Dienstag, 9. Oktober 2007
Argentina, I Salute You!
Jedes Land, das Tomaten boykottiert, ist ein tolles Land!
Jedes Land, das Tomaten boykottiert, ist ein tolles Land!
Hugo goes Heino. Nice.
In Venezuela werden alle Uhren um 30 Minuten zurückgedreht: Das hat Staatschef Hugo Chavez in seiner wöchentlichen fünfstündigen Ein-Mann-Show auf allen Kanälen bekannt gegeben.
Wenn der IQ dieses Führers wenigstens noch über 30 liegen würde, wäre das alles eventuell noch diskussionswürdig, aber so ist es nur köstlich.
Viel verwerflicher als Uhren zurückdrehen ist allerdings wohl, dass sie keiner an seiner kleinen Revolution stört. All diejenigen, die in den USA eine faschistische Diktatur wittern. Zum Beispiel.
Aber wenigstens hat er Nachrichten, vom Big Guy, dem Guten, dem Helden aller Helden, dem Ferienparadisunterhalter, Fidel!
Chávez sagte: “Fidel Castro ist glücklich. Er sagte mir, ‘Chávez, ich brauchte diese Krankheit, um endlich Zeit zum Fernsehen, Nachdenken und Schreiben zu haben’”.
1. Fidel sollte nicht glücklich sein.
2. Fern sehen konnte er früher auch schon, nur hätte er dann wohl die ganze Zeit sich selbst gesehen.
3. Das mit dem Denken wäre schon vor vielen Jahren bitter notwendig gewesen.
(Für die Anderen: Heute ist eine abendliche Gratis-Zeitung in der Schweiz)
So schrieb sie gestern über eine Initiative, die aus der Feder des unendlichweisen Bundesrates Moritz Leuenberger stammt. Er möchte, dass auf allen Human-Futter-Produkten steht, wieviel Energie und Wasser verschwendt wurde, um das Produkt in die Schweiz zu verfrachten. Darauf wenden die beiden schweizer Grossverteiler, Coop und Migros, ein, dass ja das Herkunftsland immer auf der Etikette steht. Ein logischer Einwand. Doch hier schlägt die grosse Stunde Greenpeaces, so meint ihr Sprecher darauf, es würde den Konsumenten überforden, aus dem Herkunftsland abzuleiten wieviel Energie verbraucht wurde, um das Produkt in die Schweiz zu verfrachten. Zumindest wissen wir jetzt, dass auch Greenpeace den Bananenkäufer nicht nur für dumm hält, sondern für sooo dumm. Ausserdem, brilliante Strategie um armen Bauern in Latainamerika und Afrika ihre Existenz zu untergraben. Bravo.
Ebenfalls wurde berichtet, dass ein paar weiche Wissenschaftler mit zu viel Zeit in den Händen in Endland herausgefunden haben, dass Hennen, wenn viele Männchen herum sind, gerne am morgen ficken, sonst am Abend und ausgiebig. Wow, jetzt haben wir so gut wie eine Aids-Kur erforscht.
Wir erfahren auch, dass zwei noch weichere Gymnasisten aus der Hauptstadt der Schweiz (Zürich), den Tränen nahe sind, weil Nestlé trotz der astronomisch hohen Zahl von 4000 Unterschriften, die sie gesammelt haben, immer noch keine FairTrade-Produkte anbieten will. (Wie toll FairTrade sowieso ist, steht hier und hier.)
Dann liefert die auch so weise Zeitung Argumente gegen das Rauchen. Mein absoluter Favorit: Wer das Rauchen zwischen 30 und 35 aufgibt, hat diesselbe Lebenserwartung, wie jemand, der nie geraucht hat. Wenn man sich nun vor Augen führt, dass ihre Leserschaft eher unter dreissig ist… Oh je.
Heute durfte man lesen, dass entnervte Pendler in Buenos Aires, wegen den notorischen Verspätungen der Züge, den Bahnhof angezündet haben. Ihr Deutschen habt doch Probleme mit der Bahn und ihrer Pünktlichkeit. Das wäre doch ‘mal etwas!
Der erste Hooters in der Schweiz hat geöffnet! Yepp!
In Neuseeland nimmt die Gletschermasse von zwei der grössten Gletschern zu. Do-oh. Aber keine Sorge, im letzten Absatz erklärt man uns, dies sei auch ein Effekt der Klima-Erwärumg. Noch ‘mal Glück gehabt.
Gibt es nur, zu solchen Schlagzeilen:
Who’s first?
And I will love you, baby – Always
And I’ll be there forever and a day – Always
I’ll be there till the stars don’t shine
Till the heavens burst and
The words don’t rhyme
And I know when I die, you’ll be on my mind
And I’ll love you – Always
Ich bin für die bleibenden Schäden nach der Besichtigung dieses Bildes nicht verantwortlich.
Auf Wiedersehen, demokratisches Venezuela! Willkommen neue linke Diktatur! Man muss sie einfach lieben, die Sozis.