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Freitag, 29. April 2005

Ägyptische Frauengleichheit

Innerhalb weniger Stunden haben sich in der ägyptischen Hauptstadt Kairo zwei Terroranschläge ereignet. Am Nachmittag griffen zwei Attentäterinnen einen Touristenbus an. Zuvor waren bei einem Anschlag vor dem Ägyptischen Museum mehrere Ägypter und Ausländer verletzt worden.

Daydreamer

Europe can take on responsibilities, and I dream that it will be able to handle alone something like Bosnia in the future.

Dies sagte Daniel Cohn-Bendit, Führer der Grünen im EU-Parlament, vor dem Irak-Krieg in einer Diskussion mit Richard Perle, welche auch sonst ganz lustig nachzulesen ist, denn Dani bekräftigt hypokritisch, dass er Demokratie ganz doll mag, aber die Araber sie einfach nicht vom Westen herbeigebracht sehen wollen.

Zur Aussage selbst: Träum weiter! Und: Wenn Du schon selbst einsiehst, dass Europa zu schwach/dämlich ist, um ein Problem vor der Haustüre zu erledigen, wie kommst Du, lieber Dani, auf die Idee, die USA zu belehren, wo doch genau sie immer für euch die Probleme lösen müssen?

Erinnerungen eines Grossen

Ronald Reagan’s handwritten personal diaries covering his eight years as president from 1981 will be published next year after an agreement with his presidential library.

Publisher HarperCollins called Reagan’s private journal “the most detailed presidential diaries in America’s history,” and said it had been seen only by a few people.

“When Ronnie became president, he wanted to write it all down so we could remember these special times,” Nancy Reagan said in the publishing house statement released on Tuesday.

Nach all den sowohl unzählbaren als auch - so meine Vermutung - ungeheueren Autobiographien von Möchtegernwichtigen werden wir also bald die Memoiren eines der grössten Männer des 20. Jahrhunderts zu lesen bekommen. Ich wäre fast versucht zu sagen: Es gibt einen Gott!

Ruhe in Frieden, Ronnie!

Death Sells

Spiegel Online: Pentagon zeigt erstmals Fotos von Soldatensärgen

Wie überraschend, dass diese Story prominent platziert und mit Bildchen versehen wird, während der dünne Artikel über die Formierung der ersten demokratischen Regierung in Jahrzehnten mit Beschwerden über die Dauer des Prozesses garniert wurde.

Denkt euch den Rest…

Donnerstag, 28. April 2005

Who’s Your Daddy?

Obwohl ich eigentlich mit deutscher Innenpolitik wenig am Hut habe, ging an mir nicht vorbei, dass meine deutschen Bloggerkollegen sich ziemlich besorgt/entsetzt zeigten und teilweise mit dem Kinn auf der Tischkante einschlugen, als sie Karl (oder war’s Franz?) Münteferings Kapitalismus»kritik« zu Ohren bekamen. Dies wäre vermeidbar gewesen, denn die Deutschen lieben Marx, wie folgende ZDF-Sendung (»Unsere Besten«) aus dem Jahre 2003 zeigt.

Gewonnen hat schließlich Konrad Adenauer vor Martin Luther und Karl Marx, der in allen neuen Ländern die Nummer eins war.

Ist es nun also so absurd, dass sich die hellrote Populistenbande in eine Reihe mit dem Feind der Freiheit stellt? Ich denke nicht.

Und vielleicht noch folgendes: Erbärmliches Deutschland! Die USA sollten Entwicklungshilfe für Deutschland aufstocken: Die Deutschen sollten einerseits Hayek-Bücher damit kaufen, anderseits Freikarten nach Nordkorea für alle verteilen, die eine Partei wählen, welche sich auch nur ansatzweise mit Marx identifiziert. Anders wird’s nie etwas!

Und an die Ossis: Wieso habt ihr diese Mauer bloss zerstört? Wieso?

Babuszkas in Damskus

Putin hat die Auslieferung von Langstreckenraketen an Syrien abgebrochen, um das militärische Gleichgewicht im Nahen Osten nicht zu gefährden.

Na, das scheint dann der Einfluss einer gewissen Condi Rice zu sein. Zudem fällt ihm vielleicht auf, dass wenn er auf das sterbende Baath-Regime, er auf dem falschen Ross sitzen dürfte. Natürlich, Flugabwehrraketen will er dennoch, aber das fällt eher in die Kategorie »Man will halt Geld«.

Iran helfe Russland dagegen nur, nukleare Energie für friedliche Zwecke zu entwickeln, sagte Putin. Iran müsse internationale Inspektionen seines Atomprogramms zulassen, erklärte der russische Präsident.

Im Iran ist Project Manhattan dann wohl zu weit fortgeschritten, unter anderem dank Russland, als dass man sich ehrenhaft zurückziehen könnte, deshalb wird halt bis zum bitteren Ende durchgehalten. Allerdings wird dies eine 1A-Werbung für den EU-Beitritt Russlands sein. Man wird nämliche eine gemeinsame Geschichte haben: »Wie wir den Mullahs halfen, das iranische Volk zu unterdrücken!«

“Wenn wir Waffen in den Nahen Osten liefern, tun wir dies mit großer Vorsicht”, betonte der Kremlchef.

Okay, hier ist ‘ne Idee: Keine Waffen an Diktaturen! Das wäre weise und vorausschauend!

Get going! Free Iran! Faster, please!

Guten Morgen, Irak!

Nach monatelangem Tauziehen ist die Regierungsbildung im Irak nun abgeschlossen. Die irakische Nationalversammlung habe die Kabinettsliste des designierten Ministerpräsidenten Ibrahim al-Dschaafari angenommen, teilte der Parlamentspräsident mit.

Da hat der Irak zum ersten Mal in Jahrzehnten eine demokratisch gewählte Regierung und der Spiegel Online fasst es in fünf Paragraphen zusammen.

Tja, eine Demokratie ist halt nichts gegen Abu Ghraib…

Gute Nacht, Kinderficker!

The Bush administration has authorized the sale of as many as 100 large bunker-buster bombs to Israel. One expert said the move should serve as a warning to Iranians with nuclear ambitions.

The proposed deal, worth as much as $30 million, would provide Israel with the capability to drop 5,000-pound bombs that can penetrate bunkers and other buried structures. The GBU-28 bombs can be dropped from Israel’s American-made F-15 fighters.

“This proposed sale will contribute to the foreign policy and national security of the United States by helping to improve the security of a friendly country that has been, and continues to be, an important force for economic progress in the Middle East,” the Pentagon’s Defense Security Cooperation Agency said in a press release.

Wenn die Bush-Adminstration noch das Geld für die Opposition zumindest verzehnfachen würde, dann wäre ich vollends zufrieden.

Get going! Free Iran! Faster, please!

Dienstag, 26. April 2005

Feigling in freier Wildbahn

What the task force did find in the vehicle confirmed suspicions that Zarqawi had just escaped. The official said Zarqawi’s computer and 80,000 euros (about $104,000 U.S.) were discovered in the truck.

Euros. Wer hätte das erwartet?

Finding the computer, said the official, “was a seminal event.” It had “a very big hard drive,” the official said, and recent pictures of Zarqawi. The official said Zarqawi’s driver and a bodyguard were taken into custody.

Was mich auf folgende Frage bringt: Wieso fotografiert sich der Idiot? Wobei, wichtiger ist: Der Held - der Frauen, Kinder und Männer vor Spitälern in die Luft jagt und bei Europäern eine grössere Popularität geniesst als bei Irakern - ist auf der Flucht:

The senior military official said that they have since learned Zarqawi jumped out of the vehicle when it passed beneath an overpass, presumably to avoid detection from the air, and hid there before running to a safe house in Ramadi.

1. Wir brauchen präzisere Satellitenüberwachung.
2. Stellt euch die Szene bildlich vor! Wäre ich Allah, würde ich ihm eines Tages Kühe, nicht Jungfrauen zur Verfügung stellen. In der Zwischenzeit könnten alle Friedensbewegten sich mit Gerhard Schröder als auch Micheline Calmy-Rey zusammenschliessen und Geld auf eine Reise Zarkawis nach Berlin zum S-Bahn-Surfing sparen. Das würde ihn sicherlich erfreuen und dann hätten sie endlich aktiv zum Weltfrieden beigetragen.

Sweet Child O’Mine

Putin deplores collapse of USSR

Russia’s President Vladimir Putin has described the collapse of the Soviet Union as “the greatest geopolitical catastrophe” of the 20th century.

Das stimmt fast, Herr Putin, aber die grösste geopolitische, humane und setz-hier-ein-beliebiges-Adjektiv Katastophe war die Soviet Union an sich. Was dann folgte war das, was nötig war um zu retten was zu retten war. Und es war nicht schön.

Das sind ‘mal Parolen eines lupenreinen Demokratens!

“We are a free nation and our place in the modern world will be defined only by how successful and strong we are”.

Strong ist ein Wort, dass besser nicht hätte passen können. Das Problem ist, dass alle Diktaturen sich für strong halten und genau das tun, was Sie: Kritische Journalisten töten, private Firmen auf höchst zweifelhafte Art und Weise nationalisieren und Wahlen abschaffen.

Scheint als wäre Condi letzte Woche nicht deutlich genug gewesen.

Kein Gottesstaat, kein Bürgerkrieg, Folge 235

Es gibt ja immer noch Leute, die glauben (oder hoffen), dass der Irak sich in einen Gottesstaat wandeln wird und all US-Geld und -Leben umsonst verschwendet wurde. Doch der Irak samt Volk scheint etwas dagegen zu haben.

Leaders and representatives of 11 Iraqi political parties and groups unveiled a petition signed by 2.8 million Iraqis, sharply criticising neighbouring Iran’s rising meddling in Iraq and warning of the spectre of “Islamic fundamentalism’s stealthy domination” of their country.

Take that, dear Mullahs!

Und die Sunnis sind zum Schluss gekommen, dass es eine doofe Idee war, sich nicht an den Wahlen zu beteiligen.

The following is a translation of a headline and article in the April 23rd Edition of the Iraqi Arabic newspaper Nahrain:
‘Iraqi Sunni Accord confirms that Sunnis will participate in the next elections’

‘Adnan Mohamed Selman president of the Iraqi Sunni Accord confirmed that Iraqi Arab Sunnis will participate in the next elections. This was backed up by Nasier Alaani, a leader in the Iraqi Islamic Party (a Sunni party) who said that it is of utmost importance that all Iraqis of all factions participate in the writing of the constitution’.

Und den Irakern geht’s auch gut. Auszug aus Arthur Chrenkoffs Good News from Iraq.

Here’s Saad, 32, sound engineer from Basra: “Iraqis are feeling better. They are breathing the air of freedom. They read, watch and say what they want. They travel, work and receive a living wage. They use mobile phones, satellite dishes and the internet, which they did not even know before. . . . As for terrorism, we are now beginning to unite against it and to defeat it.”

Noura, 32, a computer engineer from Baghdad and a Christian: “While we lost security after Saddam’s fall, we gained our freedom and a chance to build a new society.”

Nada, 32, a government worker from Mosul: “We never imagined that the Turkmen community would have a political party representing them in Iraq, but this is happening now.”

Kaban, 31, electrical engineer from Baghdad: “There have been many changes since the fall of Saddam’s regime, but the most important change was that we feel free. . . . However, those who say that security was better in the past are completely wrong. It is true we did not have suicide car bombings in Saddam’s era, but our homes did not feel safe from the intrusion of Saddam’s security men, who came in the middle of the night to kidnap, kill or rape.”

Waala, 25, a schoolteacher from Baghdad: “The Sunnis in Iraq do not live in isolation from the political and social circles of life, as many people outside Iraq seem to believe. Nothing has affected our relationships with each other–we face the same problems. This applies to Sunnis or Shia, Christians or Muslims, Arabs or Kurds. Unfortunately, the refusal by some Sunnis to participate in the elections was the cause of some political isolation.”

Imad Mohammed, 25, a university graduate from Baghdad: “I am no longer worried about losing my dignity or my life. And I am also getting a higher income, like most Iraqis.”

Montag, 25. April 2005

Technischer Hinweis

Da in verschiedenen Foren auf den Beitrag unterhalb von diesem hingewiesen wurde, möchte ich kurz etwas erklären: Wenn ihr auf das Datum unterhalb des Titels eines Artikels klickt, erhält ihr eine Adresse, welche direkt zum Beitrag führt. Das ist wesentlich sinnvoller als auf die Hauptseite hinzuweisen, denn irgendwann verschwindet er von dem Platz an der Sonne.

Danke!

Sonntag, 24. April 2005

Wie Reuters eine Frau von Behörden steinigen liess

Irgendetwas stimmt hier nicht. Soviel ist klar. Zumindest ist beruhigend das Spiegel Online sich für die Nachricht entschied, die den US-Einsatz in Aghanistan als nutzlos aussehen lässt.

Erstmals seit dem Sturz der radikal-islamischen Taliban ist in Afghanistan wieder eine Frau wegen Ehebruchs zu Tode gesteinigt worden. Die 29-Jährige sei auf der Grundlage einer Gerichtsentscheidung öffentlich gesteinigt worden, teilte die Polizei mit.

Das zumindest meint Reuters:

Amina, a 29 year-old married woman, was publicly stoned to death on the basis of a district court’s decision on Thursday in Argo district to the west of Faizabad, the provincial capital of Badakhshan, they [Die Polizei, Reuters zufolge] said.

“She has been stoned to death,” provincial police chief, General Shah Jahan Noori, confirmed to Reuters, adding a team has been sent to the area to investigate the incident further.

AP sagte derselbe General Shah Jahan Noori etwas ganz anderes:

“With the fundamentalists and the hardline mullahs who are in that area, these things are not impossible,” Shah Jahan Noori, the provincial police chief, told The Associated Press. “But I know that in this case she was not stoned.”

Deputy Gov. Haji Shamsul Rahman said the woman went to the house of a man called Mohammed Karim last Wednesday evening. He said Karim’s father had spied the couple, locked them in the house and called people from the village to witness their supposed crime.

Mohammed Aslam was then summoned.

“According to our report, when Amina’s father took his daughter back home, the father killed his daughter out of shame,” Rahman said.

Neither he nor the police chief knew exactly how she was killed.

Das klingt schon wesentlich vernünftiger und realistischer.

The officials said authorities were on their way to the village to detain Mohammed Aslam, Mohammed Karim, Karim’s father and the woman’s husband, who had recently returned from Iran.

“People seem to assume because it happened once, it must have happened again,” Noori said. “But we have a new government now in Afghanistan, and the judges, not the people, should decide who was at fault.”

Und dies klingt noch vernünftiger.

Die Afghanistan Independent Human Rights Commission (AIHRC) bestätigt die Version, welcher zufolge die Familie die Frau getötet hätte:

The Afghanistan Independent Human Rights Commission (AIHRC), which has also sent a team of investigators to the area, argued the woman was not stoned but had been killed by the family of her husband.

“The reports we have is the woman was killed by her husband’s family for having improper affairs with another person. The man who had relations with her was lashed in public,” Nader Nadery, the commission’s spokesman, told AFP.

Der Provinzgouverneur machte auch deutlich, dass wenn diese Entscheidung von einer »Behörde« gefällt wurde, dann von einem Mullah und dass dies inakzeptabel wäre.

Provincial deputy governor, Haji Shamsul-Rehman, said that even if it was established the woman had been having an affair with another man, she should have been stood on trial in a court and not condemned to death by a local mullah.

Die BBC, welche die Story noch bevor AP und Reuters hatte, berichtet, dass die Entscheidung nicht von lokalen Offiziellen gefällt wurde, sondern von Mullahs:

The Afghanistan Independent Human Rights Commission said the woman had been sentenced to death by a decree from the local religious scholar.

Halten wir also fest: Eine Frau wurde auf alle Fälle getötet. Ein Ehrenmord. Etwas, das auch in Berlin passiert und gerne auf »verschiedene Kulturen« geschoben wird. Höchstwahrscheinlich von ihrer Familie, vielleicht auf »Empfehlung« von einem Mullah.

Der entscheidende Punkt ist aber, dass auf alle Fälle eine Untersuchung eingeleitet wurde und die Offiziellen solche Steinigungen nicht akzeptieren wollen. Man kann vom Spiegel Online nun wirklich nicht erwarten, dass er auf diese positive Entwicklung in einem Land, wo noch vor 5 Jahren nach Lust und Laune gesteinigt wurde, hinweist. Oder das Spiegel Online erwähnen würde, dass die Reuters-Story nicht die absolute Wahrheit ist, sondern dass es eine genau entgegengesetzte Version gibt, welche von einer unabhängigen Menschenrechtskomission bestätigt wurde. Auch hätte Spiegel Online erwähnen können, dass die Frau nicht einfach so böswillig ihren armen Mann betrog, sondern dass er fünf Jahre lang weg war und sie von ihm weg wollte, weil er sie nicht unterstützen und ernähren konnte. Und dass Spiegel Online darauf hinweisen würde, dass höchstwahrscheinlich ein Mullah die Entscheidung fällte ist dann wohl auch zu viel verlangt.

Natürlich, man kann nicht ausschliessen, dass Reuters und somit auch Spiegel Online richtig liegen, aber wir haben mehrere Quellen, die das Gegenteil von ihrer Story behaupten…

Samstag, 23. April 2005

Vergesst Libanon nicht!

“Welcome to Lebanon!” they said.

“Thank you,” I said. “This is a wonderful country.”

Talk turned instantly to politics, as it almost always does here. A Lebanese-American I met in a restaurant told me it has always been this way in Lebanon. It’s not just because of the upheaval now.

I wanted to make sure these guys knew a huge cross-section of the American people support what they are doing.

“It feels kinda weird, man” Hisham said.

“Why?” I said.

“Because we don’t know what you want from us. What’s in it for you?”

“Look,” I said. “We live in a free country.”

“Oh yes, I know,” Hashim’s friend said. “We really envy you for what you have.”

“So we want you to be free, too,” I said. “Americans hate dictatorship and oppression. No one should have to live like that. You’re fighting for what we believe in, so of course we support you.”

They seemed slightly wary, like I was blowing smoke.

“Okay,” Hashim said. “Who decides what kind of freedom we have in Lebanon?”

“You,” I said and pointed at him personally.

“Yes!” he said. “Who decides what kind of freedom people will have in Iraq?”

“Iraqis,” I said.

“Yes!” he said. He then took out a card and wrote his name, phone number, and email address on the back of it. He handed it to me, shook my hand, and said “You have a friend in Lebanon now. You will always be welcome here.”

Later, inside a different tent, a young woman took me aside. And she said: “I must tell you something. If we didn’t think we had American support we would never have done this. They would kill us. We need you. It is just a fact.”

Michael J. Totten live aus dem Libanon… Dennoch wird die demokratische Opposition im Libanon hier in den Medien weitgehend ignoriert. Das darf nicht sein!

Deshalb folgende zwei Links:

Democracy Starts Now!

Wohlfühlbeobachtung

Alle Fraktionen im Bundestag haben dem Einsatz von 75 deutschen Militärbeobachtern im Sudan zugestimmt.

Das Kontingent, das aus bis zu 75 unbewaffneten Militärbeobachtern und Stabspersonal besteht, soll ab Samstag zur Verfügung stehen.

Und zu bitte was sind unbewaffnete Militärbeobachter in einem Gebiet zu gebrauchen, in dem Krieg herrscht und täglich gemordert, vergewaltigt und verstümmelt wird? Als nächstes wird die Bundesregierung wohl Literaturbeobachter in die Türkei schicken, um den Verkauf von Mein Kampf zu überwachen…

Die Soldaten werden im Süden und Osten des afrikanischen Landes eingesetzt und nicht in der Krisenregion Darfur.

Das ist natürlich ganz toll. Dort wo die arabische Militila Allah akubar brüllend durch’s Land zieht, geht man erst gar nicht hin, sondern schaut lieber weg. Man geht stattdessen in ein eher ruhigeres Gebiet und fühlt sich einfach besser.

In Darfur werde “immer noch gemordet”, sagte sie [Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Kerstin Müller (Grüne)]. “Auch dort muss die Gewalt beendet werden.”

Ja, pardon, ich vergass: Man sagt, was getan werden muss und dann kommt eine gute Fee und macht, dass die von der Regierung gestützten, arabischen Milizen keine Kinder mehr nageln.

Peter Struck akbar!

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