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Freitag, 5. Oktober 2007

Verrückt in Berlin

Die Kritik an seinem späten Geständnis, als 17-Jähriger in die Waffen-SS eingetreten zu sein, sei „anstrengend und verletzend“ gewesen.

Oh ärmste moralische Pfeife… Hey, Dude, Du warst ein Nazi! Soll man dir Rosen streuen? Fahr ‘mal nach Riad und frag bitte dort nach.

So seien in den USA Kritiker und Leser mit seiner im vergangenen Jahr veröffentlichten Autobiografie „Vom Häuten der Zwiebel“ fairer umgegangen als in Deutschland.

Natürlich sind sie das. Du hast sie ja auch nicht fünf Jahrzehnte lang belehrt. Zudem sind jene, die dich in den USA lesen grösstenteils gleich irr wie Du. Hier leider nicht.

(Danke, Freund.)

Ein Kommentar zu “Verrückt in Berlin”

  1. gerd sagte:

    Na endlich schreiben Sie wieder. Ich habe Ihre erfrischende Meinung vermisst. Machen Sie ja weiter so.
    Sie sind gut!
    M.f.G.
    G.J.

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