Too Cool for Internet Explorer

Dienstag, 31. Oktober 2006

Dell raus!

Wieso in Biblotheken andere Laptops als Apples zugelassen sind, muss mir jemand erklären. Ich könnt’ die Typen mit ihren Dell-Lüfter und dem Asus-Gepiepe und dem HP-Summen echt prügeln… Und wieso hat eigentlich die Zentralbiblothek in Zürich vermutlich weniger Internet-Anschlüsse als jene in Teheran? Ist Wireless Lan zu viel der Kunst?

Sonntag, 22. Oktober 2006

Der Grösste

Was für eine Aufholjagd! Was für ein grossartiger Abschied! Einsame Weltklasse!

Leb wohl, Meister!

Freitag, 20. Oktober 2006

Et pourtant elle tourne…

Die Darwin-Theorie ist eine nicht fakten-gestützte Lüge. Ein Konzept eines feigen Ungläubigen. Der dazu noch Vegetarier war und ihm deshalb die innere Flamme fehlte. Man soll also nicht Lügen unterrichten, das Böse anstatt des Guten, das Hässliche anstatt des Schönen.

Na, ratet mal, von einem Regierungsmitglied eines Landes welchen moralisch überlegenen Kontinentes kommen diese Ergüsse?

Mittwoch, 18. Oktober 2006

Blix auf 180

Ich versuche mich zusammen zu nehmen, aber versprechen kann ich nichts, denn was dieser IKEA-Schleimbeutel mit einem Namen, der eigentlich nur Ungutes vermuten lässt wieder losgelassen hat, ist höchst… ehm, fragwürdig und beschwört die Frage auf, wie dringend er denn wirklich in die Klapse muss.

WELT.de: Welche Auswirkungen hat Nordkoreas Atomtest auf das Ziel der Nichtverbreitung von Nuklearwaffen?

Hans Blix: Zunächst einmal war die Explosion, die stattgefunden hat, eine der Diplomatie und der Medien. Schließlich haben wir schon seit einiger Zeit vermutet, dass Nordkorea genug Plutonium besitzt, um fünf bis zehn Bomben zu bauen. Vorher war Pjöngjangs Fähigkeit zum Bau einer Atombombe virtuell, jetzt ist sie real.

Surreal ist dann das Gerede. Wenn er es schon so lange wusste, dann, well, hmm, wirklich nett dass er so lange auf seinem Arsch gesessen ist.

WELT.de: Worin sollte unsere Antwort bestehen?

Blix: Uns sollte es jetzt darum gehen, Nordkorea dazu zu bringen, “zurückzurudern”, und die Iraner dazu zu bewegen, die Urananreicherung auszusetzen. In beiden Fällen geht es im Kern darum, dass die USA eine Sicherheitsgarantie anbieten, die beinhaltet, dass sie diese beiden Länder nicht angreifen und keinen Regimewechsel anstreben werden.

Ja genau, lassen wir die USA sicher stellen, dass die schlimmsten Regimes der Welt an der Macht bleiben. Sicher. 1A-Idee. Ich glaube wenn irgendein Iraner oder Nordkoreaner nach Stockholm fliegen würde und diese Grinsfresse an die Wand stellen würde, könnte ich es ihm kaum übel nehmen.

Meine lange Erfahrung sagt mir, dass die atomare Aufrüstung aus einem Gefühl der Bedrohtheit resultiert. Nordkorea hatte Russland und China als Verbündete, aber jetzt hat Pjöngjang den Eindruck, dass es sich nicht mehr auf diese Freunde verlassen kann.

Wieder Weltklasse. Die USA sollten also die Rolle zweier Staaten übernehmen, die am besten in Geschichtsbüchern aufzubewahren wären. Ich könnt wetten irgendwo lässt sich eine Verdammung der USA seitens UN finden, weil diese irgendein, wesentlich moderateres Regime unterstützt hatten.

Die USA sind dem Land offen feindlich gesinnt.

No fuckin’ shit. Jeder, der sich für intelligenter als eine Gurke hält sollte dem Land feindlich gesinnt sein.

Für Nordkorea stellt sich aktuell die Frage: Was ist die beste Sicherheitsgarantie: ein Stück Papier, also ein Vertrag, oder die Bombe?

Sagt ein ehemaliges Mitglied einer Organisation, die im Schreiben von Papieren brilliert. Aber auch nur darin.

Das Problem war doch immer, dass die US-Position so zweideutig ist, dass Pjöngjang Washington nicht trauen kann.

Nee, is klar. Schliesslich sitzt ja die personifizierte Vernunft in Pjöngjang. Blix reitet in seiner Freizeit wohl auch rosa Elefanten.

WELT.de: Ist Libyen, das aus freien Stücken auf Atomwaffen verzichtete, ein Vorbild?

Blix: Gegen Libyen waren jahrlang Sanktionen verhängt. Dann gab es Gespräche auf niedriger Ebene. Am Ende war Stolz der Schlüsselfaktor.

Oder der Unwillen wie Saddam zu verenden.

WELT.de: Was können namentlich die USA jetzt tun?

Blix: Im Jahr 1994 erlaubte Clinton Jimmy Carter, Gespräche mit Kim Il-sung zu führen. Das mündete in einem Dialog, in dessen Folge die Plutoniumproduktion viele Jahre eingestellt wurde. Warum könnte heute nicht etwas Ähnliches versucht werden?

1. Weil alles was Carter involviert unter allen Umständen vermieden gehört.
2. Weil, wie Du es selbst erwähnt hast, das Abkommen gebrochen worden ist. Von den Nordkoreanern. Nenn mir einen guten Grund, den Nordkoreaner noch etwas zum brechen zu geben. Als wäre Seoul nicht genug.

Zum Beispiel mit dem früheren US-Außenminister James Baker. Baker sagte, es sein kein Appeasement, mit seinen Gegnern zu reden?

Wenn es über seine Kapitulation geht. Richtig.

WELT.de: Ist die Nonproliferation tot?

Blix: Nein, ich denke nicht. Das Gerede vom Tod des Atomwaffensperrvertrags ist in höchstem Maße übertrieben. Praktisch alle Staaten der Welt - außer Pakistan, Indien, Israel und Nordkorea - sind ihm beigetreten.

Und alle haben die Menschenrechtskonventionen unterschrieben. Merkst’ was?

Nordkorea und der Iran sind offen für Verhandlungen.

Nur gibt’s nix zum verhandeln. Kein Unsinn mit Atom. Ende des Gespräches.

Wie können die USA verlangen, dass Nordkorea keine Waffen mehr testet, wie sie es gerade in der UN-Resolution gefordert haben, wenn sie selbst nicht bereit sind, sich dazu zu verpflichten?

Indem sie keinen irren Elvis-Imitator mit der grössten Porno-Sammlung der Welt als Staatsoberhaupt haben.

Da die USA den Teststoppvertrag nicht ratifiziert haben, wird es China ebenfalls nicht tun. Die USA haben den Schlüssel in der Hand.

Aber deswegen China anzuschnauzen ist keine Idee für Hänschen, oder?

WELT.de: Kann die UN-Resolution gegen Nordkorea etwas bringen?

Blix: Da bin ich pessimistisch.

Schön, dass es wenigstens bis zu ihm durchgedrungen ist, wie nützlich der Verein ist.

Die Resolution ist in einem harschen Ton gehalten, um die öffentliche Meinung vor allem in den USA und Japan, aber auch in China zu beruhigen.

Natürlich. Nicht weil die gefährlichste Waffe der Welt in den Händen des mächtigsten Verrückten vielleicht reizen kann.

Aber die eigentlichen Druckmittel sind schwach.

Richtig. Was nimmt man einem Land weg, das nichts hat?

Anders als beim Iran, wo der Westen eine Aussetzung der Urananreichung vor Aufnahme von Gesprächen verlangte, sollten Gespräche keine Vorbedingungen haben. Der bessere Kurs wäre zu deeskalieren, indem man Nord- korea eine Sicherheitsgarantie anbietet. Die USA und Japan sollten zudem den Teststoppvertrag ratifizieren, und Washington sollte einen hochrangigen Gesandten nach Pjöngjang schicken, um mit dem Norden in einen Dialog zu treten.

Um auch allen zu signalisieren: Lasst irgendwo irgendwas hochgehen und wir kommen, räumen auf, geben euch Blowjobs und machen auch sonst alles was ihr verlangt. Who’s first?

(Dank an FDR für den Hinweis auf das Interview)

Grosses Kino

Iraq Body Count nimmt die Lancet-Studie auseinander. Und wie!

Bevor hier einer blöd kommt: Nein, ich finde den IBC deswegen nicht toll. So zu tun als wäre ginge ihre Zahl auf die Kappe der Amis finde ich immer noch abscheulich.

Neue Höhen

Gerade wenn man denkt man hätte den dümmsten Menschen des Planeten entdeckt, kommt ein Linker und zeigt dass es schlimmer geht.

Genauer gesagt sind es zwei. Oswald Romero und classless.

Der Erste verteidigt das In-die-Türe-Laufen. (Merke: Hunderte von Menschen gingen täglich durch die Türe und gerade einmal drei prallen dagegen. Ist es wohl einfacher sie zu sehen oder zu übersehen?)

Der Zweite hat den Stecken so tief im Arsch, dass Kommunikation mit ihm schlicht und ergreifend nicht möglich ist. (Dass er unfähig ist einzusehen dass die FdoG keine Gruppe mit strammer Parteilinie sind und dass die Strammheit Hänschens keine rolle spielt ist ja noch einmal etwas anderes.)

Ps.: Herzliche Grüsse aus London Stansted.

Sonntag, 15. Oktober 2006

Absolute Blödheit

Vorneweg: Das Folgende ist nicht erfunden. Leider. Ihr könnt es nachlesen.

Für die Nichtschweizer will ich ganz kurz erwähnen, dass das Bundeshaus in Bern, der Versammlungsort des Schweizer Nationalrates, renoviert wird. Natürlich im Sommer. Damit ja auch kein Tourist eine der grössten Sehenswürdigkeiten der Stadt in seiner vollen Pracht zu sehen bekommt. Das wäre schon zu viel des Guten. Sollen die glücklich sein, dass sie die Ehre haben sich in unserem Land aufhalten zu dürfen. Aber der Nationalrat muss ja trotzdem beraten, wie man den Bürgern am besten das Geld klaut. Zu diesem Zweck gingen sie auf die Alp. Und zwar nach Flims, wo jeweils einen halben Tag berieten und sich im Gegenzug die andere Hälfte die Eier in Höhenluft schaukeln durften. Ich habe echt keine Energie mich über so etwas aufzuregen. Nein, wirklich nicht, es ist irgendwie einfach schon normal auf einem doch recht surrealen Niveau.

Objekt meiner momentanen Aufregung und meines kräftigen Lachkrampfes ist Hans Rudolf Gysin. Für seinen Namen kann er ja nichts, deshalb wollen wir darauf nicht näher eingehen. Wirklich nicht. Zum Glück gibt sein Verhalten genug Grund zur Erheiterung, wenn nicht das, gibt es gute Argumente ihn ambulant in ein Altersheim einzulieferen. Hänschen ist Nationalrat der FDP, der Partei, die vielleicht eventuell gerne einmal liberal wäre, diesen Charakterzug aber für ein Franken fünfzig verkauft hat. Auf jeden Fall scheint ihm die Bergluft nicht ganz so gut gekommen zu sein. Schon am ersten Tage der Session in Flims donnerte er in eine Glastüre. Und wenn ich donnere sage, dann meine ich, mit so viel Karacho reinlaufen, dass man sich dabei eine Gehirnerschütterung zuzieht. Ich wiederhole es noch einmal, denn es ist diese der Sachen, bei denen die linke Hälfte des Gehirnes die Rechte ansieht und sagt: »Es ist dunkel hier, ich geh schalfen.« Also: Ein Mann, der die Schweiz mitgestalten sollte, hat sich eine Gehirnerschütterung zugezogen, indem er in eine Türe gelaufen ist.

Nun würde ich mir denken, dass wenn man in eine Türe läuft, man in sich geht und sich sagt »Oh Mann, ich bin in eine Türe gelaufen. Ich muss ein Trottel sein.« Nicht so unser Patient. Er posaunt noch heute in die Welt heraus, dass die Nackenschmerzen immer noch bestehen würden. (Hier ist die goldene Frage: Wie zur Hölle muss man in eine Türe laufen um Nackenschmerzen und eine Gehirnerschütterung davon zu tragen?) Auch das könnte ja in die Kategorie »Zu ignorierender, seniler Vollidiot« fallen, aber hier kommt’s: Der Nationalrat, der Partei, die eigentlich Eigenverantwortung hoch schreiben sollte, will prüfen, ob es möglich wäre den Bund zu verklagen, weil dieser nicht alle Gefahren geprüft hätte. Hallo?!? Anscheinend ist einem der Lenker und Denker dieses Landes nicht zuzutrauen eine Türe von, ehm, Luft zu unterscheiden.

Was sollen wir als Land noch? Ich würde sagen, wir schliessen den Laden. Es hat keinen Sinn. Schon alleine weil nach Gysin noch zwei andere in dieselbe Türe reinliefen.

Dienstag, 10. Oktober 2006

Präventivmassnahme

In einem oder sogar in zweien Artikel habe ich schon den Vorwurf gelesen, man hätte Kim Ding Dong Metally Ill von dem Atomspielchen abhalten können, wenn die doofen Amis bloss dem schlechtesten Elvis-Imitator aller Zeiten direkte Gespräche angeboten hätten. Unilaterales Vorgehen quasi. Muss ich die Ironie an dieser Stelle wirklich noch festhalten?

Aber das war nicht der Punkt. Dieser ist nämlich: Fragt den Wegöffner für Lewinskys 15 Minuten der Berühmtheit wie grossartig solche Zweiergespräche sind.

Dienstag, 3. Oktober 2006

Fliegende Träume

The biggest customer for Airbus’ flagship A380 superjumbo says it is reviewing its options after being told of further delays to the plane.

Gut hat man sich nicht zu sehr auf die Schulter geklopft bei der Präsentation. Sehr gut sogar. Weltklasse fast.

Sonntag, 1. Oktober 2006

Poor old Michael

Renault-Jungs, wie fühlt es sich an, von einem alten Mann mit unterlegenen Schuhen geschlagen zu werden?