Freitag, 27. Januar 2006
Nation with Balls
Despite persistent disillusionment with the war in Iraq, a majority of Americans supports taking military action against Iran if that country continues to produce material that can be used to develop nuclear weapons, a Los Angeles Times/Bloomberg poll has found.
The poll, conducted Sunday through Wednesday, found that 57% of Americans favor military intervention if Iran’s Islamic government pursues a program that could enable it to build nuclear arms.

Freitag, 27. Januar 2006, 20:19
Und das, wo die iranischen Raketen nur bis Europa reichen, wo die Europäer (minus der französischen Regierung) friedlich schlafen.
Freitag, 27. Januar 2006, 20:43
Als ob die Europäer vor denen Angst hätten, ich kenn da eine Nation die da viel mehr Angst hat…
Sonntag, 29. Januar 2006, 22:57
Die Europäer haben nie Angst, Anonymus. Hatten sie 33 auch nicht. Hey, der kleine Adolf will doch nur Spielen!
Montag, 30. Januar 2006, 08:05
Habe gestern ein interesantes Buch über die iranische Bloggerszene gesehen. Die Autorin Nasrin Alvi spricht sich darin gegen ein militärschlag der USA aus, da der überwiegenden Mehrheit der der jungen Iraner der ganze Mullahmüll samt Achmadingsbums zum Hals raus hängt. Das Argument, statt Soldaten zu schicken der Opposition den Rücken zu stärken hat durchaus etwas für sich. Zunächst einmal müssten unsere Politiker einmal aufhören, den perversen Turbanfuzzis in den Allerwertesten zu kriechen. Ein Buch das Mut macht.
Dienstag, 31. Januar 2006, 06:25
Wieso nennst du diesen Eintrag nicht “Nation with bombs”? Das würde die Sache doch deutlich besser erklären.
Alternativ könntest du auch eine Untersuchung aus dem Iran anbringen, wieviele der Iraner sich auf ihren baldigen Tod durch eine amerikanische Bombe freuen.
Ist es mutig, Bomben - natürlich vor allem: auf die Zivilbevölkerung zu werfen? Ist ein Versuch, die Krise auf diplomatischem Weg zu lösen nicht unglaublich viel mutiger?
Dienstag, 31. Januar 2006, 09:36
@Joh
Scheint prächtig zu klappen, das mit der Diplomatie, nicht wahr?
Diplomacy is the art of saying “nice doggie” while reaching for a stick.
Dienstag, 31. Januar 2006, 12:26
Hallo CptEggman,
zwei Fragen:
1.) Was gibt dir denn dir die Gewißheit, daß die Diplomatie schon gscheitert sei?
2.) Schon mal ein mögliches Szenario durchgespielt, wie denn ein möglicher Militärschlag aussehen könnte? Und welche Varianten was für Folgen haben könnten?
Es ist sehr leicht, wie hier im Blog oft passiert, hinzustehen und sagen: alles Feiglinge, die Europäer, aber die Amis, das sind halt noch die rechten Kerle.
Dienstag, 31. Januar 2006, 13:55
Ist ein Versuch, die Krise auf diplomatischem Weg zu lösen nicht unglaublich viel mutiger?
Er ist gescheitert. Get over it. Mit Rationalität an verrückte, religiöse Fanatiker heranzugehen war sowieso von Anfang an ein zum Scheitern verdammtes Unterfangen.
Und Ben, das hat rein gar nicht mit Europäern oder Amerikanern zu tun…
Wie ein Militärschlag aussehen könnte? Innerhalb von ein paar Stunden haben die Amerikaner die Lufthoheit über dem Iran und dann schicken wir israelische Spezialkommando rein und die holen die Leute raus, mit denen wir einen little chat haben und dann wissen wir, was wo zu zerstören ist. Zum Beispiel. Aber ich bin mir sicher, die Verantwortlichen Israelis und Amis haben auch Ideen.
Dienstag, 31. Januar 2006, 14:21
@Ben
Hey Ben!
Öhm das mit der Diplomatie ist meine Meinung. Das mit den Euros habe ich nicht gesagt, aber es ist doch schon ein bisschen typisch, dass der Stock bei ihnen immer ein bisschen dünner und kleiner ist, sollte er dann auch mal aus der Tasche gezogen werden. Wertend ist das nicht.
Schon mal ein mögliches Szenario durchgespielt
Nein, ich bin kein General. Da lasse ich mich überraschen. Aber wenns eine Nummer wird, bei der alle Mitspielen (à la 91), dann gibts sicher eine Möglichkeit.
Dienstag, 31. Januar 2006, 14:25
Das mit der Diplomatie ist leider nicht deine Meinung, es ist ein Fakt: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,398335,00.html
Dienstag, 31. Januar 2006, 14:49
Ps.: Ich wäre der Erste, der für eine diplomatische Lösung einstehen würde. Doch dazu bräuchte ich einen Ansatz, der funktionieren könnte und niemand konnte ihn mir bis jetzt liefern. Ja, der Sicherheitsrat wäre eine Option, aber dann?
Dienstag, 31. Januar 2006, 15:35
Hallo CptEggman,
“Nein, ich bin kein General. Da lasse ich mich überraschen.”
Das habe ich vermutet. Hier im Blog wird immer sehr — wie soll ich sagen — einfach gestrickt. “Was, der Iran macht Stress? Mensch, reinbomben, aber hallo!!”
“Aber wenns eine Nummer wird, bei der alle Mitspielen (à la 91), dann gibts sicher eine Möglichkeit.” Erstens glaube ich nicht, daß alle mitspielen, zum anderen glaube ich (noch) nicht, daß ein Militäraktion größeren Stils wahrscheinlich ist.
@Greg: ein Hoch auf dich, der du uns die komplexen Sachverhalte in der politischen Landschaft und die schwierigen Zusammenhänge in der Welt immer in so einfachen Worten zusammenfaßt:
” Innerhalb von ein paar Stunden haben die Amerikaner die Lufthoheit über dem Iran und dann schicken wir israelische Spezialkommando rein und die holen die Leute raus, mit denen wir einen little chat haben und dann wissen wir, was wo zu zerstören ist.”
Ja, so machen wir’s. Ach herrlich, wie einfach doch alles geht. Warum tut auch jeder so, daß es kompliziert wäre? Warnende Stimmen? Vorsichtige Kritik, daß was aus dem Ruder laufen könnte? Überdenken möglicher Konsequenzen? Awo, alles Nulpen.
“Zum Beispiel. Aber ich bin mir sicher, die Verantwortlichen Israelis und Amis haben auch Ideen.”
Bestimmt haben sie Ideen. DIE denken ja lange genug drüber nach, da bin ich mir sicher.
Im übrigen: war das jetzt eigentlich zuviel verlangt von mir, hier irgendwelche Szenarien einzufordern? Oder gibt das potentielle Diskussionsniveau hier auch noch sowas wie ein genauere Durchdringung möglicher Spielvarianten her?
Ich hätte nix dagegen, mal ein wenig darüber zu reden. Es könnte doch durchaus zur Meinungsbildung beitragen, oder?
Aber klar, wenn kein Interesse besteht…es geht ja eigentlich auch nicht darum zu schwätzen, sondern zu HANDELN, jawoll.
Dienstag, 31. Januar 2006, 15:51
Du hast ein Szenario gefordert, ich habe dir eines gegeben. Ich habe im Prüfungsstress nicht viel mehr Zeit dafür und ausserdem erscheint mir eine Diskussion mit dir höchst uninteressant, denn Du forderst Diplomatie. Okay. Aber dann bitte lass hören, anstatt bloss nach Diskussion zu schreien: Wie machen wir das mit der Diplomate? Und wie wird mein Szenario aus dem Ruder laufen? Wo ist deine Kritik? (Zumal sie durchaus aus dem Ruder laufen kann und kritisierbar ist). Zeige doch Interesse, anstatt uns zu unterstellen auf Krieg so geil zu sein wie Affen auf Bananen…
Dienstag, 31. Januar 2006, 16:23
Weißt du Greg, das ist eine lächerliche Antwort: du bist im Prüfungsstreß, da kann man sich doch keine Gedanken machen sagst du, findest aber immerhin Zeit, dieses Blog hier zu führen und allerlei hinzuposten.
Wenn die Diskussion mit mir uninteressant: Pech für mich, kann ich aber mit leben. Liegt vielleicht daran, daß ich nicht zu deinen Schulterklopfern a la Crab & Goyle gehöre.
Wenn du dich schon als “Friedenskämpfer” — wie du dich selbst bezeichnest — siehst, ist es dann zu viel verlangt, von dir auch eine mögliche Strategie einzufordern?
Also, wenn du keine Lust hast zu diskutieren, dann zwingt dich keiner. Es wird auch andere geben außer dir.
Deine Postings hier und dei deiner Kumpels gehen alle in eine Richtung: Bomben auf Iran.
Nur mal um kurz einen Gedanken aufzuwerfen, an den zu denken vielleicht zwischendurch nicht völlig verkehrt sein könnte:
Im Irak sind derzeit etwa 300.000 Mann stationiert. Der Irak hatte eine Barfußarmee, die über einen Zeitraum von 10 Jahren systematisch runtergerüstet wurde. Alle im Irak wollten Saddam weg haben, um jeden Preis (etwas vereinfacht).
Der Iran ist etwa 3 Mal so groß wie der Irak. Die Gesamtstärke der (verbleibenden) US-Armee beträgt etwa 1 Million Mann.
Ich möchte hiermit nur andeuten, daß zur Planung, was getan werden muß, nicht nur das dazugehört, was man gerne will, sondern auch in Betrachtung gezogen werden muß, was realistisch ist.
Eine andere Frage, die man sich eben stellen muß, bevor man unüberlegt sein Maul aufreißt ist: was ist überhaupt das Ziel der Bemühungen? Wenn ich Diplomatie betreibe, muß ich wissen, was ich mit ihr erreichen will. Wenn ich einen Krieg plane, muß das Kriegsziel feststehen — was im Falle des Irakkriegs wohl nicht ganz so der Fall war, aber darum geht es jetzt ja nicht.
Also, mögliche Ziele:
1.) Soll Achmadinedschad weg?
2.) Soll das gesamte Regime weg?
3.) Soll der Iran für alle Zeit daran gehindert werden, einen abgeschlossenen Atomkreislauf zu betreiben, das Regime darf aber bleiben?
4.) Soll der Iran bloß daran gehindert werden, die Atombombe zu bauen, aber meinetwegen AKWs?
Mein erster Punkt ist damit: über was reden wir eigentlich?
Je nachdem, was strategisches Ziel sprich Thema ist, ergeben sich eben unterschiedliche Szenarien.
Ich poste heute abend noch weiter, da ich jetzt den Rechner sprich den Ort wechseln muß.
Es zwingt dich natürlich keine zu lesen, Greg. Lern einfach auf deine Prüfungen. Vielleicht findest du danach ja Zeit, etwas über diese Dinge zu reflektieren.
Dienstag, 31. Januar 2006, 18:16
Weisst Du warum niemand die Ziele erwähnt? Weil sie für einen Neunjährigen mit einer Portion Menschenverstand ersichtlich sind: Ein Fanatiker, der Israel auslöschen will, darf auf keinen Fall seine Pfoten in der Nähe des roten Knopfes haben. Auf keinen Fall. Das ist alles, niemand hat leider die Kapazität die Mullahs zu entfernen, also wird es die Opposition irgendwann selbst in die Hand nehmen müssen - hoffentlich mit unserer Unterstützung.
Das mit den Prüfungen hast Du - oh Wunder! - auch nicht verstanden. Du fragtest wie eine militärische Option aussehen würde, ich habe dir schnell eine skizziert und Du hast dich auf mich gestürzt des Stürzens wegen. Bravo. Mag sein, dass meine Skizze Scheisse ist, aber dann sag mir bitte wieso und wie man sie besser machen kann. Das wäre dann Diskussion. Oder noch besser - weil Du ein Diplomatie-Fan bist - sag mir wie wir diplomatisch verhindern, dass die Kinderficker von Teheran an die Atombombe kommen. Das wäre nämlich am besten, billigsten und einfachsten. Ich habe lange darüber nachgedacht, aber mir ist keine einzige diplomatische Lösung eingefallen.
Dienstag, 31. Januar 2006, 19:37
Greg, niemand verlangt von dir, einen Masterplan bis ins Detail ausgefertigt zu haben. Nur: wenn man ihn schon nicht hat, dann sollte man auch nicht so tun, als hätte man a) alles verstanden, was abgeht in Welt b) die einfache Lösung für dasjenige Problem, dem man zufälligerweise gerade Beachtung schenkt, weil man sich der medialen Berieselung gar nicht mehr entziehen kann.
Was für einen 9-jährigen offensichtlich ist, hast du formuliert: “Ein Fanatiker, der Israel auslöschen will, darf auf keinen Fall seine Pfoten in der Nähe des roten Knopfes haben.”
Wenn man etwas älter ist als 9 und die Geschichte ein wenig länger verfolgt hat als erst seit ein paar Monaten, dann erkennt man aber durchaus auch andere Aspekte des einen oder vermeintlichen Faktums.
Hinter der Propaganda, die vordergründig in die Welt kolportiert wird, gibt es nämlich möglicherweise noch etwas mehr, das es irgendwie nicht schafft, in den Vordergrund zu rücken, und das hat durchaus Methode.
Ich sag dir gleich: auch ich habe nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen, posaune aber auch nicht fortwährend einfache Polemik und unreflektierte Phrasen in die Landschaft.
Erster Punkt: der gute Herr Achmadinedschad ist für mich auch recht undurchschaubar. Auf den ersten Blick wirkt er in seinem Auftreten und seinen sichtbaren Plänen wie die unsägliche Holocaust-Konferenz den eigentlichen iranischen Interessen ja völlig entgegen. WENN der Iran Israel plattmachen wöllte (was ich für berechnende Hetzpropaganda halte, um im arabischen Raum zu punkten), dann hätte er doch still und leise sein Atomprogramm weiterfahren können. Siegel weg, Streß mit der UNO, all das wäre ja noch akzeptabel gewesen, würde er der Welt nicht den Vorwand liefern, er wolle Israel von der Landkarte tilgen — all das macht keinen Sinn.
Dann ist da die beklagenswerte Holocaust-Konferenz. Kann man aus meiner Sicht entweder als freche Provokation sehen, wiederum um im arabischen Raum zu punkten, wo die Geschichte über den Holocaust und das damit verbundene Existenzrecht Israels ohnehin gerne in Frage gestellt wird. Denn daß der Iran nicht selbst über hervorragende Historiker verfügen würde, kann ich mir nicht vorstellen.
Zweitens: der Iran hat das zweitgrößte Gasfeld der Erde. Enge wirtschaftliche Beziehungen mit dem Iran sind im starken Interesse Indiens, Pakistans und Rußlands. Eine Verstärkung der US-Dominanz in diesem Raum wäre in keinster Weise für diese Staaten wünschenswert. Die USA fangen aber offensichtlich schon an, Lieb Kind mit Indien zu machen in Sachen nuklearer Zusammenarbeit — entsprechende Abkommen sind in den letzten Tagen angeleiert worden, was durch die Presse ging und sicherlich auch bei dir angekommen ist.
Drittens: habe ich das hier gefunden, sicherlich wiederum nicht die ganze Wahrheit, aber ein bemerkenswerter Teilaspekt der ganzen Iran-Geschichte:
http://www.globalresearch.ca/articles/CLA410A.html
Auffällig ist hierbei, wie wunderbar doch die Termine zusammenfallen: die Ölbörse im März, vorher noch den Sicherheitsrat mindestens mal zu Sanktionen überreden. Und keiner redet übers Öl, weil der Iran so blöd ist und einen extremen Hardliner ohne politisches Gefühl an der Spitze ihres Landes zu haben.
So, jetzt kommen wir mal zu den Optionen, über mögliche Ziele habe ich ja schon geredet, dabei aber das schnöde Ölargument mal bewußt außen vor gelassen.
1.) Der Iran war in den letzten Jahren auf dem Weg der Liberalisierung. Der Herr A. hat das Rad der Geschichte ein wenig rückwärts laufen lassen. WENN der Westen, insbesondere Israel, der Meinung ist, der Mann ist eine Gefahr, dann weg mit ihm! In gezielten Attentaten haben die Israelis ja Erfahrung. Das könnte ja schon mal ein Versuch gewesen sein:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,397082,00.html
Mich wundert etwas, wie wenig darüber gesprochen wird.
2.) Es gilt zu verstehen: um Israel plattzumachen, benötigt der Iran keine Atombombe. Sein Arsenal an Mittslstreckenraketen und seine Luftwaffe ist jetzt sachon prima dafür ausgerüstet. Daß es bislang nicht passiert ist, spricht dafüer, daß es nie passiert. Denn die Folgen für den Iran wären verheerend, und die Mullahs kleben durchaus auch noch an irdischer Macht, denke ich. Militärschläge gegen den Iran könnten allerdings das Regime dazu verleiten, dann wirklich das Beste aus ihrer Sache zu machen und obiges Ziel mit allem Nachdruck verfolgen.
Ergo: WENN man der Meinung ist (nicht akut notwendig wie ich finde) Israel braucht mehr Schutz: kein Problem: die USA/NATO/UNO wer auch immer “mißbraucht” gewissermaßen den Irak als Schutzschild. Und ohne der größte Militärexperte auf Erden zu sein: ein paar Hundert Kilometer Luftabwehr und abschreckende Mittelstreckenraketen auf iranische Anlagen gerichtet reicht für Israels Sicherheit.
Merkst du was? Bislang habe ich noch gar nicht von der von dir verpönten Diplomatie geredet, sondern von ernstzunehmenden Alternativen zu einer militärischen Auseinandersetzung, deren Folgen unvorhersehbar sind.
Kurz noch ein paar Worte zu meinen oben definierten möglichen Zielen:
1.) Soll Achmadinedschad weg? –> zweifellos, Methode habe ich aufgeführt, kann man drüber diskutieren
2.) Soll das gesamte Regime weg? –> wieso, ist doch ein wunderbarer startegischer Handelspartner für die gesamte Welt. So ein Regime kann man beeinflussen, weil es ja ohnehin “zum Westen hin” will. Also gewinnt man an Einfluß. Wieso also quasi für “umsonst” gleich in den Westen aufnehmen? Nachher drehen die den Ölhanh wieder zu und wir haben kein Druckmittel mehr. Aber DIESES Regime UND DAZU Sanktionen, das ist das Beste, was dem Westen passieren kann.
3.) In Sachen abgeschlossener Atomkreislauf: es ist schwer zu begründen, mit welchem Recht das dem Iran vorenthalten werden soll. Der Iran hat wie jeder andere Staat das Recht, sich wirschaftlich autark einzurichten und unabhängig von den anderen Ländern zu machen.
4.) Die Frage der Bombe: ich bin unbedingt und ohne Ausnahme für die Eindämmung und dem größtmöglichen Abbau von Atomwaffen. Nicht zuletzt die US-Politik und ihr permanentes Gerede von den “taktischen Mini-Nukes”, den “bunker busters” führt aber dazu, daß die Begehrlichkeiten in der Welt, die Bombe zu besitzen, wieder zunehmen. Die Beispiele Irak und Nordkorea, aber auch Indien und Pakistan haben gezeigt: wer die Bombe besitzt, der darf sie behalten und wird in der Welt ernst genommen. Punkt. (Im Fall Nordkorea reicht ja wohl allein schon der Bluff, wie ich vermute.)
–> ENTWEDER ich sorge auch mit eigenem Handeln für einen Abbau des weltweiten Atomarsenals und einer effektiven Eindämmung, oder ich gebe allen Nationen das Recht zum Besitz der Bombe. Der Verweis auf den Atomwaffensperrvertrag ist lächerlich, denn viele der heutigen Atommächte haben den ja vorsorglich gar nicht erst unterschrieben.
Dies nur ein kleiner Auszug von dem, über was man reden könnte, wenn man sich mal die Mühe macht, nur ein wenig nachzudenken. Ich bin mir sicher, da ist noch nicht mal annähernd alles tangiert.
Dienstag, 31. Januar 2006, 19:44
Ach ja, falls das irreführend war: als ich sagte, “Die Beispiele Irak und …haben gezeigt:…”
da meinte ich auf den IRrak gemünzt: und wer sie noch NICHT hat und schwach genug ist, der wird sie auch nicht bekommen, dafür wird gesorgt.
Dienstag, 31. Januar 2006, 20:34
Und noch was, Greg, das habe ich ja beihnahe überlesen bei dir:
“niemand hat leider die Kapazität die Mullahs zu entfernen, also wird es die Opposition irgendwann selbst in die Hand nehmen müssen - hoffentlich mit unserer Unterstützung.”
Hah! Hehre Worte! Das Ganze wäre dann glaubwürdig vermittelt, wenn es nicht in diesem Kontext hier geäußert würde, wo doch der Tenor eindeutig in Richtung: “Diplomatie ist Mist” geht.
Trotzdem stimmt, was du sagst:
Die Opposition stärken, ja bitte schön. Eindeutig richtig! Das macht sowohl Europa als auch die USA quasi überhaupt nicht!
Dienstag, 31. Januar 2006, 20:38
Eine Kleinigkeit noch Greg: du solltest aufpassen, daß du das Wort “Kinderficker” nicht überstrapazierst. Erst mal relativierst du damit die ursprüngliche Bedeutung, weil du es auf Leute richtest, die es nicht erwiesenermaßen sind oder erwiesenermaßen nicht sind. Außerdem läufst du Gefahr, daß das BKA oder vergleichbare Schweizer Behörde zuschlägt und du bei einer Rasterfahndung hängenbleibst. Du weißt doch: der Google Cache macht’s möglich.
Alles weil wir doch im “Krieg gegen der Terror” sind, verstehst du?
Dienstag, 31. Januar 2006, 23:00
Ein letztes noch Greg, bevor ich mich heute mal früher aufs Ohr haue.
Du hast doch immer so schöne Weisheiten zum Tage von so weisen Köpfen wie George W. Bush oder Ronald Reagan.
Wie wär’s denn mal zur Abwechslung mit Dwight D. Eisenhower, falls dir der Name überhaupt was sagt (ansonsten gibt’s ja Wikipedia). Der hat ein paar nette Sprüche abgelassen, und der wußte übrigens — im Gegensatz zu manchen Präsidenten nach ihm, wovon er sprach:
“We must guard against the acquisition of unwarranted influence, whether sought or unsought, by the military-industrial complex.”
und mein absoluter Liebling:
“How far you can go without destroying from within what you are trying to defend from without?”
Dienstag, 31. Januar 2006, 23:27
Mit dir hat das keinen Sinn. Vielleicht auch mit mir. Jedenfalls werden wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Ich bitte dich, spiel den Psychologen für Achmadinedschad, finde heraus was er wirklich meint, wenn er Israel von der Karte fegen will, vielleicht hatte er eine schwere Kindheit, vielleicht schlug ihn seine Mutter. In der Zwischenzeit liegt er ideologisch auf einer Linie mit den geistlichen Führern die den Iran kontrollieren, hat er Leute, die nicht konservativ genug waren einfach von der Macht geschmissen, ist man im Iran wieder so weit, dass die Regierung separate Trottoire für Frauen und Männer einführen will. Im Iran hat man mehr desweitern mehr als einmal gesagt, dass man sich nach dem Tage sehne, an welchen man eine Atomwaffe besitzen würde, um das Krebsgeschwür zu entfernen. Analysiere es wie Du willst…
In der Iran-Frage fordere ich seit Beginn dieses Blogs eine aktive Unterstützung der Opposition, aber das passt wohl nicht in dein kleinkariertes Mindset, in welchem ich ein Kriegstreiber bin. Schade eigentlich. Du bist wie soll ich sagen einfach gestrickt.
Ps.: Nein, Du bist der grösste Stecher ever, nur Du kennst den 34. Präsidenten Amerikas.
Mittwoch, 1. Februar 2006, 08:30
Und das aus deinem Munde, Greg. Naja, ich möchte das Idyll deiner Blogsphäre nicht länger stören. Bestimmt kommen gleich wieder ein paar Jungs und bauen dich auf, dein Ego hat’s wohl nötig.
Das Problem mit Scheuklappen ist: man merkt es, daß man welche aufhatte, wenn sie runter sind.
Dienstag, 19. Juni 2007, 14:55
du denkst wohl auch du bist superschlau…..
kindergarten….