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Dienstag, 30. Oktober 2007

Den fütternden Arm gebissen…

…haben die Grössten aller Vollhonks.

Israeli officials have confirmed that they have started cutting fuel supplies to the Gaza Strip.
The cuts came into effect on Sunday and will see a reduction in fuel supplies to Gaza by as much as 15 % by the end of this week.

Die Welt dreht ja immer mehr am Rad. Man muss also neuerdings also auch seinen Todfeinden Ressourcen liefern. Fuck. Ich würde ‘mal ganz frech behaupten das ist die Aufgabe der arabischen Freunde Palästinas. Oder nicht? Wobei, man könnte all das Benzin in 1-Liter-Flaschen mit der Aufschrift »Lang lebe Israel« hinschicken. Wäre auch schön.

“We in the Hamas government consider the decision as a collective punishment.”

Fast. Ihr seid das collective punishment des Volkes. Aber das wisst ihr ja.

The fuel cuts were also condemned by the EU.

Shut up. You got no right.

Rockets are fired by Palestinian militants from Gaza into Israel on an almost daily basis. Israel withdrew all its settlements from Gaza in 2005.

But the Palestinian militants say that they are responding to continued Israeli aggression in Gaza and the West Bank.

Vorschlagen aufzuhören zu ballern, nur so testhalber einmal, scheint mir irgendwie hoffnungslos… und dennoch so schlicht und einfach und effektiv. Wie wäre es? Schliesslich hat euer Big Dude, ihr wisst schon, der AIDS-Erkrankte, der Bodyguardvögler Yassir, den Friendsnobelpreis erhalten. Und die Pazifistin Calmy-Rey hat Blumen auf seinen Sarg gelegt. Wenn das kein Zeichen ist, was dann?

Samstag, 20. Januar 2007

Bibi über Israels Kriege, Iran und europäische Schuld

Sonntag, 19. November 2006

Human

Oder einfach PR-Aktion der IDF?

Unter Einsatz ihres Lebens haben Hunderte Palästinenser in Gaza einen Luftangriff auf das Haus eines Extremisten verhindert: Nachbarn und Demonstranten verschanzten sich in dem Gebäude - die israelische Luftwaffe brach den Angriff daraufhin ab.

Die Luftwaffe habe ursprünglich das Haus eines Mitglieds des radikalen Volkswiderstandskomitees im Flüchtlingslager Dschebalja im Gazastreifen bombardieren wollen, erklärte ein israelischer Militärsprecher. Um zivile Opfer zu vermeiden, habe das Militär die Familie des Extremisten 30 Minuten vor dem Angriff gewarnt.

Daraufhin versammelten sich Hunderte Nachbarn und Demonstranten auf dem Grundstück, um gegen den Angriff zu protestieren, wie palästinensische Augenzeugen berichteten. Viele von ihnen barrikadierten sich in dem Haus, einige kletterten auf das Dach. Sie streckten die Fäuste in den Nachthimmel und riefen: “Tod für Amerika und Tod für Israel.”

Wobei ich ganz ehrlich nicht weiss, in wiefern Leute die wissentlich ein Terroristenzufluchtsort umstellen, unschuldig sind…

Donnerstag, 31. August 2006

Einer mehr auf der Liste

Siniora lehnt Frieden mit Israel ab

Der libanesische Ministerpräsident Fuad Siniora hat eine kühle Botschaft nach Israel geschickt: Sein Land werde der letzte arabische Staat sein, der mit dem Nachbarn Frieden schließt. Israel und die Uno setzen hingegen auf Entspannung.

Aber halten wir doch fest, dass Israel an allem Schuld ist. Nur falls Zweifel aufkämen.

Mittwoch, 23. August 2006

Nicht so schlimm

Vielleicht ist die Kapitulation der Olmert-Regierung gar nicht einmal so schlecht.

Es wird der ganzen Welt vor Augen geführt werden, dass die UN mit ihrer geballten Manneskraft - man denke an die ganzen 50 französischen Soldaten die mit Pauken und Trompeten im Südlibanon ankamen, man führe sich vor Augen, dass das grösste Truppenkontigent aus einem Land kommen wird, dass sich nicht einmal selbst ernähren kann (aber den kompliziertesten Konflikt, an dem sich schon Grossmächte jahrzehntelang die Zähne ausbissen, im Zaum halten, ja, das ist eine Aufgabe für sie!) - überhaupt nichts anrichten kann. Sie hatte ja schon ein Mandat zur Entwaffnung der Hisbollah, rührte aber nicht einmal den kleinen Zeh, vom kleinen Finger ganz zu schweigen. Es ist bloss eine Frage der Zeit bis Israel wieder vom Südlibanon angegriffen wird.

Bis dann wird hoffentlich eine militärisch kompetentere Regierung an der Macht sein und den Plan zur Entwaffnung der Hisbollah so umsetzen, wie die Militärs dies auch schon im Juli machen wollten: Nämlich zu Luft, zu See und zu Boden.

Zudem sind die Hisbollah und islamische Fanatiker jeder Couleur auf einem Trip, von dem sie ganz tief fallen werden. Sie feiern es als Erfolg, dass sie sich in Bunkern und zivilen Einrichtungen versteckt haben. Sie glauben die IDF besiegt zu haben, obwohl diese nur mit einem Bruchteil ihrer Macht, von der Politik gelähmt, kämpfte. Sie denken, sie könnten Israel oder gar dem grossen Satan die Strin bieten. Sie - und das »Wir haben Israel bezwungen«-Gefühl - werden ein ausserordentlich böses Erwachen erleben, asbald as sie versuchen an ihrer Endlösung weiterzuwerkeln.

In diesem Sinne, Allah, schalten Sie ihre Jungfrauenproduktionsmaschine auf Hochtouren.

Ps.: Es heisst, Terrorismus wird durch Demütigung der Terroristen hervorgebracht. Tja, Jetzt fühlen sie, Israel besiegt zu haben. Werden die Anschläge wohl ausbleiben?

Mittwoch, 9. August 2006

Immer dasselbe

Sie sind immer falsch verstanden, die Antisemiten.

Kann nichts damit zu tun haben, dass er Israel das Existenzrecht abspricht.

Freitag, 4. August 2006

Idiotensicher

Ahmadinejad hat eine ganze einfache Lösung für das Ende des Israel-Hisbollah-Konfliktes: Israel zerstören.

Warum der noch frei herumläuft ist mir echt ein Rätsel.

Montag, 31. Juli 2006

Falsche Wut

“Kana ist nicht irgendein Ort, Kana ist ein Symbol” ruft Adel Jaafar die Sprechchöre der Menge hinweg.

Fair enough. Für die IDF allerdings war Kana bloss ein Symbol von einem Ort, von welchem die Hisbollah Israel angegriffen hat. Und er wurde auseinander genommen. Weil nun sich die heldenhaften Hisbollah-Kämpfer hinter Zivilisten versteckten und diese teilweise nicht flüchten liessen, kam es zu einer Tragödie, die Dutzende libanesische Menschenleben kostete.

Hinter ihm steht ein schwer bewaffneter Militärkordon: Die ersten Demonstranten hatten das Hauptgebäude der Uno angegriffen, Fenster und Büromaterial zertrümmert, bevor die Staatsmacht eintraf.

Denn dies ist immer dasselbe: Mit Gewalt gegen Gewalt demonstrieren.

Dass das Uno-Gebäude gestürmt wurde, ist kein Zufall: Steht es im Libanon doch für die Unfähigkeit der internationalen Gemeinschaft, der libanesischen Zivilbevölkerung Schutz zu gewähren. Bei einem israelischen Artillerieangriff 1996 kamen in Kana 106 Menschen ums Leben, die sich in dem Blauhelm-Camp in Sicherheit hatten bringen wollen.

Stimmt nicht. Es steht für die UNsche Unfähigkeit ihre eigenen Resolutionen durchzusetzen und dem Libanon eine demokratische Zukunft zu gewährleisten, wo die Hisbollah bloss noch eine durchgeknallte, politische Partei hätte sein sollen. Die UN hat aber versagt. Zudem glaube ich, dass die meisten Libanesen dies begriffen haben. Ich hoffe es.

Dementsprechend brodelt die Stimmung. “Wir geben unser Blut für den Süden” schallt es in Wellen durch die Menge.

Bitte! Geht! Niemand hindert euch. Tauscht die Plätze mit jenen Seelen im Südlibanon, die gerne nicht als menschliche Schutzschilder verwendet würden.

Die Masse ist im Zorn vereint. Christinnen mit Prada-Sonnenbrillen im Haar schwenken Hisbollah-Flaggen und Bilder des Hisbollah-Führers Hassan Nasrallah, schwarz verschleierte Schiitinen halten Schilder hoch: “Death for America” und “Bush=Terror”.

Denn Nasrallah würde in seinem Hisbollah-Ländle sicherlich Prada-Retailer zulassen. Es ist als würde Dieter Bohlen für Qualitätsstereoanlagen werben.

Hussein Haj Hassan, Parlamentsabgeordneter der Hisbollah wird von skandierenden Männern auf Schulter getragen und umklammert dabei eine Flagge der Amal, eigentlich die schiitische Konkurrenzorgansiation. “Wer seid ihr?” ruft ein sunnitischer Parlamentarier per Lautsprecherwagen über den ganzen Platz, auf dem sich inzwischen Tausende eingefunden haben. “Der Widerstand!” kommt die Antwort von Tausenden, an deren Fahnen und T-Shirts man erkennt, dass sie sich politisch sonst nicht mit der Hisbollah identifizieren.

Widerstand gegen was? Gegen die Hisbollah anscheinend nicht. Gegen die israelische Antwort auf Hunderte Raketen auf ihr Gebiet? Tja, wenn man nicht stinken möchte, sollte man nicht in Scheisse treten.

Adel ist in Zeiten knappen Benzins extra eine Dreiviertelstunde gefahren, um sich dem Protest anzuschließen. “Hier beweisen wir der Welt: Wir leben noch! Trotzdem uns Unglaubliches, Unerträgliches angetan wird, stehen wir heute hier als ein Volk!” sagt er.

Und hier seid ihr im Minimum ein paar Jährchen zu spät. Eine Demo gegen die Hisbollah vor einem Jahr und gegen die Geiselnahme der libanesischen Bevölkerung wäre lieb gewesen. Wirklich lieb. Aber so werden die zu spät gekommenen, ziemlich bitter bestraft…

Wie er sind viele hier tief zufrieden mit der Absage ihres Präsidenten Siniora an die US-Außenministerin Condolezza Rice, die ursprünglich am Montag in den Libanon kommen wollte, nun aber ausgeladen wurde. Wenn Condi keinen Waffenstillstand will, braucht sie auch nicht kommen, ist der Tenor der Meinungen.

Zu allem Überfluss hat es also nur noch sehr lausige Englisch-Dolmetscher. Prima. Die beleidigte Leberwurst zu spielen während einem der Arsch weggefetzt wird und noch darauf stolz zu sein, das fiele nicht einmal einem Dreijährigem ein, aber das hier ist ja Politik auf einem Pulverfass, da gelten andere Regeln. So kann man ja auch die einzige Hoffnung auf einen Waffenstillstand verstossen, denn, an diesem Punkt, wieso eigentlich auch nicht? Man hat bei der Entwaffnung der Hisbollah kläglich versagt und sucht einen Schuldigen… Wer besser als der globale Sündenbock?

Der Protest vor der Uno richtet sich nicht nur gegen Israel und die USA. Die Libanesen fühlen sich von der arabischen Welt im Stich gelassen. “Ich fordere die arabischen Völker auf, nicht nur zuzusehen, wie wir getötet werden. Geht auf die Straße, blockiert die Botschaften der westlichen Staaten in euren Ländern”, fordert ein sunnitischer Parlamentarier unter heftigen Applaus.

Scheint als hätte die arabische Welt Sachen ein bisschen klarer gesehen. Dass ein paar Zeichnungen mehr Leute auf die Strassen gelockt haben als ein israelischer Krieg müsste eigentlich ziemlich zu denken geben.

Er beschwört die eingeschlossenen Menschen im Süden, Geduld zu haben. “Wir werden kämpfen, knien tun wir nur vor Gott.”

Das mit dem Knien ist ein wirklich grosses Kompliment an die IDF. Ein fast zu grosses fast schon.

Julia Botros, eine für ihre patriotischen Lieder bekannte christliche Sängerin tritt ans Mikrofon und grüßt Nasrallah als historischen Führer: “Ehrlichkeit und Ehre sind seine Werte.”

Komisch Ehrgefühl, aber gut, wenn er meint es sei ehre- und würdevoll Zivilisten als Schutzschilder zu benutzen, okay. Das mit der Ehrlichkeit hingegen kann man durchaus so stehen lassen: Er hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er Israel zerstören will, dass israelische Zivilisten dabei zweifelsohne die ersten Angriffsziele sind und dass libanesische Zivilisten ihm als Schutzschilder dienen. Wie man an dieser Demonstration sieht, sogar zu einem Teil als willige.

Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die libanesische Bevölkerung einer Tragödie ausgesetzt ist. Gleichzeitig darf man unter keinen Umständen den Verantwortlichen dieser Tragödie vergessen: Die Hisbollah und im weiteren Sinne der Iran, der wohl gerade testen wollte wie weit er gehen kann. Es war die Hisbollah, die nach dem israelischen Rückzug das Gebiet zum Abschuss von Hunderten Raketen benutzte. Es war die Hisbollah, die die Krise mit der Geiselnahme von zwei israelischen Soldaten auslöste. Es ist die Hisbollah, die sich unter die Zivilbevölkerung mischt. Es ist die Hisbollah, die absichtlich Zivilisten umbringt. Es ist die Hisbollah, die ihre Waffen in Moscheen, Schulen, Kindergärten und öffentlichen Gebäuden lagert. Es ist die Hisbollah, die Wohnhäuser zum Abschuss von Raketen auf Israel benutzt. Es ist die Hisbollah, die sich in Krankenwagen und Hilfskonvois bewegt. Es ist die Hisbollah, die mit Zivilisten israelische Soldaten in Hinterhalte lockt, wo auf sie ungeachtet der Zivilisten geschossen wird.

Der Konflikt könnte ein sofortiges Ende haben. Israel bedroht weder den Libanon noch die libanesiche Bevölkerung, die Hisbollah aber die isralische Bevölkerung als auch Israel selbst. Die Bedingungen für einen Waffenstillstand sind offensichtlich: Eine Kapitulation der Hisbollah.

Sonntag, 30. Juli 2006

2 mögliche Gründe…

…für noch einen Krieg. Nur damit nicht wieder alle Ursache und Wirkung verwechseln.

Iranian state radio said Saturday that the government would reject a proposed U.N. resolution that would give it until Aug. 31 to suspend uranium enrichment or face the threat of international sanctions.

Intelligence reports indicate the leader of Hezbollah is hiding in a
foreign mission in Beirut, possibly the Iranian Embassy
, according to
U.S. and Israeli officials.

Freitag, 28. Juli 2006

Conflict in a nutshell

Eigentlich wollte er berichten, was er im Krisengebiet gesehen hatte und zum Waffenstillstand aufrufen. Umgehend jedoch wurde er von israelischen Journalisten gefragt, ob die Uno nicht Schuld sei an der neuen Krise. Schließlich habe sie doch bei der Entwaffnung der Hisbollah versagt. Egeland wusste keine Antwort.

Dienstag, 25. Juli 2006

EU Charakter

Solana betonte heute lediglich, eine internationale Friedenstruppe imSüdlibanon sei ohne europäische Beteiligung nicht vorstellbar. “Ohne Europäer (…) wird es die Truppe nicht geben”, sagte Solana heute vorJournalisten.

Ich wollte hier eigentlich etwas lustiges oder schlagfertiges schreiben, aber mir fehlen die Worte. Wirklich. Ich sitze schon seit einer guten halben Stunde vor diesem Satz und weder Whiskey noch Rum scheinen zu helfen. Ich bin verzweifelt. Die EU hat es geschafft. Sie haben mich zum Schweigen gebracht. Schweinehünde.

Angesichtsder Komplexität und der Geschichte des Konflikts sei die Stationierungeiner Bodentruppe extrem schwierig. Wichtig sei, dass die Truppe vonder arabischen Bevölkerung akzeptiert werde. Diese müsse den Eindruckgewinnen, dass die Truppe den Menschen und der libanesischen Regierunghelfen wolle.

So, jetzt geht’s wieder. Eine Truppe, die von der arabischen Bevölkerung akzeptiert wird, also. Was also besser als Truppen mit Kolonialvergangenheit und Nazivergangenheit und solchen, aus einem Land, das von Terroristen leicht manipulierbar ist? Wobei bei allen dreien die Bevölkerung in die Luft geht, wenn die Truppen irgendwohin sollen. Ja, da erscheinen die arabischen Truppen, wie von den Amerikanern vorgeschlagen, wirklich idiotisch dagegen. Dämlich, ja.

Woha!

Der syrische Botschafter sprach gerade auf CNN von einem besetzten Gaza. What the fuck? Was für Stoff raucht der?

Sonntag, 23. Juli 2006

»We are all Hisbullah«

Hies es in London.

Fair enough.

We will hunt you down. All of you.

Bring it on!

Zum ersten Mal seit Beginn der israelischen Offensive gegen die extremistische Hisbollah wagt sich eine ihrer Schutzmächte aus der Deckung. Der syrische Propaganda-Minister Mohsen Bilal drohte Israel heute mit militärischer Vergeltung.

Brilliante Idee. Faster, please. Denn wir wissen wie gut arabische Kriege gegen Israel für die Angreifer enden. Dass sie aus der Geschichte nichts lernen, will ich ihnen nicht einmal mehr verübeln, denn mit einem IQ von einer Dose Red Bull kann man nicht alles wissen, aber dass sie nicht sehen, dass Israel gerade an zwei Fronten anstellt, was es gerade will, ist schon ziemlich tragisch.

Kontrast

U.S. Speeds Up Bomb Delivery for the Israelis

Israel mobilisiert - Schweiz kritisiert und Annan warnt Israel vor Invasion in Südlibanon

Dass die Schweiz Schwachsinn faselt, vor allem mit der Atomplizfrisur Calmy-Rey im EDA, ist ja nicht verwunderlich, aber dass Annan Israel etwas verbieten will, was eigentlich durch eine UNO-Resolution hätte zugesichert sein sollen - nämlich die Entwaffnung der Hisbollah - ist nur noch dreist.

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