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	<title>Kommentare zu: Wer dient</title>
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	<description>Verschiedene Gedanken eines polnisch-schweizerischen Ungläubigen</description>
	<pubDate>Fri, 16 May 2008 03:40:06 +0000</pubDate>
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		<title>By: CptEggman</title>
		<link>http://mygreg.net/2006/03/25/wer-dient/#comment-4219</link>
		<dc:creator>CptEggman</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2006 07:58:23 +0000</pubDate>
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		<description>Gut dass das mal einer niedergeschrieben hat, verdammt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut dass das mal einer niedergeschrieben hat, verdammt.</p>
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		<title>By: Olaf Petersen</title>
		<link>http://mygreg.net/2006/03/25/wer-dient/#comment-4168</link>
		<dc:creator>Olaf Petersen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Mar 2006 04:42:28 +0000</pubDate>
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		<description>Selbst wenn es so wäre, dass über alle Zeiträume hinweg betrachtet die rekrutierten Soldaten aus ärmeren Bevölkerungsschichten überrepräsentiert sind, könnte ich darin zunächst keinen Makel erkennen.

Es ist kein Geheimnis, dass praktisch alle Armeen der Welt auch die inoffizielle Funktion eines Sammelbeckens für junge Menschen haben, die aufgrund ihrer Herkunft oder ihres persönlichen Schicksals benachteiligt sind - oder gar auf die schiefe Bahn zu geraten drohen. 

Man könnte diese Zahlen also auch anders lesen, man könnte darauf hinweisen, wieviele Rekruten am Ende ihrer Dienstzeit mit einem höheren sozialen Status ausscheiden, als sie bei ihrem Eintritt in die Armee hatten.

Aber darum geht es bei dieser Diskussion nicht, und es geht auch nicht um die USA, es geht um die Aufrechterhaltung eines Vorurteils über das Militär als solches, dem der Verweis auf sozial Benachteiligte in deren Rängen meist noch das Prädikat 'Zivilversager' und fehlende Bildung angefügt wird.

Ich habe in meiner Zeit bei der Bundeswehr mit Soldaten aus aller Welt zu tun gehabt und das darf wörtlich genommen werden. Ich hatte u.a. mit G.I.'s, mit Dänen, Holländern, Briten, Franzosen, Spaniern, Russen, Thailändern, Somalis zu tun. Die Uniform machte uns alle gleich, egal welchen Rang und welche Flagge sie trug, unsere Herkunft spielte nicht die geringste Rolle.

Was würde wohl dabei herauskommen, wenn man untersuchte, inwiefern die soziale Herkunft im Zivilleben darüber entscheidet, ob man einen Job bekommt, welche Karrieremöglichkeiten man hat? Ich glaube, da braucht sich keine Armee der Welt zu verstecken, im Gegenteil, in den meisten Fällen wird sie sogar nachahmenswertes Vorbild sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst wenn es so wäre, dass über alle Zeiträume hinweg betrachtet die rekrutierten Soldaten aus ärmeren Bevölkerungsschichten überrepräsentiert sind, könnte ich darin zunächst keinen Makel erkennen.</p>
<p>Es ist kein Geheimnis, dass praktisch alle Armeen der Welt auch die inoffizielle Funktion eines Sammelbeckens für junge Menschen haben, die aufgrund ihrer Herkunft oder ihres persönlichen Schicksals benachteiligt sind - oder gar auf die schiefe Bahn zu geraten drohen. </p>
<p>Man könnte diese Zahlen also auch anders lesen, man könnte darauf hinweisen, wieviele Rekruten am Ende ihrer Dienstzeit mit einem höheren sozialen Status ausscheiden, als sie bei ihrem Eintritt in die Armee hatten.</p>
<p>Aber darum geht es bei dieser Diskussion nicht, und es geht auch nicht um die USA, es geht um die Aufrechterhaltung eines Vorurteils über das Militär als solches, dem der Verweis auf sozial Benachteiligte in deren Rängen meist noch das Prädikat &#8216;Zivilversager&#8217; und fehlende Bildung angefügt wird.</p>
<p>Ich habe in meiner Zeit bei der Bundeswehr mit Soldaten aus aller Welt zu tun gehabt und das darf wörtlich genommen werden. Ich hatte u.a. mit G.I.&#8217;s, mit Dänen, Holländern, Briten, Franzosen, Spaniern, Russen, Thailändern, Somalis zu tun. Die Uniform machte uns alle gleich, egal welchen Rang und welche Flagge sie trug, unsere Herkunft spielte nicht die geringste Rolle.</p>
<p>Was würde wohl dabei herauskommen, wenn man untersuchte, inwiefern die soziale Herkunft im Zivilleben darüber entscheidet, ob man einen Job bekommt, welche Karrieremöglichkeiten man hat? Ich glaube, da braucht sich keine Armee der Welt zu verstecken, im Gegenteil, in den meisten Fällen wird sie sogar nachahmenswertes Vorbild sein.</p>
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