Dienstag, 11. April 2006
Das Problem der Erderwärmung
Sie hat 1998 aufgehört.
Wobei ich hinzufügen muss, dass ich nicht genügend weiss um erklären zu können, dass die einen uns Hiobs-Botschaften in Sachen globale Erwärmung senden und die anderen sagen, alles bleibt beim Gleichen. Irgendetwas ist schief! Weiss jemand was?

Mittwoch, 12. April 2006, 10:02
Zum hysteriefreien Einstieg in die Materie empfehle ich Michael Crichton. Ja, den Autor. Der ist quasi das Gegenstück zu Al Gore, der ja jetzt mit seinem Untergangsfilm “The Inconvenient Truth” in die Kinos kommt.
Crichton schwingt reden, zu lesen gibt es sie hier.
Mittwoch, 12. April 2006, 10:28
Ich glaube nicht, dass irgend jemand ernsthaft einen Klimawandel bestreitet. Die Indizien hierfür sind einfach überwältigend. Man denke nur an Begriffe wie Eiszeit und Warmzeit.
Die aktuelle Debatte beschäftigt sich eher mit der Frage, in welchem Tempo sich das Klima in welche Richtung bewegt und welche Mechanismen dies erklären können.
Auf der Seite http://www.klimanotizen.de kann man sich, abseits von Alarmismus, in dieses Thema einlesen.
Mittwoch, 12. April 2006, 11:28
[...] ——————————————————————————————— Gefunden bei Greg [...]
Mittwoch, 12. April 2006, 13:59
@Hein
Es gibt sehr wohl viele Wissenschaftler, die nicht nur wie du bemerkst Mechanismen und Richtung debatieren, sondern eben vorallem Relevanz und Ursache. Die Gleichung “Global Warming = Schrecklich = Menschliche Ursache” ist nicht Tatsache, sondern Meinung.
Es gab z.B. in der Geschichte unseres Klimas Momente, da war das Wetter massiv wärmer als heute. Und ich rede nicht von der Urzeit. Warum? Interessiert keinen, denn der Mensch kann nicht schuld sein.
etc etc etc
Mehr Forschung – weniger Politik, bitte.
Mittwoch, 12. April 2006, 20:13
@Cpt
Ich habe mich anscheinend etwas unklar ausgedrückt, also versuche ich es nochmal. Es ist absurd, ein statisches Klima anzunehmen. Jeder, der mit Begriffen wie Eis- oder Warmzeit etwas anfangen kann, wird dies bestätigen. Und gerade wenn man weit in die Vergangenheit schaut und dort einen munteren Klimawandel von kalt zu warm und warm zu kalt findet, wird deutlich, dass Klimawandel auch ganz prima ohne Menschen funktioniert. Ich hoffe, dass es so etas klarer wird. Bei Deiner Antwort habe ich aber auch etwas nicht verstanden.
Worauf beziehst Du Dich mit der Aussage: “Global Warming = Schrecklich = Menschliche Ursache”
Mittwoch, 12. April 2006, 22:53
Hey, kaum zu glauben. Ich nehme alles zurueck, was ich ueber Kyoto gesagt habe. Das Kyoto Protocol ist erfolgrich. Und weiter war die Wirkung des Kyoto unheimlich schnell. Kyoto wurder in 1997 geschrieben und hat bei 1998 schon perfekt gewirkt. Global Warming wurde gestoppt.
Sonntag, 16. April 2006, 13:20
@Hein
Hey, dann verstehen wir uns ja. Klimawandel gabs vor uns, und wirds nach uns geben. Was ich mit “Relevanz und Ursache” meine, sind die zwei Fragen die noch ganz und gar nicht beantwortet sind:
a) Wie wirkt sich eine (sagen wir mal) Erhöhung der Durchschnittstemperatur auf die Welt aus? Es gibt z.B. viele Wissenschaftler die da nicht das apokalyptische Bild zeichnen. z.B. erhöhte Ernten, etc.
b) Wieso wandelt sich das Klima? Nicht immer ist der Mensch schuld. Das ist ja auch die Schlüsselfrage. Was bringt Kyoto, wenn wir es gar nicht sind?
Freitag, 11. Mai 2007, 00:57
Hmm… ein schneller Blick auf gängige Temperaturaufzeichnungen zeigt mir alles andere als ein Ende der Erwärmung seit 1998:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:2006_temp_anom-german.svg
Natürlich gibts neben der NASA GISS-Datenreihe noch andere, aber auch dort kann man auf die Idee, die globale Erwärmung hätte 1998 aufgehört nur kommen, wenn man den Ausnahmecharakter jenes Jahres aufgrund des Super-El-Ninos missachtet – und sich zudem nicht die durchgängige Entwicklung seit, sagen wir mal, 1980 ansieht.