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Montag, 23. Mai 2005

Wie wär’s mit Nordkorea?

With shaking hands, the North Korean climbed onto the shoulders of a buddy to reach the underside of the bridge. As another accomplice stood guard, he hung up a banner denouncing North Korean leader Kim Jong Il in bright red paint.

Then he took out a video camera, disguised to look like a carton of cigarettes, and filmed his handiwork for posterity.

Today, the North Korean who says he shot the video on behalf of a group called the Freedom Youth League lives in hiding in Thailand under an assumed name. A small, wiry man in his 30s, he smoked L&M cigarettes nervously as he recalled his daring feat against the totalitarian government.

Everything had to be done with the utmost secrecy, he said, to the point that he and his associates communicated by means of notes passed in sacks of potatoes. He didn’t dare tell even his wife.

“If we were caught, everybody would be dead,” said the man, who goes by the name Park Dae Heung.

The 33-minute tape has created a sensation in Japan and South Korea, where it has aired repeatedly. South Korean human rights advocates say it is the first evidence of a nascent dissident movement inside North Korea.

Wurde auch Zeit. An dieser Stelle würde ich gerne an meinen Plan zu Nordkorea-Befreiung erinnern (Nein, US-Militärintervention ist keine Option, weil niemand Lust auf einen neuen Kalten Krieg hat, diesmal zwischen China und den USA): Sozialisten-Nordkoreaner-Austausch! All die, welche an die sozialistische Utopie glauben, sollen dorthin gehen, denn dort ist dieses Paradis im vollen Gange und ich glaube, Nordkoreaner wären glücklich dort rauszukommen.

2 Kommentare zu “Wie wär’s mit Nordkorea?”

  1. zuse sagte:

    “Wie wär’s mit Nordkorea?” Ja, fahr’ doch hin! :-)

  2. andreas schneider sagte:

    Eine interessante Alternative zum Krieg las ich vor einigen Wochen beim ach-so-bösen-neokonservativen townhall.com: die Ungarn-Option…

    sinngemäß: USA und China springen über ihren Schatten und ziehen an einem Strang, indem sie an der chinesisch-nordkoreanischen Grenze Rot-Kreuz-betreute Flüchtlingslager zulassen. Bisher mussten nordkoreanische Flüchtlinge untertauchen und versuchen, eine der westlichen Botschaften in Peking zu erreichen. Auf diesem Weg sollen laut Rotem Kreuz monatlich hunderte Menschen sterben. Ganz zu schweigen von denen, die China wieder nach Nordkorea abschiebt, von denen die Glücklichen in Konzentrationslagern verschwinden und die weniger Glücklichen sofort hingerichtet werden.
    Spricht sich erst einmal rum, dass man nicht wieder abgeschoben wird, blutet Nordkorea ähnlich wie die DDR im Sommer 1989 langsam aus. Nordkorea müsste hundertausende Soldaten an der Nordgrenze stationieren, um den Flüchtlingsstrom zu blockieren. Dann stellt sich heraus, wie loyal die Armee ist oder ob der eine oder andere Soldat seinen Posten nicht dazu mißbraucht, selbst “rüberzumachen”. Die geographischen und Vegetationsvoraussetzungen im Norden Koreas sind wie geschaffen dafür, dass sich tausende Menschen verstecken und auf den richtigen Moment warten können. Für die Armee ein nicht zu bewältigendes Problem.
    Der Haken dabei: die UN (im speziellen die USA) müssten das Flüchtlingslager finanzieren und China müsste es auf seinem Territorium zulassen. Beide Mächte müssten Farbe bekennen, wie ernst sie die Situation wirklich nehmen.

    Für alle, die noch romantische Gefühle für Nordkorea hegen, sei folgender Artikel empfohlen:
    http://www.pfm.org/AM/Template.cfm?Section=BreakPoint1&Template=/CM/ContentDisplay.cfm&ContentID=15962

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