Dienstag, 29. November 2005
Die Toten und die Zukunft
Hannes Stein schreibt bei der Achse des Guten über die Anzahl der Toten der Zivilisten im Irak. Genauer fordert er Respekt für die Leistung der US-Army so wenige Zivilisten getötet zu haben und merkt zudem an, dass wir es nicht ansatzweise mit der Anzahl der Opfer, welche unter Saddam gefallen wären, zu tun haben.
Joe Lieberman, seines Zeichen demokratischer US-Senator und gerade aus dem Irak zurückgekommen, will nicht, dass Amerika 27 Millionen Iraker 10′000 Terroristen überlässt. Ein brilliantes Plädoyer gegen einen überstürzten Abzug.

Mittwoch, 30. November 2005, 01:59
Oh es wurden doch Zivilisten getötet?
Donnerstag, 1. Dezember 2005, 08:21
Irgendwie erinnert mich der Anonyme an die ewigen Gestrigen.
Je nach Lust und Laune werden die Tatsachen je nach Bedarf mal so, mal so, interpretiert. Gute Nachrichten als Schlechte dargestellt und umgekehrt die schlechten Nachrichten als gut verkauft.
Donnerstag, 1. Dezember 2005, 13:24
Es kann doch nicht sein, das die lasergestützte Technologie, auch Zivilisten killt. Sonst waren es eben auch Terroristen, auch wenn die sich als Hochzeitsgäste verkleidet haben.
Donnerstag, 1. Dezember 2005, 16:47
Wieso interessieren dich eigentlich nur Zivilisten, die versehentlich von der US Army getötet werden, während dir die Opfer von Diktatoren am Arsch vorbeigehen?
Donnerstag, 1. Dezember 2005, 23:11
Wieso erwähnst du diese Opfer hier nicht?
Donnerstag, 1. Dezember 2005, 23:18
Du bist mir langsam wirklich zu dämlich. Sie sind hier in diesem Beitrag erwähnt und wenn Du nicht sofort anfängst meine Fragen zu beantworten und nur selber idiotische stellst, werde ich wohl aufhören müssen auf dich einzugehen.
Freitag, 2. Dezember 2005, 13:46
Ich mache keine Unterschied zwischen diesen Opfern, ich erwähne hier nur die andere Seite welche du verschweigst und wenn du sie schonmal erwähnst, relativierst du es sofort.
Freitag, 2. Dezember 2005, 14:52
Ich verschweige hier gar nichts. Fakt ist, dass durch die US Army weniger Zivilisten starben, als dies unter Saddam der Fall gewesen wäre.
Sonntag, 4. Dezember 2005, 21:55
In welchem Zeitraum? Fakt ist doch auch das zwischen 1999 und 2003 weniger Zivilisten als unter der Befreiung starben.
Du verschweigst sehrwohl die andere Seite, von toten Zivilisten, oder wann wurde zuletzt hier ein Bericht über versehentlich getötete Zivilisten gebracht. Oder das es noch immer aktive Kampfhandlungen im Irak gibt usw…
Sonntag, 4. Dezember 2005, 22:39
Wann hast Du bei Spiegel das letzte Mal etwas Positives über den Irak gehört? Die hiesigen Medien nachzuplappern hätte herzlich wenig Sinn.
Ps.: Zwischen ‘36 und ‘39 kamen wahrscheinlich auch weniger Deutsche um als zwischen ‘43 und ‘45.
Dienstag, 6. Dezember 2005, 00:19
Also warum feierst du 10000 tote Zivilisten als Erfolg? Saddam hätte im gleichen Zeitraum viel weniger gekillt. Deine Logik ist mir nicht ganz klar.
Dienstag, 6. Dezember 2005, 00:30
Ja, ich feiere tote Zivilisten als Erfolg. Mit dir ist echt was schief…
Dienstag, 6. Dezember 2005, 14:45
Mein lieber Greg, du denkst eben in deinen ganz eigenen Kategorien.”Respekt für die Leistung der US-Army so wenige Zivilisten getötet zu haben” erscheint mir äußerst zynisch.Die Toten eines Diktators sind ebenso schlimm wie die unter den US-Amerikanern gestorbenen, keine Frage. Es eine Leistung zu nennen “wenige Zivilisten zu töten”, das ist der pure Hohn.
Immerhin waren da auch einige dabei, die davor ordentlich von freiheitsliebender, amerikanischer Hand gefoltert wurden.