastehen lässt…

Ein anderes Lieblingsthema der Umweltfundis ist ja Kyoto und der dadurch bedingte, stumpfe Antiamerikanismus. Auch an dieser Front gibt es gute Nachrichten: Eine grössere Gruppe kanadischer Wissenschaftler (»Friends of Science Society«), darunter führende nordmamerikanische Klimaexperten, hat einen Dokumentarfilm in welchem sie sich gegen Kyoto aussprechen produziert und kann - oh Schreck! - ihrem Film beim besten Willen nicht an einen Sender bekommen. Die Hauptthese ist, dass es überhaupt keine wissenschaftliche Basis für die Behauptung, dass der Mensch an der Erwärmung Schuld trägt, gibt. Zudem, so die Wissenschaftler, hat die Klimawissenschaft eine »Revolution« seit der Unterschrift des Kyoto-Protokolls erlebt: Hätte man damals gewusst, was man heute weiss, wäre das Abkommen nie zu Stande gekommen, weil man es für unnötig befunden hätte.

Allgemein haben sich mittlerweile zehntausende Wissenschaftler, welche sich normalerweise nicht einmal einig sind, ob Wasser wirklich nass ist, zusammengefunden um gegen das Kyoto-Protokoll zu protestieren. Schlechte Zeit, ein Öko zu sein.

Sonntag, 17. April 2005

Umweltidiotie

Die Emissionen von Treibhausgasen waren in der Schweiz im Jahr 2003 gleich hoch wie 1990 und höher als 2002.

Aber das Kyoto-Protokoll haben wir unterschrieben, was uns nun ein Recht auf ein gutes Gewissen gibt. Denn damit sind die Amis - welche genau dieselbe Entwicklung aufzeigen, mit dem einzigen Unterschied, dass zwischen 2000 und 2002 die Emissionen reduziert wurde - die einzigen Schuldigen, weil sie das Kyoto-Protokoll nicht unterschrieben haben.

Der Bundesrat hat deshalb am 23. März beschlossen, die CO2-Emissionen mit der Einführung einer CO2-Abgabe auf Brennstoffen und eines Klimarappens auf den Treibstoffen zu reduzieren. Vorgesehen ist, CO2-Abgabe und Klimarappen 2006 einzuführen.

Das ist natürlich wieder typisch europäisch! »Brüssel, wir haben ein Problem!« - »Ähm ja, ist nicht schlimm, Steuern lösen alle Probleme!« In den USA wird es natürlich anders gemacht und es funktioniert: Firmen, welche ihre Emissionen senken, bekommen Steuervorteile. Bei uns hingegen bestraft man lieber im voraus alle!

Geht Fondue fressen!

Sonntag, 9. Januar 2005

Und dann starben sie

Es wird zwar langsam langweilig die Amerikaner und die Australier zu adeln, während man die UNO zerpflücken muss, aber ihr Verhalten lässt gar nichts anderes zu! Das einzige was sie bisher entsandt haben ist gleichzeitig ihr bestes Produkt: Kritik und Bürokraten!

Michael Elmquist, der Koordinator der UNO vor Ort, beschwerte sich doch tatsächlich, dass die Amerikaner pausenlos Hilfseinsätze fliegen würden, ohne zu stoppen um zu sehen wo Hilfe am meisten benötigt ist.
Erstens einmal würde ich gerne wissen, wie der gute Herr dies aus seinem Fünf Sterne Hotel so präzise beurteilen kann.
Zweitens könnte der Mann doch vielleicht eine Idee auf den Tisch legen, wie man in einem doch relativ grossen Gebiet feststellt wo die Hilfe am grössten ist. Immerhin fliegen die Amis rund um die Uhr über das Gebiet, werfen dort essen ab wo sie nicht landen können und setzen am Boden auf wo sie es können um ganz schwer verletzte in die Spitäler zu fliegen. Aber der Michael von der UNO hat sicher eine bessere Idee, gell?

Ganz langsam werden die US Offiziellen vor Ort ungeduldig: »Schauen sie sich um und sehen sie wer hier ist, und sie werden feststellen wer fehlt. Ich denke sie können zwischen den Zeilen lesen,« sagte einer.

Ganz empört war Elmquist, weil die Amerikaner ihn auf die Indonesier verwiesen als er um Hilfe bat (für was eigentlich? Für Erkundungsflüge?). Aber die Amis sind ja auch ungeheuerlich: Sie bevorzugen wirklich den Betroffenen anstatt der UNO zu helfen!

Als er dann drei Hubschrauber von der indonesischen Armee bekam, war er mit seiner Bande von Bürokraten nicht im Stande die benötigten Formulare rechtzeitig abzugeben und die Helikopter blieben am Boden. Niemand hätte seine Heiligkeit, den Koordinator der UNO, benachrichtigt, dass man diese Bewilligung braucht, um fliegen zu dürfen. Es ist eigentlich schon eine Frechheit, dass keiner diese Papiere für die UNO im voraus besorgt hatte, diese in Gold eingerahmt hatte und dem Herrn Elmquist die Füsse geküsst hatte.

Die Panik der UNO ist aber verständlich. Es wird ihnen einmal mehr vorgeführt wie nutzlos sie doch im Grunde sind. Wohl aus diesem Grund bäumt sich Klaus Töpfer, der Chef des Umweltschutzprogrammes des sterbenden Dinosaurier noch einmal auf und fordert eine Grünhelmtruppe die »die nach Umweltkatastrophen sofort an jedem Punkt der Welt einsatzbereit« sein soll.

Das ist eine ausgezeichnete Idee und man hätte eine 1a-Modell zum kopieren: Die US Army! Es ist schon mehr als verdächtig, dass die UNO versuchen will das Rad neu zu erfinden. Wie man sieht, waren die Amerikaner mehr oder weniger sofort zur Stelle nachdem das Ausmass der Katastrophe bekannt war. Die logische Schlussfolgerung wäre nun anstatt eine solche Truppe von null aufzubauen, die vorhandenen amerikanischen Truppen finanziell und logistisch zu unterstützen. Schliesslich kommt es nicht darauf an, wer die Leute nach einer Katastrophe rettet, oder?

Genau hier liegt das Problem: Die UNO will das alles über sie läuft, das es vor allem von den Amerikanern unabhängig ist. Aber eben diese haben die UNO erst ins Leben gerufen, diese bis zum heutigen Tage durchgefüttert, beheimatet und die Organisation dankte indem sie Amerika zur Zielscheibe erklärte und Leute wie Che Guevara oder Yassir Arafat sprechen liess.

Dabei hat sie sich selbst nicht einmal im Griff. Im Kongo, wo übrigens gerade weiter ein blutiger Bürgerkrieg statt findet (ja, auch wenn der Spiegel an diesem wesentlich weniger interessiert ist, da keine Amis gemetzelt werden), sollte die UNO Essen verteilen. Sie tat dies auch, aber nur gegen Sex. Barbara Dixon von der internen Überwachungskommision musste zugeben, dass man ein ausgedehnte »Problem« (auf gut deutsch: Kinderfickerei) hatte und Monate später immer noch hat.

Gefickt wurde für einen Dollar und zwei Eier in einem Fall, in einem anderen für drei und Milch. Das es nicht nur ein kleines beweist, dass die Mädchen wussten, so Dixon, wenn sie Essen wollten, dann war dies der Weg.

Warum bitte noch einmal sollte gerade diese Organisation die Welt retten? Warum sehen wir eigentlich keine Bilder Vergehen? Wo ist der Spiegel mit seinen Enthüllungsstories? Wo sind die »US in Iraq = Auschwitz«-Gröhler? Zerbröselt da etwas das letzte Fünkchen Hoffnung auf eine »Gegenmacht« in Form der UNO?

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