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Dienstag, 10. Mai 2005

Warum die Grünen Jeeps fahren sollten

Mit einer Umweltingenieurstudentin als Angebetenen gewöhnt man sich mit der Zeit an die Apokalypsebotschaften: Die Welt wird wärmer, die Gletscher schmelzen, die Meeresspiegel erhöhen sich, die Eisbären sterben aus, die Robben sowieso und an all dem ist der Mensch schuld. Primär natürlich der Stupid White Man, wer denn sonst? Nicht etwa die Kommunisten in Asien welche die tödliche braune Wolke fabrizieren.

Genau deshalb ist es schön, dass die Natur macht was sie für richtig hält, die Warnungen vor dem Ende der Welt grösstenteils ignoriert, diese auch nicht verwirklicht und mir ganz unterhaltsame Momente beschert.

Das Neuste ist, dass die Welt wärmer wird, weil die Luft sauberer wird und das ungefähr seit etwas mehr als einem Jahrzehnt. Dies ist ziemlich logisch, da ungefähr dann die kommunisitischen, umweltverpestenden Wirtschaften zusammen brachen und Katalysatoren Wirkung zeigten.

Die Luft ist also sauberer, aber das gefällt den Ökos auch nicht, denn dadurch wird die Welt schneller wärmer, weil mehr Sonnenstrahlen auf der Erde ankommen. Na, liebe Grüne, werdet ihr nun täglich »God Bless America« vor euch hermurmeln, damit die Amis ihre Vans über die Nacht anlassen? Werdet ihr euere Fahrräder gegen Privatflugzeuge eintauschen (euer grosser, aber erinnerungsloser Führer, Joschka Fischer, hat es ja schon gemacht)? Bei solchen Momenten denke ich mir, dass es einen Gott geben muss, welcher die Natur so ausrichtet, damit sie die Ökos in regelmässigen Abständen ziemlich dumm dastehen lässt…

Ein anderes Lieblingsthema der Umweltfundis ist ja Kyoto und der dadurch bedingte, stumpfe Antiamerikanismus. Auch an dieser Front gibt es gute Nachrichten: Eine grössere Gruppe kanadischer Wissenschaftler (»Friends of Science Society«), darunter führende nordmamerikanische Klimaexperten, hat einen Dokumentarfilm in welchem sie sich gegen Kyoto aussprechen produziert und kann - oh Schreck! - ihrem Film beim besten Willen nicht an einen Sender bekommen. Die Hauptthese ist, dass es überhaupt keine wissenschaftliche Basis für die Behauptung, dass der Mensch an der Erwärmung Schuld trägt, gibt. Zudem, so die Wissenschaftler, hat die Klimawissenschaft eine »Revolution« seit der Unterschrift des Kyoto-Protokolls erlebt: Hätte man damals gewusst, was man heute weiss, wäre das Abkommen nie zu Stande gekommen, weil man es für unnötig befunden hätte.

Allgemein haben sich mittlerweile zehntausende Wissenschaftler, welche sich normalerweise nicht einmal einig sind, ob Wasser wirklich nass ist, zusammengefunden um gegen das Kyoto-Protokoll zu protestieren. Schlechte Zeit, ein Öko zu sein.

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