Montag, 27. November 2006
FDOG up and running again!
Hin! Schnell!
Der Mann macht mich krank. Sehr krank.
Der Starjournalist Hersh beruft sich in seinem Bericht auf ein geheimes Dokument der CIA. In seinem Artikel, der kommende Woche im “New Yorker” erscheinen soll, schreibt er: “Die CIA hat bislang keine abschließenden Beweise für ein geheimes iranisches Atomwaffenprogramm gefunden, das parallel zu den zivilen Operationen läuft, die Iran der Internationalen Atomenergiebehörde gemeldet hat.”
Gäbe es abschliessende Beweise, hätte man sie entfernt. Und zwar unverzüglich.
Laut Hersh spielt die US-Regierung die Geheimdienst-Erkenntnisse herunter, um an ihrer harten Politik gegen Teheran festhalten zu können - und sich die Möglichkeit eines militärischen Vorgehens offen zu halten.
Genau. Denn schliesslich sind die amerikanischen Streitkräfte im Irak absolut unterfordert und die Bush-Regierung hat so viel politisches Kapital zu verspielen, dass sie wohl alles tun würde um noch einen unpopulären Militärschlag durchzuführen.
Und wenn die amerikanische Regierung unbedingt einen Militärschlag haben will, wieso unterwarf sie sich der europäischen Diplomatie und der UNO, welche alles anderes als dies wollten?
Ausserdem braucht man kein Atomwaffenprogramm den Kinderfickern von Teheran nachzuweisen, um die Führung dort zu wechseln. Steinigung von Minderjährigen würde mir persönlich genügen.
Oder einfach PR-Aktion der IDF?
Unter Einsatz ihres Lebens haben Hunderte Palästinenser in Gaza einen Luftangriff auf das Haus eines Extremisten verhindert: Nachbarn und Demonstranten verschanzten sich in dem Gebäude - die israelische Luftwaffe brach den Angriff daraufhin ab.
Die Luftwaffe habe ursprünglich das Haus eines Mitglieds des radikalen Volkswiderstandskomitees im Flüchtlingslager Dschebalja im Gazastreifen bombardieren wollen, erklärte ein israelischer Militärsprecher. Um zivile Opfer zu vermeiden, habe das Militär die Familie des Extremisten 30 Minuten vor dem Angriff gewarnt.
Daraufhin versammelten sich Hunderte Nachbarn und Demonstranten auf dem Grundstück, um gegen den Angriff zu protestieren, wie palästinensische Augenzeugen berichteten. Viele von ihnen barrikadierten sich in dem Haus, einige kletterten auf das Dach. Sie streckten die Fäuste in den Nachthimmel und riefen: “Tod für Amerika und Tod für Israel.”
Wobei ich ganz ehrlich nicht weiss, in wiefern Leute die wissentlich ein Terroristenzufluchtsort umstellen, unschuldig sind…
Erstens, muss ich wirklich darauf hinweisen, was in Europa an Spott und doofer Kritik und natürlich moralischer Überlegenheit los war, als ähnliches in den USA geschah?
Zweitens, wenigstens haben die Europäer sofort eine Lösung parat. Eine Schöne sogar. So Prodi: »Mein erster Eindruck ist, dass ein Widerspruch darin besteht, europäische Stromverbindungen und keine europäische Strombehörde zu haben.« Schliesslich hätte eine Behörde ja geholfen. Denn wenn Bürokraten etwas können, dann natürlich heisse Luft produzieren und vielleicht leuchtet die irgendwie.
Amnesty International in Höchstform, ‘mal wieder.
Das Verteidigerteam von Saddam kritisierte das Urteil dagegen als Verhöhnung der Gerechtigkeit und Augenwischerei. Ein unter US-Besatzung geschaffenes Gericht habe von vornherein kein faires Verfahren garantieren könne, sagte Anwalt Buschra al-Chalil der Nachrichtenagentur Reuters in Amman.
Auch Amnesty International bekräftigte seine Kritik an dem Verfahren. “Wir bedauern das Todesurteil”, sagte Malcolm Smart. “Wir glauben nicht, dass es ein fairer Prozess war. Das Gericht war nicht unparteiisch. Es wurden keine angemessenen Schritte unternommen, um die Sicherheit der Verteidiger und Zeugen zu schützen.”
Wenigstens ist der Spiegel Online dafür zu loben, dass sie nicht versuchen zu vertuschen, dass Amnesty 100% auf der Linie der Saddam-Verteidiger fährt. Und gut zu wissen, dass sie es bedauern, dass ein Diktator weniger diese Erde mit seiner Präsenz beglücken wird.
Aussehen als hät’ er sonst nix vom Leben. Sein Dell noch schlimmer. Aber die Lüfter mit 180 am Anschlag. Ich werd’ noch wahnsinnig hier.
Come on, Kerry hat sicher kein Militär beleidigen wollen. Dass er nicht reden kann ist ja bekannt. Dass er brutal unlustig ist auch. Dass er zu den Konvertierten predigt ebenfalls. Aber das war auch alles, was dort geschah. Und natürlich, ebenso, erinnerte er die Amerikaner wieso sie nicht für ihn gestimmt hatten.