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Samstag, 25. März 2006

Wer dient

Eine der dreistesten Lügen über Amerika ist, dass es seine Armee aus den Ärmsten der Gesellschaft rekrutiert und ihre Armut aus nutzt. Hier sind die Fakten.

According to a comprehensive study of all enlistees for the years 1998-99 and 2003 that The Heritage Foundation just released, the typical recruit in the all-volunteer force is wealthier, more educated and more rural than the average 18- to 24-year-old citizen is. Indeed, for every two recruits coming from the poorest neighborhoods, there are three recruits coming from the richest neighborhoods.

If, for example, we consider the education of every recruit, 98% joined with high-school diplomas or better. By comparison, 75% of the general population meets that standard. Among all three-digit ZIP code areas in the USA in 2003 (one can study larger areas by isolating just the first three digits of ZIP codes), not one had a higher graduation rate among civilians than among its recruits.

In fact, since the 9/11 attacks, more volunteers have emerged from the middle and upper classes and fewer from the lowest-income groups. In 1999, both the highest fifth of the nation in income and the lowest fifth were slightly underrepresented among military volunteers. Since 2001, enlistments have increased in the top two-fifths of income levels but have decreased among the lowest fifth.

Allegations that recruiters are disproportionately targeting blacks also don’t hold water. First, whites make up 77.4% of the nation’s population and 75.8% of its military volunteers, according to our analysis of Department of Defense data.

Second, we explored the 100 three-digit ZIP code areas with the highest concentration of blacks, which range from 24.1% black up to 68.6%. These areas, which account for 14.6% of the adult population, produced 16.6% of recruits in 1999 and only 14.1% in 2003.

Gut, dass wir darüber gesprochen haben.

2 Kommentare zu “Wer dient”

  1. Olaf Petersen sagte:

    Selbst wenn es so wäre, dass über alle Zeiträume hinweg betrachtet die rekrutierten Soldaten aus ärmeren Bevölkerungsschichten überrepräsentiert sind, könnte ich darin zunächst keinen Makel erkennen.

    Es ist kein Geheimnis, dass praktisch alle Armeen der Welt auch die inoffizielle Funktion eines Sammelbeckens für junge Menschen haben, die aufgrund ihrer Herkunft oder ihres persönlichen Schicksals benachteiligt sind - oder gar auf die schiefe Bahn zu geraten drohen.

    Man könnte diese Zahlen also auch anders lesen, man könnte darauf hinweisen, wieviele Rekruten am Ende ihrer Dienstzeit mit einem höheren sozialen Status ausscheiden, als sie bei ihrem Eintritt in die Armee hatten.

    Aber darum geht es bei dieser Diskussion nicht, und es geht auch nicht um die USA, es geht um die Aufrechterhaltung eines Vorurteils über das Militär als solches, dem der Verweis auf sozial Benachteiligte in deren Rängen meist noch das Prädikat ‘Zivilversager’ und fehlende Bildung angefügt wird.

    Ich habe in meiner Zeit bei der Bundeswehr mit Soldaten aus aller Welt zu tun gehabt und das darf wörtlich genommen werden. Ich hatte u.a. mit G.I.’s, mit Dänen, Holländern, Briten, Franzosen, Spaniern, Russen, Thailändern, Somalis zu tun. Die Uniform machte uns alle gleich, egal welchen Rang und welche Flagge sie trug, unsere Herkunft spielte nicht die geringste Rolle.

    Was würde wohl dabei herauskommen, wenn man untersuchte, inwiefern die soziale Herkunft im Zivilleben darüber entscheidet, ob man einen Job bekommt, welche Karrieremöglichkeiten man hat? Ich glaube, da braucht sich keine Armee der Welt zu verstecken, im Gegenteil, in den meisten Fällen wird sie sogar nachahmenswertes Vorbild sein.

  2. CptEggman sagte:

    Gut dass das mal einer niedergeschrieben hat, verdammt.

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