Too Cool for Internet Explorer

Mittwoch, 12. März 2008

Ist Sadr intellektuell offener für Realität als der Westen?

At last Friday’s noon prayers (and in a subsequent statement on his website), Shi’ite cleric Muqtada al-Sadr admitted that his influence over Iraqis is on the wane.

Viele ihm nahe stehende Leute wenden sich von ihm ab, um unabhängig zu sein. Die Al-Queda heult noch mehr rum als die demokratische Partei Amerikas. Junge Iraki wenden sich von den Hasspredigern ab und die New York Times muss es berichten.

Ist dies der Moment zu gehen?

Montag, 11. Februar 2008

Gefahr für Britney!

Terroristen missbrauchen geistig verwirrte Frauen als Attentäterinnen

Aber ernsthafter gefragt: Wieso mehren sich solche Berichte in letzter Zeit? Möchte keiner mehr zu den Jungfern? Ist einer hoch, hat gesehen wie hässlich sie sind und es allen erzählt?

Samstag, 1. Dezember 2007

Wenn Jack Murtha es schon sagt…

Der Irak ist auf dem richtigen Wege. Sagt nicht nur die Weltwoche, sondern auch Jack Murtha. Das Grass wird immer grüner, Freunde.

Samstag, 10. November 2007

Inspiring

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Noch mehr Wahnsinn

Irgendwie ist bloggen doch befreiend.

Der Fotograf der letzten Bilder von Prinzessin Diana will gegen die Veröffentlichung seiner Aufnahmen juristisch vorgehen. Er behauptet, die Fotos seien nicht bei voller Fahrt enstanden, sondern bevor der Mercedes losfuhr.

Ich habe einen anderen Plan: Lasst uns gegen jede Person vorgehen, die Diana erwähnt. Weswegen bewundern die Leute sie eigentlich? Kann es sein, dass sich hochficken so sehr in der Gesellschaft akzeptiert ist?

Für 100 Millionen Dollar hat die irakische Regierung in China Waffen für ihre Polizei bestellt. Präsident Dschalal Talabani erklärte am Mittwoch in Bagdad, die USA seien nicht in der Lage, die erforderliche Ausrüstung bereitzustellen. Zusagte Schiffslieferungen verzögerten sich.

Das bislang geheim gehaltene Geschäft mit China sei beunruhigend, berichtete die «Washington Post». US-Militärexperten hätten bereits darauf hingewiesen, dass mehr als 190.000 von den USA gelieferte Waffen nie bei den irakischen Sicherheitskräften angekommen seien. Es sei bekannt, dass die Polizei von Extremisten durchsetzt sei, hieß es. Vermutlich seien die Waffen aus den USA in die Hände schiitischer und sunnitischer Kämpfer gefallen.

Weder die Regierung in Bagdad noch die irakische Armee seien derzeit in der Lage, die Verteilung von Waffen zu kontrollieren, kritisierte Rachel Stohl von dem unabhängigen Zentrum für Verteidigungsinformation in Washington.

Das ist ja ganz geil. Da ist ein Mann, der ohne die Amerikaner entweder ein niemand oder tot wäre, der sein Land nicht wirklich unter Kontrolle hat, seine Polizei anscheinend leider noch weniger und dass ihm der Laden nicht ganz um die Ohren fliegt ist auch ein Verdienst der Amerikaner. Da macht man halt schnell die Amerikaner für alles mögliche verantwortlich. Ein Europäer im Herzen. Und wem schmeisst man 100 Millionen in den Rachen? Genau, dem Land, nach welchem Saddam immer noch Herrscher wäre und nicht am Henker und in wessen Plänen, Talabani bestenfalls zitternd auf dem Scheisshaus sitzen würde.

Nun, bitte nicht falsch verstehen. Der Irak kann durchaus tun und lassen was er will. Talabani sowieso. Aber unter einer Bedingung: Er kann dafür bürgen, dass wenn die Amerikaner sofort nach Hause gingen, sich die Lage im Irak nicht verschlechtern würde. Kann er das nicht, hat er solchen Scheiss gefälligst zu unterlassen. Danke.

Nach dem Bergdrama an der Jungfrau vom Juli leitet die Militärjustiz ein Verfahren gegen die beiden Bergführer ein. Es bestehe der Verdacht auf mehrfache fahrlässige Tötung, teilte der militärische Untersuchungsrichter mit. Bei der Tour auf die Jungfrau waren nach heftigen Schneefällen in den Tagen zuvor fünf Rekruten und ein Wachtmeister im Alter zwischen 20 bis 23 Jahren oberhalb des Rottal-Sattels in den Tod gestürzt.

Hey, Newsticker: Wenn man auf über 3000 Metern im Schnee rumturnt, kann man gewaltig auf die Fresse fallen. Die Verantwortlichen sind die Vollhonks, die sie losgeschickt haben. Wenn nicht die Rekruten selbst. Würde man mir sagen, Du gehst jetzt im Tiefschnee auf 4000 Meter, würde ich sagen, fuck you. End of story.

Zwei Millionen Euro kostet ein umfassender Personenschutz im Ausland die Niederlande. Die von muslimischen Extremisten bedrohte Islamkritikerin Ali will die Summe fortan selbst aufbringen.

Die Frau ist unglaublich. Wo kann ich spenden? Auch interessant zu sehen, dass die Freiheit der Rede keine 2 Millionen Euro wert ist. Zumindest in Holland.

Dann, noch etwas, wie beknackst muss man sein, um immer wieder aufs Neue das Wort Spürnase zu benutzen? Wie viel Selbstironie muss da in einem stecken?

Sonntag, 6. Mai 2007

Nicht Amerika, Irak

There is no denying the difficulties Iraq faces, and no amount of good news can obscure the demons of terrorism and sectarianism that have risen in my country. But there is too much at stake to risk failure, and everything to gain by helping us protect our hard-won democratic achievements and emerge as a stable, self-sustaining country.

Der irakische Aussenminster fleht den Westen in der Washington Post an, zu bleiben. Könnte es sein, dass wir ihm eher trauen sollten, als nach den in-den-Wind-Fähnchen-Stellern im amerikanischen Senat?

Zumal es genug Hoffnungsschimmer aus dem Irak gibt, nicht zuletzt durch die Truppenerhöhung in Bagdad. In der als schon gegen die Al-Qaida verloren geglaubten Anbar-Provinz sind die Sunnis nun auf unserer Seite und zum ersten Mal gibt es auch dort Polizei-Kräfte, die an der Seite der US-Streitkräfte kämpfen. In Bagdad sind wieder Kinder auf den Strassen (Hello, Mr. Moore!), die Marktplätze besucht und Restaurants voll, was so tragisch es ist, die hohen Opferzahlen bei nicht-verhinderten Anschlägen erklärt.

Zudem sollten die Demokraten schlicht und einfach die Klappe halten. Sie haben eine Mehrheit von einem Sitz. Sie haben keine Kampagne für den Abzug geführt, sondern für einen Kurswechsel, den sie nun von Präsident Bush erhalten haben. Der starke Unterstützer des Irak-Krieges, Senator Lieberman, wurde im linken Vermont klar wiedergewählt. Bis 2008 ist genug Zeit zu verstehen, dass die Amerikaner kriegsmüde sein mögen, aber kaum ein zweites Hanoi Hilton möchten. Sie sollten es tun, die Demokraten, sonst fliegt ihnen die sicher geglaubte Präsidentschaft um die Ohren. Wenn nicht mehr.

Dienstag, 20. März 2007

We shall never surrender

Warum Amerika im Irak ist, Greg B. Grabinski.

»It’s about fighting evil.« Warum ein Abzug nicht zur Debatte stehen sollte.

Und warum die Truppenaufstockung gerade funktionieren könnte. Alkohol-Läden öffnen in Bagdad.

Dienstag, 30. Januar 2007

Ein Grund mehr für Saddams Hinrichtung

SPIEGELS aktuelles Titelblatt: Gnade für die Gnadenlosen. Darf der Staat die RAF-Mörder freilassen?

Und genau auf solche Diskussionen in 20 Jahren hätte ich bei Saddam keinen Bock gehabt. Sorry.

Samstag, 20. Januar 2007

Hitchens nimmt Maher und alle Bush-Basher auseinander

Sonntag, 31. Dezember 2006

Lessons from Saddam

Don’t fuck with America. Period.

Freitag, 29. Dezember 2006

Do I need to say more?

Vatikan will Saddam retten

Oder darf ich mit Baseballschläger bewaffnet durch die Strassen ziehen und jeden Katholik, der dem Vatikan nicht abschwört, verprügeln?

Bevor hier wieder einige an die Decke gehen. Wann haben wir den Vatikan das letzte Mal schreien gehört als Dissidenten in China oder Mädchen im Iran erhängt wurden?

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Chapeau, Irak

Die junge Demokratie hat etwas geschafft, was UN samt EU nicht geschafft haben. Nämlich einen Diktator zu verurteilen. Und zwar unter weit widrigeren Umständen.

Das wollte ich nur einmal angemerkt haben.

Saving Ramadi

Wie die US Armee langsam aber sicher eine Terroristenhochburg zurück erobert. Dank irakischer Hilfe.

Dienstag, 26. Dezember 2006

What the fuck?

USA beklagen im Irak mehr Opfer als am 11. September

Wem bringt solcher Schwachsinn etwas? Was soll solche Schlagzeile bewirken? Meldete SPON anno 2002 auch als die Zahl der Verkehrstoten jene der 9/11-Opferzahl überstieg? Nicht? Oh? Dann hätte man nicht ungefähr eine Agenda?

Sonntag, 10. Dezember 2006

»I know there are more mass graves«

Sagt Saddam. Hat Format, finde ich. Nichts mit Selbstmord. Nichts mit peinlichen Ausreden wie seine Komplizen. Hängt ihn höher, trotzdem. Wieso? Deshalb.

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