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Montag, 27. Juni 2005

Hier kommt der Gulasch

Ich verabschiede mich hiermit bis Freitag nach Budapest, wo ich versuchen werde, jedem einzelnem Ungarn für den tollen Empfang von Herrn Bush zu danken und Gulasch ohne Ende zu essen.

Ich nutze die Gelegenheit, um darauf hinzuweisen, dass mein Freund Florian Schwab das Bloggen wieder aufgenommen hat und ich mir ganz sicher bin, dass er euch neben den üblichen Verdächtigen heil durch die Woche bringen wird!

Sonntag, 26. Juni 2005

Grosses Kino

Die USA werden wegen des Irak-Krieges vor ein Gericht gestellt - allerdings vor ein symbolisches. Menschenrechtsaktivisten und international bekannte Schriftsteller haben in Istanbul ein Sondertribunal eröffnet. Am Sonntag soll das Urteil fallen.

Ich liebe solche Veranstaltungen! Ungewählte, machtlose, aber sich wichtig und intellektuell fühlende Menschen spielen Pseudorechtsstaat. Es ist wie mit kleinen Kindern, die Räuber und Polizei spielen, ausser dass die spielenden Kinder nicht lächerlich sind, weil sie halt fünf Jahre alt sind und sich dabei prächtig amüsieren, während den »Menschenrechtsaktivisten« und Schriftstellern der Hass aus den Ohren dampft. Bezeichnend ist, dass diese Möchtegernrichter nicht einmal im Stande sind, ein echtes Tribunal zu imitieren, weil das Urteil im Voraus fest steht.

Das mit Abstand komischste Argument gegen den Krieg, welches ich je gehört habe, brachte - das hingegen ist weniger orginell, um nicht zu sagen, dass es abzusehen war - die indische Schriftstellerin Arundhati Roy.

“Der Krieg im Irak ist einer der feigsten der Geschichte”, sagte sie in ihrer Eröffnungsrede. “Internationale Institutionen wurden benutzt, um ein Land zur Abrüstung zu zwingen. Und dann standen sie dabei, als das Land mit einer nie da gewesenen Waffengewalt angegriffen wurde.”

Vielleicht versuchten die Franzosen und die Russen ja deshalb den Irak aufzurüsten und zu unterstützen. Um Frau Roy einen anständigen, ausgeglichenen Krieg zu bieten. Vielleicht sollte das »Tribunal« im Schuldspruch, die Vereinten Nationen auffordern, Syrien, Nordkorea, Iran und Weissrusland für das »worst case scenario« aufzurüsten. Natürlich sollte man auch sicher gehen, dass die USA endlich aufhören Taiwan zu unterstützen, schliesslich soll wie in den guten alten Zeiten Mann gegen Mann ohne Dritte gekämpft werden. Und wenn ich einen Wunsch anbringen darf, dann hätte ich gerne, dass irgendjemand endlich die arme Bevölkerung des Sudans ausrüstet, damit sie sich von den isalmischen Gotteskriegern nicht mehr abschlachten lässt…

Ist die Frage, ob diese illustre Gesellschaft jemals Saddam, Kim Il Jong, die Vergewaltiger des Sudans oder die Kinderficker von Teheran schuldig gesprochen hat, wirklich bloss rethorisch? Schenke ich ihnen mit diesem Beitrag eigentlich zu viel Beachtung oder ist diese ihnen zu gönnen, weil sie mich ausgezeichnet unterhalten haben? Wissen wir eigentlich, wie dankbar wir sein sollten, dass niemand Arundhati Roy die Gelegenheit gegeben hat, Saddam in ihren Swimming-Pool einzuladen?

Mittwoch, 22. Juni 2005

Vene Vidi Vinci

Ich fahre jetzt (also nicht wirklich, eigentlich in drei Stunden) für zwei Tage nach Rom um so viele Pizzas wie möglich zu essen und vielleicht der Il Manifesto-Redaktion einen Besuch abzustatten.

Desweitern möchte ich mich bei Thomas aus Zürich für Right To Exist und Our Mission and Our Moment bedanken. Für alle anderen, hier ist mein Wunschzettel!

Ich entlasse euch mit einem Artikel, welcher Amnesty International auseinander nimmt und es in die Kategorie YAAAO (Yet another anti-American organisation) einordnet.

Not only has Amnesty International condemned the United States in the harshest possible terms — in the middle of a war when international image is vital — but its most recent report spends more time criticizing the rogue pranks at Gitmo more harshly than the death camps run by the North Koreans.

Ich wünsche euch ein halbwegs zivilisierteres Aufdieköpfeeindreschen während meiner Abwesenheit!
GBG

Dienstag, 21. Juni 2005

Whatever the price…

“Ich habe eine sehr konkrete Vorstellung davon, wo Bin Laden ist”, sagte CIA-Chef Porter Goss im Interview mit dem “Time Magazine”. Es gebe aber Schwachstellen in dem US-geführten Anti-Terror-Krieg. Solange diese Schwachstellen nicht gefunden seien, sei es unwahrscheinlich, dass Bin Laden vor ein Gericht gestellt werde.

Im Zusammenhang mit dieser Kritik verwies Goss zwar nicht ausdrücklich auf Pakistan. Seine Bemerkung fiel aber vor dem Hintergrund der aktuellen Kritik der USA an Pakistans Haltung zur Verfolgung von Terrorverdächtigen.

Wieder eine messerscharfe Analyse vom Spiegel Online. Grossartig. Aber schauen wir was Porter Goss wirklich gesagt hat:

WHEN WILL WE GET OSAMA BIN LADEN? That is a question that goes far deeper than you know. In the chain that you need to successfully wrap up the war on terror, we have some weak links. And I find that until we strengthen all the links, we’re probably not going to be able to bring Mr. bin Laden to justice. We are making very good progress on it. But when you go to the very difficult question of dealing with sanctuaries in sovereign states, you’re dealing with a problem of our sense of international obligation, fair play. We have to find a way to work in a conventional world in unconventional ways that are acceptable to the international community. [Meine Hervorhebung]

IT SOUNDS LIKE YOU HAVE A PRETTY GOOD IDEA OF WHERE HE IS. WHERE? I have an excellent idea of where he is. What’s the next question?

Das heisst, im Klartext, dass bin Laden in einem Land ist, zu welchem die Amerikaner keinen direkten Zugang haben. Also kaum Pakistan, denn trotz der nicht immer guten Kooperation mit den Amerikanern, könnte Musharraf es sich kaum erlauben, bin Laden frei rumlaufen zu lassen und dem US-Militär Zugriff auf ihn zu verweigern, es sei denn, er hätte Interesse daran, plötzlich nicht mehr Allierter, sondern Feind im Krieg gegen den Terror zu sein. Und das hat er sicherlich nicht. Afghanistan und Irak kann man mit gutem Gewissen ausschliessen, da die Amerikaner ihn - wäre er dort - schon längst gefischt hätten. Saudi Arabien wäre auch ein Kadidat, aber da die Saudis auf Landsmann bin Laden eher schlecht zu sprechen sind, wohl kaum ein sehr wahrscheinlicher.

Welche Länder bleiben also? In welchen Ländern könnte er sich verstecken, auf welche die Amerikaner keinen Zugriff hatten? Na? Geht ein Lämpchen auf? Syrien und Iran!

Der Meinung sind übrigens auch Michael A. Ledeen und Kenneth R. Timmerman. Letzterer hat übrigens zuverlässige, nicht anonyme Quellen, ehemals in der Regierung tätige Quellen, die behaupten, dass bin Laden relativ schwer krank ist und bei den Mullahs Schutz geniesst.

…get him! Und die »international community« schlichten wir später indem wir nicht nur wie üblich dem Roten Kreuz Zugang gewähren, sondern auch Amnesty…

Kleine Worte

Bei ihrer Offensive haben US-Soldaten “Autobomben-Fabriken” entdeckt, in denen sie insgesamt 17 fertig präparierte Sprengstofffahrzeuge sicherstellten. Dennoch kam es wieder zu neuen Selbstmordattentaten mit etlichen Toten.

Dennoch? Zu viel Star Trek schaut man in Hamburg wohl… Beam me up, Scottie!

Attentäter haben in Bagdad eine Kläranlage angegriffen und eine Millionen Bewohner der irakischen Hauptstadt von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Die Station in Tadschi im Norden der Hauptstadt sei von “Terroristen” sabotiert worden, teilte die irakische Regierung in einer Erklärung mit.

Hey, Fortschritt, nicht mehr Aufständische, sondern Terroristen in Anführungszeichen. Wooow!

Democracy, now!

Das hier ist für die SWR2-Reporterin

Rice übt ungewöhnlich scharfe Kritik an ägyptischer Regierung

US-Außenministerin Condoleezza Rice hat am Montag in Ägypten mit ungewöhnlich deutlichen Worten Demokratie-Defizite bei dem US-Verbündeten kritisiert.

Und wenn Reuters sagt, dass es ungewöhnlich scharfe Kritik war, dann war sie das auch!

Auf die Reichen mit Gebrüll!

Als Schweizer sieht man sowas gerne, heisst doch eine solcher Vorschlag, dass die Schweiz noch reicher wird…

Grüne wollen höhere Steuern für Reiche

Im Gegenzug sollte man höhere Steuern für Grüne und Sozialisten einführen. Jeder sollte die Steuern kriegen, für welche er seine Stimme abgibt…

Montag, 20. Juni 2005

Reisetipps

In den nächsten Tagen werde ich in Rom und in Budapest unterwegs sein. Wenn jemand Tipps in Sachen Bars, Clubs und Sehenswürdigkeiten (am besten in dieser Reihenfolge) hat, dem wäre ich sehr dankbar, wenn er sie mir zukommen lassen würde!

Danke!

Bahnbrechende Logik

Eine Gruppe Palästinenser hat am Montag im Westjordanland einen israelischen Autofahrer erschossen. Bei dem Zwischenfall in der Nähe von Dschenin sei der 16-jährige Beifahrer verletzt worden, erklärten die Streitkräfte. Der Wagen ging in Flammen auf, die Täter entkamen.

Zu dem Anschlag bekannte sich die Organisation Islamischer Dschihad. Sie erklärte, es handele sich um Vergeltung für die Schändung des Korans in einem israelischen Gefängnis. Israel wies diesen Vorwurf als falsch zurück. Ein Sprecher des Islamischen Dschihads betonte jedoch, der Angriff bedeute nicht das Ende der Waffenruhe mit Israel. Es war bereits der dritte Anschlag des Islamischen Dschihads binnen drei Tagen. [Meine Hervorhebung]

Das ist Realsatire pur. Von den Palästinensern können Jon Stewart, Harald Schmidt, Scott Ott und wie sie alle heissen noch viel abschauen. Ganz viel.

Ich bewundere diese Ruhe der israelischen Regierung wirklich. In solchen Fällen hätten die meisten, wenn sie die Militärmacht Israels gehabt hätten, durchgedreht, die palästinensischen Terroristen allen voran. Da machen sie einen Riesenschritt und ihnen fliegen weiter palästinensische Kugeln und Forderungen um die Ohren…

Charlie von Little Green Footballs hat übrigens wieder zwei Perle entdeckt:

495 fugitives and armed combatants from Jenin - including head of the Jenin Al Aksa Martyrs’ Brigades Zakariya Zubeidi - have been recruited to the Palestinian security forces, Palestinian sources said.

The recruits will join the Palestinian security forces after Israel hands over Jenin to the PA, Israel Radio reported.

So gerne ich es glauben würde, so sehr ich es hoffe, dass es reibungslos verläuft, erscheint es mir keine ausgezeichnete Idee, Terroranführer in solchen »security forces« zu haben…

Warum? Deshalb:

Major attack thwarted: A 21-year-old would-be suicide bomber was detained by security forces at Gaza’s Erez crossing Monday morning.

Gaza resident Wafa Samir Ibraim Bas, 21 was carrying more than 10 kilograms (more than 22 pounds) of explosives and was picked up thanks to electronic anti-terror means utilized at the crossing.

Army officials said the woman surrendered only after attempting to detonate the charge at the crossing itself.

The woman was scheduled to arrive at Soroka hospital in the Southern town of Be’er Sheva for some tests Monday, and was hoping to take advantage of the medical appointment to carry out a suicide attack.

During her interrogation, the would-be bomber said she was sent by the Fatah’s al-Aqsa Brigades. The group sought to utilize the humanitarian permits issued to the woman and instructed her to carry out the attack at the hospital, she said. [Hervorhebung von mir]

Sonntag, 19. Juni 2005

Ausländer raus!

Vielleicht sollten wir den Lafontaine zu einem Small-Talk beim Zarkawi schicken. Vielleicht könnte der ihm die ganze Sache mit den Fremdarbeitern erklären…

American and Iraqi military forces in Iraq are capturing larger numbers of Saudis, Syrians and other foreign fighters, in a new indication that combatants from outside Iraq are playing a more prominent role in the increasingly violent insurgency, according to figures provided by the Army general in charge of detainee operations there.

Senior military officials say the foreigners, while small in number, play a disproportionately important role in the resistance, particularly in carrying out suicide bombings, which have sharply increased in the last two months.

Folter

Marines on an operation to eliminate insurgents that began Friday broke through the outside wall of a building in this small rural village to find a torture center equipped with electric wires, a noose, handcuffs, a 574-page jihad manual - and four beaten and shackled Iraqis.

The American military has found torture houses after invading towns heavily populated by insurgents - like Falluja, where the anti-insurgent assault last fall uncovered almost 20 such sites. But rarely have they come across victims who have lived to tell the tale.

The men said they told the marines, from Company K, Third Marines, Second Division, that they had been tortured with shocks and flogged with a strip of rubber for more than two weeks, unseen behind the windows of black glass. One of them, Ahmed Isa Fathil, 19, a former member of the new Iraqi Army, said he had been held and tortured there for 22 days. All the while, he said, his face was almost entirely taped over and his hands were cuffed.

In an interview with an embedded reporter just hours after he was freed, he said he had never seen the faces of his captors, who occasionally whispered at him, “We will kill you.” He said they did not question him, and he did not know what they wanted. Nor did he ever expect to be released.

“They kill somebody every day,” said Mr. Fathil, whose hands were so swollen he could not open a can of Coke offered to him by a marine. “They’ve killed a lot of people.”

The men tended to talk in whispers, he said, telling him five times a day, in low voices in his ear, to pray, and offering him sand, instead of water, to wash himself. Just once, he asked if he could see his mother, and one of them said to him, “You won’t leave until you are dead.”

Mr. Fathil did not know there were other hostages. He found out only after the captors left and he was able to remove the tape from his eyes.

The routine in the house was regular. Because of the windows, it was always dark inside. Mr. Fathil said he was fed once a day, and allowed to use a bathroom as necessary in the back of the house.

When marines burst in, one of the captives was lying under a stairwell, badly beaten. At first, they thought he was dead.

The others were emaciated and battered. Mr. Fathil had fared the best. The other three were taken by medical helicopter to Balad, a base near Baghdad with a hospital.

But he still had been hurt badly. Marks from beatings criss-crossed his back, and deep pocks, apparently from electric shock burns, were gouged in his skin.

The shocks, he said, felt “like my soul is being ripped out of my body.” But when he would start to scream, and his body would pull up from the shock, they would begin to beat him, he said.

Mr. Fathil has been at the Marine base south of Qaim since his release, on Saturday around noon. His mother still does not know he is alive.

When she was mentioned, he bowed and lowered his head, and began to cry softly, wiping his face with the jumpsuit given him by the marines.

He asked a reporter for help to move to another town, because it was too dangerous for his family to remain in their house. He begged not to have a photograph taken, even of the scars on his back. The captors took pictures of that, he said.

His town has always been a good place, he said, but the militants have made it hell.

“These few are destroying it,” he said, his face streaked with tears. “Everybody they take, they kill. It’s on a daily basis pretty much.”

Amnesty?

»A Free Woman«

Die Pakistani, welche ich erwähnt habe und Präsident Musharraf die Stirn bot und bietet, ist wieder frei. Natürlich nicht ohne Drohungen und Einschüchterung, aber immerhin.

After the Pakistani government tired of kidnapping Mukhtaran Bibi, holding her hostage and lying about it, I finally got a call through to her.

Pakistani officials had just freed Ms. Mukhtaran and returned her to her village. She was exhausted, scared, relieved, giddy and sometimes giggly - and also deeply thankful to all the Pakistanis and Americans who spoke up for her.

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Ukraine ist nah

Nach dem überraschenden Erfolg des Hardliners Mahmud Ahmadinedschad sind die geschlagenen Reformer in Aufruhr. Offen bezichtigen sie die alten Cliquen des Ex-Milizionärs des Wahlbetrugs. Die Stimmung nach der Wahl ist explosiv.

Das ist schon einmal ein Anfang. Mir scheint, die Mullahs haben sich mit dem Pushen eines Hardliners selbst ein Ei gelegt: Wer glaubt, ein Land, dessen Unzufriedenheit mit den Mullahs eine unantastbare Tatsache ist, dessen Bevölkerung jung wie kaum eine andere ist, würde einen Hardliner wählen, der, so ein Politikwissenschaftler, »out of touch« mit der Bevölkerung ist?

Zudem sind alle Hinweise auf die Wahlbeteiligung mit grösster Vorsicht zu geniessen, denn sie stammen von den Mullahs. Alle ausländischen Reporter haben einen Schattenmann und berichten ausschliesslich von durch Mullahs ausgewählten Wahllokalen. Alle Berichte von den Iranern selbst (siehe dazu: Regime Change Iran, Iran Votes 2005), berichten von leeren Strassen und von wesentlich weniger gefüllten Wahllokalen als noch 1997.

Übrigens, der Rafsandschani, welcher vom Spiegel als moderat bezeichnet wird, ist derjenige, der meinte, wenn die islamische Welt eines Tages, Nuklearwaffen bekäme, würde das Israel-Problem gelöst werden, denn eine solche Waffe würde »nichts [von Israel] auf dem Boden lassen«. Nicht meine Vorstellung von moderat.

Iranians, free yourself! Faster, please?

Prüdes Europa

Ein Gesetz zur Gleichstellung von Ehen zwischen Heterosexuellen und Homosexuellen sorgt in Spanien für Aufruhr. Hunderttausende sind in Madrid gegen das Vorhaben auf die Straße gegangen.

Die katholische Kirche hatte zum Boykott aufgerufen, in der Bevölkerung gab es kontroverse Debatten: Jetzt ist in Italien ein Referendum gescheitert, mit dem die Gesetzgebung zur künstlichen Befruchtung liberalisiert werden sollte - wegen zu geringer Beteiligung.

Aber eben, Europa ist ja die Hochburg der Moderne, während in den USA bloss religiöse Fundis ihr Wesen treiben…

Lesestunde

Mein Freund AS von Brushfires Of Freedom hat mir ein Literaturstöckchen zugeworfen. Da es Sonntag ist, ich vor knapp einer Stunde aus dem Bett gekommen bin und noch einen leichten Kater habe, ist dies wohl alles wozu ich momentan im Stande bin…

Welches Buch hat es aus deiner Sicht verdient auswendig gelernt zu werden?
The Case For Democracy - The Power Of Freedom To Overcome Tyranny And Terrorism von Nathan Sharansky

Leidest du mit den Charakteren im Buch?
Ja. Ausnahmslos.

Was hast du als letztes Buch gekauft?
The Rule Of Four von Ian Caldwell & Dustin Thomason, Du Monde Entier von Blaise Cendrars, Lost Horizon von James Hilton und What Went Wrong von Bernard Lewis.

Das letzte Buch, was du gelesen hast?
Sacré Français - Un Américain nous observe von Ted Stanger

Welches Buch liest du gerade?
My Love Affair with America von Norman Podhoretz, America - The Book von Jon Stewart, Traité sur la Tolérance von Voltaire und andere. Ich lese viel zu viele Bücher auf einmal.

Welches ist Dein liebster Klassiker (vor mindestens 50 Jahren veröffentlicht)?
Shakesphere, Alles. Voltaires Candide. The Catcher in the Rye von JD Salinger. Und Andere die mir gerade nicht einfallen.

Welches Buch hast Du mehr als 2 Mal gelesen?
Ich glaube keines. Eher Passagen oder Kapitel aus verschiednenen Bücher, die mir besonders gefallen haben.

Fünf Bücher, die du auf einer einsamen Insel zurücklassen würdest.
Ich interpretiere die Frage folgendermassen: Fünf Bücher, welche ich für die nächste unglückliche Sau, welche auf die Insel kommt überlassen würde.
The Catcher in the Rye von JD Salinger, The Ultimate Hitchhiker’s Guide von Douglas Adams, The Case For Democracy - The Power Of Freedom To Overcome Tyranny And Terrorism von Nathan Sharansky, Siddharta von Hermann Hesse und Mein Weltbild von Albert Einstein.

Wenn man Dich 3 Wochen in eine Mönchszelle in Klausur stecken würde, und Du darfst nur 3 Bücher mitnehmen, welche drei Titel würdest Du wählen?
The Wealth of Nations von Adam Smith, Le Livre noir du communisme: Crimes, terreur, répression und A Short History of Nearly Everything von Bill Bryson.

Welche Kinderbücher magst du noch?
Das Kapital und Das Kommunistische Manifest von Karl Marx.

So, nun sind Alex, Ulli, Richard und Martinius an der Reihe.

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