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Mittwoch, 26. Januar 2005

Irgendwo im Gaza-Streifen

Palästinensische Bulldozer!

Was ist das? Richtig, ein Bulldozer, der ein Haus zerstört.

Wo macht er dies? Richtig, im Gaza-Streifen.

Warum macht er das? Richtig, weil das Haus illegal war.

Wer hat es befohlen? Falsch, nicht Ariel Sharon, sondern Mohammed Abbas! Doh oh… come again, Abbas?
Ja, Abbas! Der neue palästinensische Führer versucht die Gesetzlosigkeit im Gaza-Streifen unter Kontrolle zu bekommen. Sehr nobel von ihm (im Ernst, keine Ironie).

Tatsächlich hat Abbas mehr vernünftiges getan, als Arafat dies je zu seinen Lebzeiten geschafft hat. Vielleicht ist Arafat seinen Märtyrertod für das palästinensische Volk gestorben: Die Absenz seiner Person macht einfach vieles einfacher.

Das heisst nun nicht, dass ich alle meine Befürchtungen gegenüber Abbas zurückziehe, denn das wichtigste Problem bleibt bestehen: Er muss die Terroristen unter Kontrolle bekommen. Bis jetzt ist die Hamas - obwohl alle von Waffenstillstand sprechen - nur zu diesem bereit, wenn Israel »gezielte Tötungen aussetzt« und »alle palästinensischen Gefangenen freilässt.« Abbas zeigt aber mehr gute Ansätze, als er dies vor den Wahlen hätte vermuten lassen.

Eine Frage stelle ich mir aber: Wo sind all die »Stop Caterpillar«-Gröhler? Wo ist amnesty international, welches an vorderster Front gegen Caterpiller kämpft, solange sie von Juden gesteuert werden? Kann es vielleicht sein, dass sie nur schreien, wenn die… Nein, das kann’s nicht sein. Natürlich nicht. Unter keinen Umständen.

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