Sonntag, 31. Dezember 2006
Lessons from Saddam
Don’t fuck with America. Period.
Don’t fuck with America. Period.
Oder darf ich mit Baseballschläger bewaffnet durch die Strassen ziehen und jeden Katholik, der dem Vatikan nicht abschwört, verprügeln?
Bevor hier wieder einige an die Decke gehen. Wann haben wir den Vatikan das letzte Mal schreien gehört als Dissidenten in China oder Mädchen im Iran erhängt wurden?
Die junge Demokratie hat etwas geschafft, was UN samt EU nicht geschafft haben. Nämlich einen Diktator zu verurteilen. Und zwar unter weit widrigeren Umständen.
Das wollte ich nur einmal angemerkt haben.
Wie die US Armee langsam aber sicher eine Terroristenhochburg zurück erobert. Dank irakischer Hilfe.
USA beklagen im Irak mehr Opfer als am 11. September
Wem bringt solcher Schwachsinn etwas? Was soll solche Schlagzeile bewirken? Meldete SPON anno 2002 auch als die Zahl der Verkehrstoten jene der 9/11-Opferzahl überstieg? Nicht? Oh? Dann hätte man nicht ungefähr eine Agenda?
Wie wenig Respekt muss man für seine Mitmenschen haben um in einer Biblothek, in der man eine Nadel fallen hören würde, seinen potthässlichen ACER-Laptop aufzuschlagen, der einen Lüfter besitzt, der wohl auch als Jumbojettriebwerk fungieren könnte?
Die europäische Antwort auf Google sollte Quaero sein - doch aus dem deutsch-französischen Suchmaschinenprojekt wird wohl nichts.
Gut, haben sie die Revolution nicht vollmundig angekündigt. Gut, hat mir ein französischer Freund nicht unter die Nase gerieben, dass Europa danach informationstechnisch den USA überlegen sein wird.
Wie sehr schmerzt es, zu wissen, dass man auch in der Zukunft auf der Neider-Seite stehen werden muss?
Viel mehr fällt mir zu dieser Mischung aus Spastiker und Calimero namens Kofi Annan nicht mehr ein. Geh mit Gott, aber geh schon, verdammt noch einmal.
Der schlimmste Moment war, so er, der Weise, als er nicht verhindert, dass die USA im Irak einmarschieren. Nicht etwa dass unter seinem Auge der erste Massenmord dieses Jahrhunderts stattfindet. Nicht dass er als Vorsitzender des Department of Peacekeeping Operations den grössten Massenmord der 90er-Jahre zu verantworten hat (oder zumindest sein Nichtstun). Nicht dass er in derselben Position tatenlos beim grössten Schlachtfeld in Europa seit dem 2. Weltkrieg zu sah. Nicht dass unter seiner wachsamen Tatenlosigkeit der grösste Schwindel in der Geschichte der Vereinten Nationen ablief.
Nein, der schlimmste Moment war als die Amerikaner im Irak versuchten all das durchzusetzen, was sich die Vereinten Nationen im Präambel ihrer Charta fest vorgenommen hatten.
Für den Sudan mahnt er ein schnelles Eingreifen der internationalen Gemeinschaft ein. Hallo?!? Das Morden dauert seit Jahren schon an und in diesen Jahren war er Präsident der Gemeinschaft. Ich frage noch einmal: Haaallo?!?
Ach ja, den Iran bloss nicht angreifen. Wieso? Weil’s katastrophal wäre. Der Typ könnte Redner an einer primitiven Schüler-Anti-Bush-Demo sein. Eigentlich traurig.
Al-Dschassira-Chefredakteur und der nahe Osten in a nutshell.
Wollen Sie damit sagen, dass es ohne Israel plötzlich Demokratie in Ägypten gäbe, dass die Erziehung in Marokko besser wäre, dass die staatlichen Kliniken in Jordanien effizienter wären?
Ich glaube schon.[…]
Geht es am Ende etwa um Selbstwertgefühle?
Genau. Es geht darum, dass wir stets gegen Israel verlieren.
Auch sehr schön, der Beweis wie unabhängig und mutig und frei sein Saftladen sein soll:
Man hört freilich, dass Ihre Unabhängigkeit dort aufhört, wo die Kritik an der Herrscherfamilie Katars, die Sie finanziert, beginnen sollte.
Ach was! Wer das sagt, verfolgt unsere Sendungen nicht sehr aufmerksam. Wir kritisieren die katarische Regierung sehr wohl.Zum Beispiel?
Wir kritisieren die starke Präsenz der amerikanischen Luftwaffe in diesem Land. Wir kritisieren auch, dass die Israelis hier in Doha eine diplomatische Vertretung haben dürfen.
Einem Menschen, der halbwegs schlauer als eine Birne ist, müsste doch so etwas peinlich sein?
Sagt Saddam. Hat Format, finde ich. Nichts mit Selbstmord. Nichts mit peinlichen Ausreden wie seine Komplizen. Hängt ihn höher, trotzdem. Wieso? Deshalb.
Die Realisten sollen nach einem halben Jahrhundert Versagen und Verantwortung für zahllose Diktaturen und Tötungsmachinen wieder zum Zuge kommen, während wir gerade einmal ein paar Jahre unter allerwidrigsten Umständen hatten? Fuck you!
Frei nach dem Motto »Eine kaputte Uhr ist zweimal am Tag richtig« haben die Schweizer DINOs (Democrats in name only) einen vernünftigen Vorschlag gemacht.
Der Konsum aller Drogen soll für Erwachsene straffrei werden. Das fordert die SP in einem Positionspapier.
Natürlich haben sie nicht zu Ende gedacht (Erwerb & Verkauf bleiben strafbar) und die Begründung macht ungefähr so viel Sinn wie Pudding an die Wand nageln, aber ein Ansatz ist es einmal.
Übrigens, wenn Drogen verboten sind auf Grund der Verletzungsgefahr, müsste man nicht Sado-Machosimus und Diskurse von Politikern (Synonym?) verbieten?
Rechtsextreme Jugendliche und junge Muslime kultivieren einen Hass, der in Deutschland jahrzehntelang für undenkbar gehalten wurde: Sie machen Jagd auf jüdische Mitschüler. Politische Appelle verhallen an vielen Schulen ungehört. “Jude” wird zum Mode-Schimpfwort.
Wieso unmöglich, hmm? Nur weil man vor über 60 Jahren beigebracht bekam, dass Juden vergasen keine allzu gute Idee ist, da sie zu zerstörten Städten führen kann? Da kriegt der deutsche Lieblingssatzanfang »Gerade wir als Deutsche…« eine ganz neue Dimension…