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Dienstag, 5. Juli 2005

»Money, so they say is the root of all evil today.«¹

Die legendäre britische Rockband Pink Floyd, die beim “Live 8″-Konzert am Wochenende zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert wieder gemeinsam mit ihrem ehemaligen Mastermind und Bassist Roger Waters aufgetreten ist, will alle aus dem Konzert resultierenden Einnahmenzuwächse karitativen Organisationen zukommen lassen. Die Verkäufe ihres Best-Of-Albums “Echoes” hatten nach dem Konzert im Hyde Park um mehr als 1.300 Prozent zugenommen.

“Ich will nicht von dem Konzert profitieren”, sagte Gitarrist David Gilmore am Dienstag, “auch wenn das Hauptziel des Konzerts war, Bewusstsein zu bilden und die Chefs der G-8-Staaten unter Druck zu setzen”. “Dieses Geld soll verwendet werden, um Leben zu retten”.

Die mit Abstand besten Musiker des Konzertes haben auch die grösste Klasse. Alle anderen sind noch still, owbohl sie auch nicht schlecht mitverdient haben:

Die Zuwächse waren nach dem Konzert am Samstag im Londoner Hyde Park, das eines von zehn internationalen Konzerten der “Live 8″-Serie war, bei allen dort aufgetretenen Künstlern zu bemerken. Die Verkäufe von “Then and Now” von The Who stiegen um 863 Prozent, das Best-Of-Album der Eurythmics um 500 Prozent, und “Life For Rent” von Dido um 412 Prozent. Ebenfalls deutlich stärker verkauften sich die “Greatest Hits” von Robbie Williams (plus 320 Prozent), “The Very Best of” Sting (plus 300 Prozent), Madonnas “Immaculate conception” (plus 200 Prozent), und auch “Best of 1990-2000″ von U2 (plus 116 Prozent).

Ob die Herren um Oberbessermensch Bono plötzlich die afrikanischen Experten erhören werden, welche verzweifelt den Stopp aller Hilfen für Afrika fordern? Wundern würde es mich nicht…

¹ Für alle weniger Musik-interessierten: Diese Zeile stammt aus Pink Floyds Money.

6 Kommentare zu “»Money, so they say is the root of all evil today.«¹”

  1. Anonymus sagte:

    Das hat doch der Spiegel auch geschrieben: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,363375,00.html
    Greg: Du MUSST Argumente dagegen finden denn es hat der Spiegel auch geschrieben…

  2. Greg sagte:

    Du bist wirklich süss. Wenn Du weg wärst, würdest Du mir fehlen.

    Übrigens, wenn man sich auf dein Niveau begeben würde, fiele einem auf, dass der Spiegel bloss die Aussagen einer Person veröffentlicht hat, aber selbst nichts weises von sich gegeben hat. Und dass aus Hamburg nichts Gutes kommen kann, habe ich auch nie wirklich behauptet, aber dies scheint etwas zu hoch für dich zu sein. Schade!

  3. Anonymus sagte:

    yeah whatever…

  4. Greg sagte:

    Ja! Genau mit dieser Einstellung machst Du Spass! Danke!

  5. martinius sagte:

    yup, meine worte. die einzige besonderheit von live8 war die pink floyd-vereinigung (auch wenn nur zu diesem zweck). da kann ich mir vorstellen, dass pink floyd der einzige echte highlight war, denn dass, was ich bei der aol-live übertragung sah, war ziemlicher mist.
    übrigens, die afrikaner selbst waren von diesen konzerten nicht sonderlich beeindruckt, da keins davon in afrika stattfand. lediglich eine art mini-konzert in johannesburg vor 8000 menschen ohne einzigen westlichen promi. ist ein wenig heuchlerisch, nicht wahr?

  6. dov amir sagte:

    heuchlerich ist und beschaehmend auch
    die tatsache dass vom genocide im
    sudan nichts erwaehnt wurde.glaubte
    man vielleich mit diesen veranstaltungen
    sein gewissen zu beruhigen??? die
    zukunft wird zeigen wie schaendlich
    diese annahme war.

    D.A. il

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