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Sonntag, 14. Mai 2006

Klarstellung

Die NSA hat nicht abgehört. Das will ich einfach einmal festhalten bevor sich einige in eine andere Dimension mastrubieren. Ob das was zumindest laut der USA Today gemacht wurde - eine Datenbank der Anrufe - nun in Ordnung ist oder nicht ist eine ganz andere Frage für die mir die Zeit und die Energie fehlt. Und wenn, dann würde ich bei uns anfangen: Unsere Internet-Anbieter müssen auch alle Log-Daten eine Zeit lang aufbewahren und sie dem Staat rausrücken, wenn der diese gerade braucht und auch die Handy- und Telefon-Anrufe werden gesammelt (nicht aufgezeichnet, sondern wie bei der NSA wird bloss festgehalten welche Nummer welche wann anrief). Aber wie gesagt, I don’t give a flying fuck.

5 Kommentare zu “Klarstellung”

  1. Bastian sagte:

    Du hast schon recht, dass einige von “abhören” sprechen, obwohl es viel mehr ein “Protokollieren” war.

    Aber problematisch ist es auf jeden Fall, wenn sowas im “land of the free” vorkommt.

  2. Auslaender sagte:

    Einem deutschen nach der Berichterstattung klar zumachen dass es nicht anderes ist als eine Rasterfandung(die ich auch in meinem Land in dieser Form ablehne) ist, ist fast unmoeglich.
    Wirklich witzig finde ich es aber wenn der Spiegel sich benimmt als sei die BRD der 51 Bundesstaat, aber sich um den deutschen BND Skandal in dem auch Mitarbeiter des Spiegels bespitzelt wurden nur am Rande erwaehnt ist nun wirklich schon Krankhaft.

  3. Hardy sagte:

    Es ist problematisch, dass stimmt. Jedoch waren es in den USA lediglich einige tausend Anschlüsse deren Daten so protokolliert wurden. Hier in Deutschland sind es jedoch sämtliche Anschlüsse und Internetdaten. Der einzige Unterschied besteht darin, dass sie erst an die Dienste auf Anforderung gegeben werden. Und wie schnell so etwas geht, und zwar ohne das es jemand erfährt, dürfte wohl klar sein.

  4. Transatlantic Forum - Western Values in a Globalized World » Blog Archive » Rechenaufgabe sagte:

    [...] Titelte der Spiegel dieser Tage, weil 6 000 Nationalgardisten an die mexikanische Grenze sollen. Über den Sinn dieser Aktion kann man streiten. Aber hier geht es wie im Falle des angeblichen US-Abhörskandals um die Verhältnismäßigkeit und blinde Flecken in der Berichterstattung. Weiß jemand, wie viele Sicherheitskräfte in Ceuta und Melilla auf den Kilometer Grenze kommen? [...]

  5. Markus sagte:

    In Deutschland ist es so, daß Provider die Internetverbindungsdaten (IP-Adressen) bei Flatrates nicht speichern dürfen, es trotzdem tun und fröhlich den Strafverfolgern aushändigen. Es hat auch jemand dagegen geklagt und Recht bekommen, aber das Verfahren wird noch ein paar Jahre durch die Instanzen geschleift und ist bisdahin nicht rechtskräftig. Und bis es beim obersten Gericht angekommen ist, ist sowieso Pflicht, was jetzt verboten ist. Legal, illegal, scheißegal, so sehen die das.

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