Mittwoch, 13. Februar 2008
Hollywood und sein Gewissen…
Filmemacher, Regisseur und Oscargewinner Steven Spielberg tritt als künstlerischer Berater für die olympischen Sommerspiele in Peking zurück. Seine Gründe: Die Sudan-Politik Chinas und die Rolle im Darfur-Konflikt.
“Mein Gewissen erlaubt es mir nicht, einfach weiterzumachen,” sagte Spielberg in seine Erklärung. “An diesem Punkt, darf meine Zeit und Energie nicht für Olympische Zeremonien aufgewendet werden. Es geht darum alles dafür zu tun, dass den unbeschreiblichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit die weiter in Dafur passieren endlich Einhalt geboten wird,” fügt er hinzu.
Einerseits durchaus begrüssenswert, aber war denn zur Zeit der Jobannahme vor ein paar Jahren alles schön und begrüssenswert in Chinas Politik? Vielleicht konnte er es aber früher auch nicht wissen, weil damals Widerstand gegen brutale Regime nicht auf Hollywoods carte du jour standen und Google noch nicht evil war.

Donnerstag, 14. Februar 2008, 11:56
Weitgehend Zustimmung, wobei es immer noch besser ist, einen Fehler spät einzugestehen als ihn bis zum Schluss mitzuschleifen und nicht wahrhaben zu wollen.
Donnerstag, 14. Februar 2008, 14:46
Siehe »inerseits durchaus begrüssenswert«-Einleitung :-)
Donnerstag, 14. Februar 2008, 14:55
Ist jetzt stilistische Haarspalterei. :-) Leute, die auf dem richtigen Weg sind, vorbehaltlos und mit offenen Armen auf der ‘richtigen Seite’ begrüßen — oder ihnen erst mal eine Predigt halten, was sie alles für einen Murks gemacht haben. :-D
Donnerstag, 14. Februar 2008, 17:01
Können wir nicht beides tun? Ist wesentlich unterhaltsamer…
Donnerstag, 14. Februar 2008, 17:54
Blogger sind schon komische Leute. ;-)