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	<title>Kommentare zu: Heile dich, Deutschland!</title>
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	<description>Verschiedene Gedanken eines polnisch-schweizerischen Ungläubigen</description>
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		<item>
		<title>Von: Atlantic Review</title>
		<link>http://mygreg.net/2006/03/21/heile-dich-deutschland/comment-page-1/#comment-4152</link>
		<dc:creator>Atlantic Review</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2006 14:46:51 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Carnival of German-American Relations, Second Edition...&lt;/strong&gt;

This is a long carnival post, because we received so many excellent submissions about various aspects of our transatlantic relations from both sides of the Atlantic (and the Pacific), in English and in German. We would like to present you the large var...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Carnival of German-American Relations, Second Edition&#8230;</strong></p>
<p>This is a long carnival post, because we received so many excellent submissions about various aspects of our transatlantic relations from both sides of the Atlantic (and the Pacific), in English and in German. We would like to present you the large var&#8230;</p>
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		<title>Von: Libertas Cara &#187; Blog Archive &#187; Amerika alaaf!</title>
		<link>http://mygreg.net/2006/03/21/heile-dich-deutschland/comment-page-1/#comment-4145</link>
		<dc:creator>Libertas Cara &#187; Blog Archive &#187; Amerika alaaf!</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2006 10:08:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Als Vorschau auf seine demnächst erscheinende Arbeit &#8220;Anti-Americanism in Europe: a historic disease&#8221; hat Greg Grabinski den Beitrag &#8220;Heile Dich, Deutschland&#8221; verfasst. Wie sieht die Lage heute aus? Die Vergangenheitsbewältigung mit den Amerika-Nazi-Vergleichen ist immer noch in vollem Gange. Mit Michael Moore hat man sich einen Vorzeigeamerikaner geschnappt, der einem die Klischees vom kulturlosen Amerikaner bestätigt, er gibt auch Mut und die Möglichkeit einmal die Good Guys der Geschichte zu sein, im Kampf gegen die teuflischen Amerikaner. Die Medien und Intellektuellen versuchen bei jedem Militäreinsatz der Amerikaner ein neues Vietnam heraufzubeschwören; man will den Ami wieder auf den Knien sehen. Verschwörungstheorien die dem Muster der DDR’schen Kartoffelkäferplage folgen sind immer noch hoch im Kurs. Am Abend des 11. Septembers 2001 konnte sich der Spiegel Online kaum noch in Grenzen halten, titelte »Der Gigant ist verletzbar,« und stellte sofort klar, dass wie auch immer der amerikanische Präsident reagieren würde, die Welt nicht friedlicher werden würde. Nicht einmal einen halben Tag später waren die USA wieder der Agressor. Und den europäischen Intellektuellen um Habermas fiel nichts besseres ein, als eine europäische Identität rund um die anti-amerikanischen Proteste vom 15. Februar 2003 zu definieren: Das Beste was dem deutschen Vordenker also einfiel war, dass Europa nicht Amerika sein sollte. Das wollte schon ein Anderer verhindern. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Als Vorschau auf seine demnächst erscheinende Arbeit &#8220;Anti-Americanism in Europe: a historic disease&#8221; hat Greg Grabinski den Beitrag &#8220;Heile Dich, Deutschland&#8221; verfasst. Wie sieht die Lage heute aus? Die Vergangenheitsbewältigung mit den Amerika-Nazi-Vergleichen ist immer noch in vollem Gange. Mit Michael Moore hat man sich einen Vorzeigeamerikaner geschnappt, der einem die Klischees vom kulturlosen Amerikaner bestätigt, er gibt auch Mut und die Möglichkeit einmal die Good Guys der Geschichte zu sein, im Kampf gegen die teuflischen Amerikaner. Die Medien und Intellektuellen versuchen bei jedem Militäreinsatz der Amerikaner ein neues Vietnam heraufzubeschwören; man will den Ami wieder auf den Knien sehen. Verschwörungstheorien die dem Muster der DDR’schen Kartoffelkäferplage folgen sind immer noch hoch im Kurs. Am Abend des 11. Septembers 2001 konnte sich der Spiegel Online kaum noch in Grenzen halten, titelte »Der Gigant ist verletzbar,« und stellte sofort klar, dass wie auch immer der amerikanische Präsident reagieren würde, die Welt nicht friedlicher werden würde. Nicht einmal einen halben Tag später waren die USA wieder der Agressor. Und den europäischen Intellektuellen um Habermas fiel nichts besseres ein, als eine europäische Identität rund um die anti-amerikanischen Proteste vom 15. Februar 2003 zu definieren: Das Beste was dem deutschen Vordenker also einfiel war, dass Europa nicht Amerika sein sollte. Das wollte schon ein Anderer verhindern. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fuchur</title>
		<link>http://mygreg.net/2006/03/21/heile-dich-deutschland/comment-page-1/#comment-4129</link>
		<dc:creator>Fuchur</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2006 23:17:51 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Reagan, der Cowboy, beliebter ... als Clinton ... ? &quot; 

Klingt für mich zumindest plausibler als dass die Franzosen plötzlich ihr &quot;tief verwurzeltes anti-amerikanisches Ressentiment&quot; entdeckt hätten, bloß weil der Kalte Krieg vorbei war. Wieso hätten sich die Franzosen denn vorher zurückhalten sollen? Wären sie sonst aus der Nato geflogen, oder was ;-)? 

Selbst dann stehen immer noch die 78% von 99/00 im Raum: Wie erklärst du die mit deiner Theorie? 

Ist halt die Frage, ob die Zahl korrekt ist (aber darüber zu streiten, ist wohl müßig...). 

Warum ich die Aussage, dass &quot;in Europa eine antiamerikanische Stimmung herrscht&quot;, für nicht besonders aussagekräftig halte, hab ich ja schon gesagt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Reagan, der Cowboy, beliebter &#8230; als Clinton &#8230; ? &#8221; </p>
<p>Klingt für mich zumindest plausibler als dass die Franzosen plötzlich ihr &#8220;tief verwurzeltes anti-amerikanisches Ressentiment&#8221; entdeckt hätten, bloß weil der Kalte Krieg vorbei war. Wieso hätten sich die Franzosen denn vorher zurückhalten sollen? Wären sie sonst aus der Nato geflogen, oder was ;-)? </p>
<p>Selbst dann stehen immer noch die 78% von 99/00 im Raum: Wie erklärst du die mit deiner Theorie? </p>
<p>Ist halt die Frage, ob die Zahl korrekt ist (aber darüber zu streiten, ist wohl müßig&#8230;). </p>
<p>Warum ich die Aussage, dass &#8220;in Europa eine antiamerikanische Stimmung herrscht&#8221;, für nicht besonders aussagekräftig halte, hab ich ja schon gesagt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Auslaender</title>
		<link>http://mygreg.net/2006/03/21/heile-dich-deutschland/comment-page-1/#comment-4125</link>
		<dc:creator>Auslaender</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2006 18:21:15 +0000</pubDate>
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		<description>2 von 3 deutschen sind einfach ueble Rassisten die es nicht wahr haben wollen dass die Rassisten sind.
Erinnert mich an den Juden in dem Witz mit dem Koffer und seiner Frage: Sind Sie Anti-Semit?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>2 von 3 deutschen sind einfach ueble Rassisten die es nicht wahr haben wollen dass die Rassisten sind.<br />
Erinnert mich an den Juden in dem Witz mit dem Koffer und seiner Frage: Sind Sie Anti-Semit?</p>
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	<item>
		<title>Von: Greg</title>
		<link>http://mygreg.net/2006/03/21/heile-dich-deutschland/comment-page-1/#comment-4111</link>
		<dc:creator>Greg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2006 12:44:03 +0000</pubDate>
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		<description>»Ich geb dir völlig recht, dass es doof ist, wegen des Präsidenten ein negatives Bild vom ganzen Land zu haben (aber seit wann ist das ein Argument? ;-) )«
Das ist kein Argument, dass ist eine Aussage. Wenn die Deutschen tatsächlich ein negatives Bild von Amerika als Land wegen Bush haben, ist ihnen wirklich nicht mehr zu helfen. Und ich habe es &lt;a href=&quot;http://mygreg.net/2006/01/20/liebe-nachbarn/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;versucht&lt;/a&gt;.

»Ich sehe keinen Widerspruch durch Revels Zahlen. I.G., sie scheinen mir eher meine These zu stützen: Wenn der Antiamerikanismus nicht so sehr mit der aktuellen Politik zu tun hat, dann müssten die (Un)Beliebtheitswerte ja mehr oder weniger konstant bleiben, oder?«
Du willst mir also klar machen, dass Reagan, der Cowboy, beliebter war, als Clinton, der Amant? Den Unterschied zwischen den beiden Zahlen habe ich erklärt. Lesen bitte. Punkt war: Revels Zahlen stimmten mit den 2002-2004-Zahlen überein. Auch andere Umfragen scheinen dies so zu zeigen, zum Beispiel eine &lt;em&gt;Facts&lt;/em&gt;-Umfrage aus dem Jahre 2003, die Zahlen aus den Jahren davor präsentierte und ein Artikel in der &lt;em&gt;FAZ&lt;/em&gt; vom 23. Juli 2003 zitierte eine favorability von 40% in Ostdeutschland und 54% im Westen beim Amtsantritt von Bush. Die Zahlen scheinen also eindeutig zu varieren. Aber zu verneinen, dass in Europa eine antiamerikanische Stimmung herrscht und herrschte ist gelinde gesagt, humorvoll.

Und selbst wenn es stimmen würde, dass bloss einer von dreien ein negatives Bild von Amerika hat, würde es die Sache besser machen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>»Ich geb dir völlig recht, dass es doof ist, wegen des Präsidenten ein negatives Bild vom ganzen Land zu haben (aber seit wann ist das ein Argument? ;-) )«<br />
Das ist kein Argument, dass ist eine Aussage. Wenn die Deutschen tatsächlich ein negatives Bild von Amerika als Land wegen Bush haben, ist ihnen wirklich nicht mehr zu helfen. Und ich habe es <a href="http://mygreg.net/2006/01/20/liebe-nachbarn/">versucht</a>.</p>
<p>»Ich sehe keinen Widerspruch durch Revels Zahlen. I.G., sie scheinen mir eher meine These zu stützen: Wenn der Antiamerikanismus nicht so sehr mit der aktuellen Politik zu tun hat, dann müssten die (Un)Beliebtheitswerte ja mehr oder weniger konstant bleiben, oder?«<br />
Du willst mir also klar machen, dass Reagan, der Cowboy, beliebter war, als Clinton, der Amant? Den Unterschied zwischen den beiden Zahlen habe ich erklärt. Lesen bitte. Punkt war: Revels Zahlen stimmten mit den 2002-2004-Zahlen überein. Auch andere Umfragen scheinen dies so zu zeigen, zum Beispiel eine <em>Facts</em>-Umfrage aus dem Jahre 2003, die Zahlen aus den Jahren davor präsentierte und ein Artikel in der <em>FAZ</em> vom 23. Juli 2003 zitierte eine favorability von 40% in Ostdeutschland und 54% im Westen beim Amtsantritt von Bush. Die Zahlen scheinen also eindeutig zu varieren. Aber zu verneinen, dass in Europa eine antiamerikanische Stimmung herrscht und herrschte ist gelinde gesagt, humorvoll.</p>
<p>Und selbst wenn es stimmen würde, dass bloss einer von dreien ein negatives Bild von Amerika hat, würde es die Sache besser machen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fuchur</title>
		<link>http://mygreg.net/2006/03/21/heile-dich-deutschland/comment-page-1/#comment-4107</link>
		<dc:creator>Fuchur</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2006 08:52:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ich geb dir völlig recht, dass es doof ist, wegen des Präsidenten ein negatives Bild vom ganzen Land zu haben (aber seit wann ist das ein Argument? ;-) )
Wie oben gesagt: 65% der Leute, die ein negatives USA-Bild hatten, haben &quot;mostly Bush&quot; als Grund dafür angegeben. 

Ich sehe keinen Widerspruch durch Revels Zahlen. I.G., sie scheinen mir eher meine These zu stützen: Wenn der Antiamerikanismus nicht so sehr mit der aktuellen Politik zu tun hat, dann müssten die (Un)Beliebtheitswerte ja mehr oder weniger konstant bleiben, oder? 

Der Vollständigkeit halber: 
US favorability ratings from France (PEW): 
99/00: 62%
Summer 03: 68%
March 03: 31%
May 03: 43%
March 04: 37%</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich geb dir völlig recht, dass es doof ist, wegen des Präsidenten ein negatives Bild vom ganzen Land zu haben (aber seit wann ist das ein Argument? ;-) )<br />
Wie oben gesagt: 65% der Leute, die ein negatives USA-Bild hatten, haben &#8220;mostly Bush&#8221; als Grund dafür angegeben. </p>
<p>Ich sehe keinen Widerspruch durch Revels Zahlen. I.G., sie scheinen mir eher meine These zu stützen: Wenn der Antiamerikanismus nicht so sehr mit der aktuellen Politik zu tun hat, dann müssten die (Un)Beliebtheitswerte ja mehr oder weniger konstant bleiben, oder? </p>
<p>Der Vollständigkeit halber:<br />
US favorability ratings from France (PEW):<br />
99/00: 62%<br />
Summer 03: 68%<br />
March 03: 31%<br />
May 03: 43%<br />
March 04: 37%</p>
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	<item>
		<title>Von: Joerg</title>
		<link>http://mygreg.net/2006/03/21/heile-dich-deutschland/comment-page-1/#comment-4089</link>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2006 15:26:02 +0000</pubDate>
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		<description>Die meisten haben eine positivere Meinung von den Amerikanern als von der US Politik. Ich wuerde auch nicht  die Deutschen als mehrheitlich anti-amerikanisch sehen, aber der Trend geht zu einer Personalisierung, also den Amis die Schuld für die Politik ihres Landes zu geben mehr. Mehr hier:
http://atlanticreview.org/archives/79-Anti-Americanism-is-becoming-entrenched,-and-getting-more-personal.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten haben eine positivere Meinung von den Amerikanern als von der US Politik. Ich wuerde auch nicht  die Deutschen als mehrheitlich anti-amerikanisch sehen, aber der Trend geht zu einer Personalisierung, also den Amis die Schuld für die Politik ihres Landes zu geben mehr. Mehr hier:<br />
<a href="http://atlanticreview.org/archives/79-Anti-Americanism-is-becoming-entrenched,-and-getting-more-personal.html" rel="nofollow">http://atlanticreview.org/archives/79-Anti-Americanism-is-becoming-entrenched,-and-getting-more-personal.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Greg</title>
		<link>http://mygreg.net/2006/03/21/heile-dich-deutschland/comment-page-1/#comment-4086</link>
		<dc:creator>Greg</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2006 14:35:04 +0000</pubDate>
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		<description>Entschuldige, Bush ist höchstens der Blitzableiter. Viele Anti-Amerikaner - genau wie Anti-Semiten - verstecken sich feige hinter Kritik der Politik der Länder. Wie gesagt, gegen PEWs Zahlen stehen jene aus Jean-Jaques Revels &lt;em&gt;Obsession anti-américaine&lt;/em&gt;: Beliebtheitswerte der USA in Frankreich (Gründe warum dies in Deutschland anders sein sollte, gibt es im Anbetracht der anderen Zahlen nicht) unter Reagan über 50%, unter Clinton unter 30%.

Aktuelle Politik mag ein Faktor sein, das bestreite ich nicht, es ist bloss nicht der Hauptfaktor. Wie schon oben erwähnt, man hat kein negatives Bild von einem Land wegen dem Präsidenten des Landes. Ich habe noch niemanden herausposaunen gehört, dass die Iraner strohdumm wären... Verstehst Du was ich meine?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Entschuldige, Bush ist höchstens der Blitzableiter. Viele Anti-Amerikaner &#8211; genau wie Anti-Semiten &#8211; verstecken sich feige hinter Kritik der Politik der Länder. Wie gesagt, gegen PEWs Zahlen stehen jene aus Jean-Jaques Revels <em>Obsession anti-américaine</em>: Beliebtheitswerte der USA in Frankreich (Gründe warum dies in Deutschland anders sein sollte, gibt es im Anbetracht der anderen Zahlen nicht) unter Reagan über 50%, unter Clinton unter 30%.</p>
<p>Aktuelle Politik mag ein Faktor sein, das bestreite ich nicht, es ist bloss nicht der Hauptfaktor. Wie schon oben erwähnt, man hat kein negatives Bild von einem Land wegen dem Präsidenten des Landes. Ich habe noch niemanden herausposaunen gehört, dass die Iraner strohdumm wären&#8230; Verstehst Du was ich meine?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fuchur</title>
		<link>http://mygreg.net/2006/03/21/heile-dich-deutschland/comment-page-1/#comment-4075</link>
		<dc:creator>Fuchur</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Mar 2006 16:39:23 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Es gibt Umfragen, bei welchen die Favorability Ratings dieselben in den 90ern waren wie heute.&quot; 

Naja, 1999 ist auch noch in den 90ern. Vielleicht gab es ja während des Golfkriegs eine Delle? Aber das wäre ja wieder ein Zeichen dafür, dass Antiamerikanismus v.a. von der aktuellen Politik abhängt, und eben kein grundsätzliches Phänomen ist, wie du behauptest. 

Lenau, Buffon, Heine, WWI+II, die Nazis, die Sozis, Vietnam - wenn das wirklich die Gründe für den deutschen Antiamerikanismus sind: Wie kamen dann 1999/2000 die 78% favorability für Amerika zustande? 
Vielleicht war das ein außergewöhnlicher Ausreißer nach oben - aber weswegen?. Oder die Zahl stimmt nicht - dann muss man aber auch andere Zahlen vorlegen. 

Es wäre wirklich interessant, die favorability ratings mal über einen längeren Zeitraum zu sehen. Leider hab ich keine Ahnung, wo man die herkriegen könnte (und keine Zeit, länger zu suchen). 


Ich sehe grade, dass sie in der PEW Studie weitergefragt haben, wenn jemand &quot;unfavorable&quot; angegeben hat (&quot;What´s the problem with the US?&quot;): In Deutschland sagten 65% &quot;mostly Bush&quot;, und 29% &quot;America in general&quot;. 

Die ganzen Dinge, von denen du redest, mögen eine Rolle spielen. Aber DER Hauptgrund für die momentane Stimmung ist eben doch George W. Bush.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es gibt Umfragen, bei welchen die Favorability Ratings dieselben in den 90ern waren wie heute.&#8221; </p>
<p>Naja, 1999 ist auch noch in den 90ern. Vielleicht gab es ja während des Golfkriegs eine Delle? Aber das wäre ja wieder ein Zeichen dafür, dass Antiamerikanismus v.a. von der aktuellen Politik abhängt, und eben kein grundsätzliches Phänomen ist, wie du behauptest. </p>
<p>Lenau, Buffon, Heine, WWI+II, die Nazis, die Sozis, Vietnam &#8211; wenn das wirklich die Gründe für den deutschen Antiamerikanismus sind: Wie kamen dann 1999/2000 die 78% favorability für Amerika zustande?<br />
Vielleicht war das ein außergewöhnlicher Ausreißer nach oben &#8211; aber weswegen?. Oder die Zahl stimmt nicht &#8211; dann muss man aber auch andere Zahlen vorlegen. </p>
<p>Es wäre wirklich interessant, die favorability ratings mal über einen längeren Zeitraum zu sehen. Leider hab ich keine Ahnung, wo man die herkriegen könnte (und keine Zeit, länger zu suchen). </p>
<p>Ich sehe grade, dass sie in der PEW Studie weitergefragt haben, wenn jemand &#8220;unfavorable&#8221; angegeben hat (&#8221;What´s the problem with the US?&#8221;): In Deutschland sagten 65% &#8220;mostly Bush&#8221;, und 29% &#8220;America in general&#8221;. </p>
<p>Die ganzen Dinge, von denen du redest, mögen eine Rolle spielen. Aber DER Hauptgrund für die momentane Stimmung ist eben doch George W. Bush.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kane</title>
		<link>http://mygreg.net/2006/03/21/heile-dich-deutschland/comment-page-1/#comment-4074</link>
		<dc:creator>Kane</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Mar 2006 14:26:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mygreg.net/2006/03/21/heile-dich-deutschland/#comment-4074</guid>
		<description>Greg.Es bringt nichts sich mit Anti-Amerikanern über Anti-Amerikanismus zu streiten.
Sie glauben bestimt ganz ehrlich, dass sie nicht antiamerikanisch sind. Vieles was in den Medien antiamerikanisch gezeigt wird, entspricht ihren Weltbild und sie denken, dass es wirklich so ist.

Es ist fast so ähnlich wenn du dich mit einem Sektenanhänger über seinen Aberglauben unterhälst.
Oder sprich mal mit einem Ku Klux Klan Mitglied. Dieser sieht sich nicht als einen Rassisten. Er wird behaupten, dass er nur Fakten nennt und dass sein Handeln keinesfalls rassistisch sei.( &quot;er verteidigt sich nur gegen ...&quot;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Greg.Es bringt nichts sich mit Anti-Amerikanern über Anti-Amerikanismus zu streiten.<br />
Sie glauben bestimt ganz ehrlich, dass sie nicht antiamerikanisch sind. Vieles was in den Medien antiamerikanisch gezeigt wird, entspricht ihren Weltbild und sie denken, dass es wirklich so ist.</p>
<p>Es ist fast so ähnlich wenn du dich mit einem Sektenanhänger über seinen Aberglauben unterhälst.<br />
Oder sprich mal mit einem Ku Klux Klan Mitglied. Dieser sieht sich nicht als einen Rassisten. Er wird behaupten, dass er nur Fakten nennt und dass sein Handeln keinesfalls rassistisch sei.( &#8220;er verteidigt sich nur gegen &#8230;&#8221;)</p>
]]></content:encoded>
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